Mongolei Literaturempfehlung
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Neuerscheinungen

Die Frau des Jägers, Das Ende des Serüün-Tempels:
Zwei mongolische Erzählungen

von Sengijn Erdene (Autor), Renate Bauwe (Herausgeber)

  • Broschiert: 132 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (9. April 2009)
  • ISBN: 978-3837038446
  • Größe: 21,3 x 14,9 x 1,2 cm
  • Kurzbeschreibung
    Das Buch enthält zwei Erzählungen S. Erdenes, die aus dem Mongolischen übersetzt wurden. Die Frau des Jägers (1971): Scharaa will sich nicht länger mit dem einsamen Leben abfinden, zu dem der Beruf ihres MannesTogtoch, eines tüchtigen und geachteten Jägers, sie zwingt. Ihr Schwiegervater hat ihr von seiner großen Liebe erzählt: von Dshenemee, einem Mädchen aus dem Stamm der Rentiernomaden, die ihm aus den Taigawäldern des Nordens ins Steppenland der Chalch-Mongolen gefolgt war. Dort aber blieb sie eine Fremde, der die Einheimischen mit Argwohn begegneten. Um den Mann, den sie liebte, nicht unglücklich zu machen, verließ sie ihn und opferte sich einem Schamanen. Nur dadurch, so glaubte sie, könne sie die rachsüchtigen Geister ihrer Heimat versöhnen. Scharaa jedoch ist eine moderne junge Frau, sie lebt bereits in einer anderen Zeit. Um Togtoch ihre Liebe zu beweisen und ihrem Leben einen Sinn zu geben, will sie ihm und sich ermöglichen, in einer Gemeinschaft mit anderen Jägerfamilien zu leben. Von der Idee einer Jägerbrigade beflügelt, reitet sie ins Dorf. Doch enttäuscht muss sie feststellen, dass sie gegenüber der in ihrer Genossenschaft herrschenden Engstirnigkeit und Lethargie machtlos ist. Die Erzählung berührt eine Frage, die zur Zeit ihres Entstehens provokativ klingen musste: Wie schwer wiegen die Lebensträume des Einzelnen in einer Gesellschaft, in der das Handeln der Menschen vor allem durch planwirtschaftliche Motive bestimmt wird? Das Ende des Serüün-Tempels (1980): Es ist das Jahr 1937, der Höhepunkt einer vom mongolischen Staat initiierten Kampagne nach dem Muster der stalinistischen "Säuberung" in der damaligen Sowjetunion. Klöster werden zerstört, Zehntausende lamaistischer Mönche umgebracht. Auch der kleine Serüün-Tempel in einem Tal des Chentij-Gebirges verwaist. Die traumatisierten Menschen aus der Umgebung, die vor wenigen Jahren voller Enthusiasmus mitgeholfen hatten, ihn zu bauen, sträuben sich jetzt, aus den nutzlos gewordenen Balken eine Schule für ihre Kinder zu errichten. Der junge Prior des Tempels wurde verhaftet, und das Mädchen Dedshidmaa folgt ihm in den Tod, hoffend, ihren heimlichen Geliebten im mythologischen Lande Schambala wiederzufinden ... Anhand authentischer Schicksale gewährt Erdene Einblick in eine Zeit krasser gesellschaftlicher Widersprüche. Doch beruht die Bedeutung dieser Erzählung nicht allein auf ihrem Realismusgehalt. In der Zeit ihrer Entstehung war das Thema der Massenexekutionen von Lamas und Angehörigen der burjatischen Minderheit in der MVR noch absolut tabu. Das Ende des Serüün-Tempels war einer der ersten Versuche, den Bann zu brechen und das heikle Thema zu berühren. Unter dem Druck seiner persönlichen Erinnerungen wagte er es, gegen das Vergessen zu schreiben, auch wenn er sich vorerst noch auf Andeutungen beschränken musste.


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    25 Jahre als Tierarzt in der Mongolei

    Von Dr. Helmut Splisteser

    Ca. 300 Seiten A4

    Erscheinungsdatum: Jahreswechsel 2008/2009
    Preis: 26,50 Euro

    Dr. sc. Helmut Splisteser, Oberveterinärrat, Jahrgang 1932, hat in seinem Leben wohl kaum etwas ausgelassen, was die Welt zu bieten hatte.

    In Polen in einem Armenhaus geboren, nach den Schulstunden Kühe und Schafe gehütet, den Einmarsch der deutschen Truppen 1939 im Heuhaufen überlebt, nach 20-tägiger Flucht im Januar 1945 mit Pferd und Wagen in Deutschland angekommen, musste der 13-Jährige das Leben in die Hand nehmen. "Obstmucker", Kuhhirt oder Ochsenkutscher - das sollte es nicht sein. Also erst einmal ABF (Arbeiter- und Bauernfakultät) bis zur Hochschulreife. Schauspieler wäre auch möglich gewesen, aber die Universität siegte. Als einer der ersten Auslandsstudenten nach Moskau zum Studium, wo der bekannte russische Helminthologe, Lehrer und Freund der deutschen Parasitologen, Konstantin Iwanowic Skrjabin, die Liebe zur Parasitologie weckte. Tierarzt- und Dolmetscherdiplom, dazu Freunde im Hochschulwesen und Ministerium - die Welt des RGW (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe) stand ihm offen.

    Doch immer blieb er vor allem Tierarzt. Viele Veröffentlichungen und als Krönung seine Habilitationsschrift zur Ektoparasitenbekämpfung in der Mongolei machen dies deutlich.

    Seine mongolische Feuertaufe bestand Helmut Splisteser 1965 als Leiter des DDR-Teams bei der Bekämpfung der chronischen Tierseuchen durch die RGW-Länder. Es folgten dann ab 1969 die Maßnahmen zur Ektoparasitenbekämpfung, die ihn in die entlegensten Winkel dieses Landes brachten. 54 Reisen in 25 Jahren sind die Bilanz.

    Er lernte nicht nur die Dargas (Chefs) in den Verwaltungen, Parteibüros und den Universitäten kennen. Sein Interesse galt ganz besonders dem Leben der einfachen Menschen, der Kultur, Geschichte und den Lebensweisheiten des riesigen Landes.

    Aus seinen Schriften und den zahlreichen Tagebüchern und Briefen entstand so dieses Buch - gleichermaßen interessant für den tierärztlichen Fachmann wie für den Mongoleiliebhaber.


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    BERNARDO CARVALHO

    Mongólia

    Roman

    Originaltitel: Mongólia
    Originalverlag: Companhia das Lettras
    Aus dem Portugiesischen von Karin von Schweder-Schreiner

    Taschenbuch, ca. 224 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
    ISBN: 978-3-442-73852-6
    € 8,50]
    Verlag: btb

    Erscheinungstermin: Februar 2009

    Eine faszinierende literarische Reise ins Herz der Mongolei
    Sie nannten ihn buruu nomtom, den Unangepassten. Er war Fotograf und ist im Altaigebirge verschollen. Jahre später versucht ein pensionierter Diplomat, das Rätsel um den Fotografen zu lösen und stößt auf ein Labyrinth von Spuren, die ihn tief in die mongolische Kultur, das Nomadenleben und eine merkwürdige Variante des Buddhismus führen.


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    Otgonbayar Chuluunbaatar
    Einführung in die mongolischen Schriften

    2008. VI, 162 Seiten und 2 Schrifttafeln.
    978-3-87548-500-4. Kartoniert 22.80 Euro
    Helmut Buske Verlag

    Konzipiert für Studierende der Asienwissenschaften und der Ethnologie sowie für alle, die sich für die mongolische Sprache und Kultur interessieren, gibt dieser Band einen Überblick über die Entwicklung der mongolischen Sprachen und Dialekte und führt umfassend und allgemein verständlich in neun verschiedene mongolische Schriftsysteme, deren historische Entwicklungen, Schriftzeichen, Eigenarten und Anwendung ein. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
    Anhand detaillierter Schriftübungen zu jedem einzelnen Buchstaben werden Grundzüge und Schreibweise der klassisch-mongolischen und der mongolisch-kyrillischen Schrift eingeübt.
    Zahlreiche Schriftbeispiele und Abbildungen veranschaulichen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Schriften, eine Schrifttafel sowie ein Literaturverzeichnis runden den Band ab.

    Zielgruppe:
    Alle an der mongolischen Sprache und Kultur Interessierte ohne Vorkenntnisse; Studierende der Asienwissenschaften und der Ethnologie; Reisende.

    Lernziele:
    Grundkenntnisse über die Entstehung und Entwicklung der mongolischen Schriftsysteme sowie die Beherrschung der Schreibweise der klassisch-mongolischen und der mongolisch-kyrillischen Schrift.

    Konzeption:
    Dieser Band beginnt mit einem Überblick über die Geschichte der Mongolen und die Entwicklung der mongolischen Sprachen und Dialekte vom Altmongolischen bis heute. Im Anschluss folgt eine umfassende Einführung in neun verschiedene mongolische Schriftsysteme, deren historische Entwicklung, Schriftzeichen, Eigenarten und Anwendung. Zahlreiche Schriftbeispiele und Abbildungen veranschaulichen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Schriften. Die sich anschließenden Schriftübungen führen detailliert und allgemein verständlich in die Grundzüge sowie Schreibweise der klassisch-mongolischen und der mongolisch-kyrillischen Schrift ein, wobei jeder Buchstabe anhand von Beispielwörtern und -sätzen dargestellt und eingeübt wird. Besonderer Wert wird dabei auf die Position der klassisch-mongolischen Buchstaben und die Abgrenzung von ähnlich aussehenden gelegt, da Anfänger hierbei oft Schwierigkeiten haben. Übungstexte in den beiden Schriften ergänzen die Ausführungen.
    Für die weitere Beschäftigung mit den mongolischen Schriften gibt das Literaturverzeichnis zahlreiche und wertvolle Hinweise.

    Leseprobe


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    Basara, Svetislav

    Führer in die Innere Mongolei

    Roman

    »Basara ist für die Literatur, was Kusturica fürs Kino ist: ein Verrückter, ein Genie, ein Anarchist, ein Alleinunterhalter, unverschämt und voll Gefühl.« Télérama

    Aus dem Serbischen von Patrik Alac
    6.90 EUR
    144 Seiten
    Gebunden mit Schutzumschlag
    ISBN 978-3-88897-524-0
    erschienen im September 2008
    Verlag Antje Kunstmann

    »Ich habe bereits gesagt, dass alle Orte gleich beschissen und sinnlos sind, und von Reisen profitieren ohnehin nur die Reiseagenturen. Die Menschen gehen auf Reisen, um Abenteuer und Schönheit zu finden … was erzähle ich da? Sie reisen lediglich auf Teufel komm raus. Und dieser erscheint ihnen regelmäßig.« Aufgebrochen mit dem Plan, einen Reiseführer der Mongolei zu schreiben, strandet der Erzähler an der Bar des Hotels Dschingis Khan in Ulan Bator. Dort erscheint ihm zwar nicht der Teufel, wohl aber der holländische Bischof Van den Garten, der im nahe gelegenen Bordell missioniert; ferner Chuck, ein amerikanischer Korrespondent, der für eine längst eingestellte Zeitschrift schreibt, der Lama Tichonov, der als Spitzel zum KGB übergewechselt ist, und während draußen auf dem Marktplatz gerade eine Hexenverbrennung stattfindet, sitzt Charlotte Rampling in der Lobby, blättert in der Times und trinkt Cappuccino…

    Leseprobe


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    Federica de Cesco

    Das Mondpferd

    Ab 10 Jahren
    424 Seiten
    Gebunden
    9,95 EUR
    ISBN 978-3-401-45342-2
    Arena Verlag

    Kurztext
    In den endlosen Steppen der Mongolei trifft Anga auf den wunderschönen Schimmel Khan. Doch der Wildhengst ist in großer Gefahr – einer Gefahr, die das Pferd und Anga unauflöslich zusammenschweißt. Ob mongolische Wüste oder die Weite der Camargue: Erfolgsautorin Federica de Cesco gelingt es stets meisterhaft, ihre Leser in die faszinierende Welt der Pferde zu entführen.


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    Fritz Mühlenweg

    Mongolische Reisen

    »Unübertrefflich lakonisch und humorvoll und weise und märchenhaft und realistisch erzählt.« Ellen Pomikalko, BuchMarkt

    1927 kam Fritz Mühlenweg als 28-Jähriger mit Sven Hedins letzter Expedition in die Innere Mongolei. Die Reise verhieß einen Ausweg aus dem engen heimatlichen Konstanz. Im mongolischen Grasland und in der Wüste Gobi findet Mühlenweg das erhoffte Abenteuer: Er meistert Versorgungsschwierigkeiten der Karawane, begegnet Wegelagerern und wird von Sven Hedin mit einer Sondermission betraut. Viel wichtiger wird für Mühlenweg jedoch das, was er nicht gesucht hat und was ihm unerwartet zufällt: die Gespräche mit seinen mongolischen und chinesischen Begleitern, Begegnungen mit Nomaden, die Einsamkeit angesichts der gewaltigen Natur, ein neuer Begriff der Zeit.
    Für die vorliegende Ausgabe hat der Mühlenweg-Kenner und -Herausgeber Ekkehard Faude die schönsten Geschichten aus den Schriften Fritz Mühlenwegs zusammengestellt.

    »Wer nach Zentralasien geht, muss die gewohnten Maßstäbe ablegen. Er sollte das Land betreten wie am ersten Schöpfungstag, als ob er keine Erfahrung habe, die Menschen nicht kenne und nicht einmal die Natur. Das Umlernen im Denken erfordert nicht bloß Anpassungsfähigkeit. Dazu ist die Bereitschaft des Herzens notwendig.« Fritz Mühlenweg

    Taschenbuch
    Ein Lesebuch
    Herausgegeben von Ekkehard Faude
    192 Seiten
    EUR 8.90
    Verlag: Unionsverlag
    Bindung: broschiert
    ISBN 3-293-20386-8


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    Galsan Tschinag

    Auf der großen blauen Straße

    »Tschinag träumt wie ein Tuwa, handelt wie ein Schamane und schreibt wie ein Europäer – immer auch mit romantischer Ironie und einem Augenzwinkern.« Ralf Koss, Bayerischer Rundfunk

    Als der Junge aus der mongolischen Steppensiedlung in Deutschland ankommt, gibt es viel zu staunen und zu lernen. Es treten in sein Leben: die verrückten Kommilitonen aus aller Herren Länder auf der Suche nach dem Absoluten. Verena und ihre Kunst, glücklich zu machen. Ein Schriftsteller und Pferdenarr mit Namen Strittmatter, dem der Jurtenjüngling zeigt, wie man ein Pferd mit dem Lasso fängt. Und eine neue Sprache mit wundersamen Wörtern: Topinambur!
    Nach »Tau und Gras« setzt Galsan Tschinag die Kette seiner Lebensbilder fort: funkelnde Geschichten, in denen er die Zeit und ihren Geist einfängt und die Menschen auf seinem Weg unvergesslich werden lässt.

    Taschenbuch
    160 Seiten
    EUR 7.90 
    Verlag: Unionsverlag
    Bindung: broschiert
    ISBN 3-293-20430-9


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    Xavier-Laurent Petit

    Steppenwind und Adlerflügel

    Winterabenteuer in der Mongolei
    Text von Xavier-Laurent Petit
    Einbandillustration von Felix Eckardt
    Aus dem Französischen von Anja Malich

    Ein aufregender Winter im Inneren der Mongolei
    Horizont, so weit man sehen kann, Schafherden und unberührte Natur! Die zwölfjährige Galshan verbringt den Winter bei ihrem Großvater und seinen Tieren in der Steppe. Galshan, die eigentlich in der Stadt wohnt, lernt von ihm, was man für das Überleben braucht. Und bald schon benötigt sie ihr neues Wissen, denn dieser Winter ist besonders hart. Die beiden sind abgeschnitten von der Außenwelt, Brennholz und Nahrung gehen zur Neigung und Wölfe tauchen auf. Als Galshans Großvater von einem Ausritt nicht zurückkehrt, macht sie sich auf die Suche nach ihm …
    Der Roman um die Annäherung von Großvater und Enkelin wurde mit dem französischen Prix Saint-Eupéry ausgezeichnet. Ein eindrucksvolles Abenteuer in unberührter Natur, das viele Einblicke in das Nomadenleben in der mongolischen Steppe gewährt.

    144 Seiten · gebunden
    14.5 x 18.5 cm
    ab 10 Jahren
    EUR 12,00
    ISBN: 978-3-7915-1602-8
    Cecilie Dressler Verlag


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    Audio Sprachführer Mongolisch

    "Überlebenskenntnisse in Mongolisch"

    Sprachen lernen ist vor allem einmal eine Sache der Überwindung – "Wie fange ich an?"
    Nunmehr gibt es ein neues Konzept, einfach und schnell einzusteigen und sofort auch echt Brauchbares zu lernen!
    Der Sprachführer "Überlebenskenntnisse in ..." arbeitet mit einer Audio-CD, einem umfangreichen Booklet und einem besonderen methodisch-didaktischen System.
    Der Lernende kann in einfachster Weise an den Spracherwerb herangehen.
    Der Lernende lernt durch HÖREN - NACHSPRECHEN - SEHEN - MERKEN und wird mit etwa 480 der meistgebrauchten Wörter für eine Verständigung in Alltagssituationen ausgestattet. Diese Wörter werden in etwa 50 Strukturen und Phrasen eingebunden.
    Der Kurs setzt keine Vorkenntnisse voraus.

    1 Audio-CD +
    1 umfangreich illustriertes
    Lehr- und Arbeitsbooklet (68 Seiten)

    ISBN: 978-3-85312-034-7

    EUR 20.–

    Booklet-Auszüge in PDF


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    KHADAK

    Der 17jährige Bagi lebt mit seiner Familie und einigen Tieren in der eisigen mongolischen Steppe. Als er sich damit konfrontiert sieht, dass auch er – genau wie sein Vater – die Gabe eines Schamanen besitzt, will er dieses Schicksal zuerst nicht annehmen. Nach einer mysteriösen Tierseuche werden die Nomaden vom Land in ungastliche Bergarbeiterstädte zwangsumgesiedelt. Der Schock über diese Veränderung weckt Bagis mystische Fähigkeiten: Er kann die Tiere hören, die angeblich tot sind, und findet mit Hilfe einer Schamanin und einer attraktiven Kohlediebin heraus, dass die Seuche nur ein Vorwand war, um das Nomadenleben auszurotten. Bagi versucht, unter den Umsiedlern eine Revolution anzuzetteln…

    Das Weiß der kalten Steppe, das Schwarz von Bagis Augen, das Blau des Halstuchs, das er seinem Pferd umbindet, bevor es erschossen wird: Die Bilder in Peter Brosens und Jessica Woodworths KHADAK sind zum Weinen schön und von eindringlicher Intensität. Die beiden Regisseure, die für ihre Mongolei-Trilogie CITY OF THE STEPPES (1993), STATE OF DOGS (1998) und POETS OF MONGOLIA (1999) bereits jede Menge Auszeichnungen erhielten, komponierten mit ihrem neuen Film eine mystische Reise in das Innere eines Schamanen, der keiner sein will, und erzählen dabei ein von gewaltigen Bildern getragenes mongolisches Märchen über die Vertreibung aus der Natur und die Zerstörung einer Kultur.

    Neben vielen Preisen, unter anderem beim Toronto Film Festival und dem International Film Festival Bratislava, gewann KHADAK bei den Filmfestspielen von Venedig 2006 den Nachwuchspreis „Löwe der Zukunft“.

    „Ein Gleichnis, märchenhaft und realistisch,
    archaisch und poetisch.
    KHADAK ist eine bildgewaltige Meditation über die Zerstörung der Natur, der die Zerstörung des Menschen auf dem Fuße folgt.“
    ZeitPunkt

    „Bildgewaltiger Arthousefilm des Belgiers Peter Bosens über die Vertreibung der Mongolen aus ihrer Heimat. Mehrfach ausgezeichnet.“
    TV Digital

    Ein Film von Peter Brosens & Jessica Woodworth
    Mit Khayankhyarvaa Batzul, Byamba Tsetsegee u.a.
    Verleih: FARBFILM HOME ENTERTAINMENT
    Vertrieb: UNIVERSAL PICTURES GERMANY
    Produktion: MA.JA.DE Fiction, Bo Films, Lemming Film, Cinepartners Belgium II, ZDF / ARTE
    Produktionsland und -jahr: Belgien / Niederlande / Deutschland 2007
    Genre: Drama
    Laufzeit: ca. 99 min.
    Sprachen: Deutsch, Mongolisch
    Untertitel: deutsch / englisch / französisch / holländisch
    Audio: Dolby Digital 2.0 Deutsch, Dolby Digital 5.1 Deutsch, Dolby Digital 2.0 Mongolisch
    Bildformat: 16:9 / 1,85:1
    Ländercode: 2 (PAL)
    Bonusmaterial: Kinotrailer
    FSK: ab 12 Jahren


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    Galsan Tschinag
    Auf der großen blauen Straße

    Als der Junge aus der mongolischen Steppensiedlung in Deutschland ankommt, gibt es viel zu staunen und zu lernen. Es treten in sein Leben: die verrückten Kommilitonen aus aller Herren Länder auf der Suche nach dem Absoluten. Verena und ihre Kunst, glücklich zu machen. Ein Schriftsteller und Pferdenarr mit Namen Strittmatter, dem der Jurtenjüngling zeigt, wie man ein Pferd mit dem Lasso fängt. Und eine neue Sprache mit wundersamen Wörtern: Topinambur!
    Nach »Tau und Gras« setzt Galsan Tschinag die Kette seiner Lebensbilder fort: funkelnde Geschichten, in denen er die Zeit und ihren Geist einfängt und die Menschen auf seinem Weg unvergesslich werden lässt.

    Unionsverlag
    broschiert
    160 Seiten
    ISBN 3-293-20430-9
    Erscheinungsdatum: 09.07.2008
    Aktuelle Auflage: 1

    EUR 7.90

     
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    Ich lerne Mongolisch Band 1
    Sprachkurs für Anfänger

    Der ideale Einstieg in die mongolische Sprache für alle Deutschsprachigen:

    • so schnell wie möglich zum Ergebnis

    Dieses Sprachlernbuch für blutige Anfänger der mongolischen Sprache wurde für Leute geschrieben, die fernab der Mongolei möglichst schnell - mit wenig grammatikalischem Aufwand - viel sagen können wollen. Die Autorin, die die Bausteine der mongolischen Sprache gut kennt (siehe ihre umfassende Grammatik der mongolischen Sprache in Englisch: "Mongolian Grammar"), hat die Lektionen so aufgebaut, dass möglichst schnell viele kombinierbare Sprach-Bausteine zur Verfügung stehen. Damit ist die Bahn frei zum Kombinieren und Sätze Formulieren! Die CDs garantieren eine echt mongolische Aussprache und trainieren nicht nur für die Schulstube, sondern fürs echte Leben in der Mongolei.

    Kurzinfo:

    Dieses mongolische Sprachlernheft enthält:

    • 5 Lektionen mit:
      • Lesetexten
      • Dialogen
      • Vokabular
      • Grammatikalischen Erklärungen
      • Übungen
      • Hausaufgaben
    • Wortliste Deutsch-Mongolisch
    • Wortliste Mongolisch-Deutsch
    • Test mit Antworten
    • 2 CDs mit Hörbeispielen
  • Kullnom Verlag, CH, 2006,
  • A4 Format, 60 Seiten
    ISBN 978-3-033-00933-2
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    Historische Jugendforschung

    Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung NF 3/2006
    Jahrbuch Archiv der deutschen Jugendbewegung
    Herausgeber:unter Mitarbeit von: Hartmut Alphei, Florian Conrad-Roesner, Doris Götting, Ulrich Herrmann, Bernhard Hüttenrauch, Wolfgang Mitgau, Martin Näf, Ludmilla Obraszowa, Alexander Priebe, Sven Reiß, Philipp Schäffler, Eva Seeber, Karsten Speck, Dieter Toder, Ulrich Uffrecht, Justus H. Ulbricht
    ISBN:978-3-89974395-1
    Erscheinungsjahr: 2008
    Seitenzahl:420
    Ausstattung:Pb
    ISBN: 978-3-89974395-1
    Preis: 24,80 EUR
    Wochenschau Verlag

    Über das Buch
    "Dem Leben zu einer neuen Selbstentfaltung zu verhelfen, das ist der Sinn der Freien Schulgemeinde. Diese neue Selbstentfaltung des Lebens heißt Jugend." Mit diesen Worten umschrieb Gustav Wyneken (1875-1964) den Grundgedanken der von ihm zusammen mit Paul Geheeb vor 100 Jahren gegründeten Freien Schulgemeinde Wickersdorf bei Saalfeld im Thüringer Wald. Wyneken beschwor den"Mythos Jugend": die kulturschaffende Kraft einer neuen "Jugendkultur", die in seiner "Schulgemeinde" den Quell ihrer geistigen Kräfte erleben sollte.
    Keine andere zeitgenössische Neugründung am Kreuzungspunkt von Lebensreform, Jugendkult, Jugendbewegung und Reformpädagogik hat eine vergleichbare Wirkung entfaltet wie die FSG Wickersdorf, kaum eine andere Gründerpersönlichkeit größere öffentliche kontroverse Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
    Die Beiträge des vorliegenden Bandes vergegenwärtigen die Gründungsmotive der FSG Wickersdorf und ihr kulturelles Umfeld, die Wirkung als „Mutterkloster“ von Ausgründungen weiterer Landerziehungsheime, erinnern an das Ende der Freien Schulgemeinde mit dem Ende der DDR und zeigen die Praxis Freier Alternativschulen als heutiger Ausprägung radikaler Schulreform.
    Ein weiterer Beitrag stellt Wynekens Wirken in die Ambivalenzen der Kultur- und Schulkritik um 1900.
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    Inhaltsübersicht
    "Zurück zur Natur" - "Vorwärts zum Geist": 100 Jahre Wickersdorf. Eine Vergegenwärtigung von Werk und Wirkung Gustav Wynekens
    Wyneken und Wickersdorf im Kontext
    Hartmut Alphei/Ulrich Herrmann: 100 Jahre Wickersdorf. Eine kritische Vergegenwärtigung des Wollens und Wirkens von Gustav Wyneken und der Freien Schulgemeinde Wickersdorf
    Justus H. Ulbricht: "Kernland" - "Herzland" - "Neuland". Thüringen um 1900 als Laboratorium der Moderne „Jugendreich“ Wickersdorf
    Ulrich Herrmann: Das Prinzip Wickersdorf: Freie Schulgemeinde als "Burg der Jugend" und Jugendkultur durch "Dienst am Geist"
    Philipp Schäffler: "Erziehung durch Musik und Erziehung zur Musik". August Halms musikpädagogisches Denken und Handeln
    Alexander Priebe: Von der "körperlichen Bildung" zum Olympischen Sport. Das Wirken des Weltrekordlers Otto Peltzer in der Freien Schulgemeinde Wickersdorf (1926-1933)
    Sven Reiß: 100 Jahre Wickersdorf - Werk und Wirkung Gustav Wynekens. Eine Ausstellung im Archiv der deutschen Jugendbewegung (27.10.2006 - 30.4.2007)

    Ausgründungen und Wirkungen
    Martin Näf: Wyneken und Geheeb: Gemeinsame Anfänge - getrennte Wege - konträre Ziele. Von Wynekens Freier Schulgemeinde Wickersdorf zu Geheebs Odenwaldschule Oberhambach und zur École d‘Humanité in Goldern CH
    Wolfgang Mitgau: Wyneken, Wickersdorf und das Landschulheim am Solling
    Ulrich Uffrecht: Von der Freien Schulgemeinde Wickersdorf zur Freien Schul- und Werkgemeinschaft Letzlingen. Bernhard Uffrechts Radikalisierung des Schulgemeinde-Konzepts
    Ludmilla Obraszowa: Wickersdorf als Vorbild? Gustav Wynekens Wirkungen in das vor- und nachrevolutionäre Russland
    Doris Götting: Schuljahre junger Mongolen in Wickersdorf und Letzlingen. Ein wenig bekanntes Kapitel aus den Anfängen der mongolisch-deutschen Kulturbeziehungen

    Als die Freie Schulgemeinde keine Freie Schulgemeinde sein durfte
    Eva Seeber: Die Freie Schulgemeinde Wickersdorf in der NS-Zeit
    Karsten Speck: Von der "Spezialschule zur Vorbereitung auf das Russischlehrerstudium" zur wiedererstandenen "Freien Schulgemeinde Wickersdorf" und ihrer Auflösung. Die Erinnerungen eines Schülers an die Wendezeit 1989/91
    Bernhard Hüttenrauch: Die EOS Wickersdorf in der Wendezeit 1989/91. Die Erinnerungen eines ehemaligen Lehrers

    Wickersdorf als Erinnerungsort der Jugendbewegung und der Reformpädagogik
    Hartmut Alphei: "Wickersdorf": Kultort - Lebensort - Erinnerungsort. Ein autobiographischer Rückblick auf meine Prägung durch Jugendbewegung und Reformpädagogik

    Reformpädagogik heute
    Dieter Toder: Das Evangelische Internatsgymnasium Schloss Gaienhofen. Eine Schulgemeinde in reformpädagogischer Tradition
    Florian Conrad-Roesner: Theorie und Praxis der Freien Alternativschulen als neuer reformpädagogischer Bewegung

    Weiterer Beitrag
    Ulrich Herrmann: "Zurück zur Natur" und "Vorwärts zum Geist". Das Janusgesicht der deutschen Jugendbewegung

    Rezensionen

    Aus der Arbeit des Archivs

     
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    Mongolische Märchen

    die neun Nachtrags-Erzählungen des Siddhi-Kür und die Geschichte des Ardschi-Bordschi Chan ; eine Fortsetzung zu den "Kalmückischen Märchen" / aus dem Mongol. übers. mit Einl. und Anm. von Bernhard Jülg. - Reprint [der Ausg.] 1868. - Saarbrücken

    VDM Verlag Dr. Müller, 2007. - XVI, 132 S. ; 21 cm
    (Edition classic)

    ISBN 978-3-8364-2328-1 kart. : EUR 59.00

    Zusammenfassung:
    Die Neun Nachtrags-Erzählungen des Siddhi-Kür und die Geschichte des
    Ardschi-Bordschi Chan. Eine Fortsetzung zu den "Kalmückischen Märchen", aus
    dem Mongolischen übersetzt, mit Einleitung und Anmerkungen von Prof. Dr.
    Bernhard Jülg. Reprint der Ausgabe von 1868.

    Rezension: (Georg Goetz)
    Der Autor Prof. Dr. Bernhard Jülg (1825-1886) hat sich als Sprach- und
    Sagenforscher und Professor für klassische Philologie in Lemberg, Krakau und
    Innsbruck, besonders mit Sanskrit und ostasiatische Sprachen beschäftigt.
    Das hier behandelte Buch enthält zusätzliche Erzählungen aus zwei
    ursprünglich indischen Märchensammlungen, die zusammen mit dem Buddhismus
    aus Indien zu den Kalmücken, bzw. Mongolen gekommen sind. Diese insgesamt
    14, in sich abgeschlossenen Volksmärchen gehören in die beiden
    Rahmenhandlungen des Siddhi-Kür und des Ardschi-Bordschi Chan, deren
    restlichen Erzählungen bereits in anderen Büchern des 19. Jahrhunderts
    veröffentlicht worden sind. Bei der Übersetzung hat der Autor eben jene,
    teils wild romantische, teils altertümliche Sprache gewählt, wie sie uns von
    den heimischen Sagen und Märchen her bekannt und vertraut ist. Was bei
    diesem Buch leider überhaupt nicht stimmt ist das
    Preis-Leistungs-Verhältnis. Für den ausgesprochen hohen Preis erhält man ein
    schlichtes Taschenbuch, das bestenfalls die Qualität einer Fotokopie
    aufweist. Wobei einige Buchstaben und Wörter, insbesondere bei den
    Anmerkungen gar nicht zu entziffern sind. Es gibt sicher deutlich günstigere
    Möglichkeiten um in den Genuss dieser wunderbaren Texte zu kommen!

     
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    PETRA HULOVÁ

    Kurzer Abriss meines Lebens in der mongolischen Steppe

    Roman

    Originaltitel: Memory for my Grandmother (Pamet moji babicce)
    Originalverlag: Torst
    Aus dem Tschechischen von Christa Rothmeier

    DEUTSCHE ERSTAUSGABE

    Taschenbuch, 304 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
    ISBN: 978-3-630-62127-2
    € 9,00 [D]

    Verlag: Sammlung Luchterhand

    Erscheinungstermin: Oktober 2007

    Drei Frauenschicksale zwischen Tradition und Moderne
    Kürzlich in der mongolischen Steppe: Dzaja ist keine reine Mongolin und deshalb nicht recht anerkannt im Nomaden-Clan. Außerdem ist sie nur ein Mädchen. Als sie volljährig ist, geht Dzaja in die Stadt, um ihr Glück zu finden. Doch bald erkennt sie, dass sie in der Stadt das Mädchen aus der Steppe ist, eine Fremde. Berührend, bilderreich und gleichzeitig lakonisch schildern erst Dzaja, dann ihre Mutter und später Dzajas Tochter scheinbar ganz alltägliche Begebenheiten. Von der Rechtlosigkeit der Frauen in der Steppe, von der Sinnlichkeit und Farbigkeit des Nomadendaseins und von der Beliebigkeit und Kälte städtischer Kultur, die aber auch Freiheit bietet. Am Ende muss jede der drei Frauen für sich ihren ganz eigenen Weg finden und auf etwas verzichten, was eigentlich unverzichtbar ist: Auf das Alte zugunsten des Neuen. Oder auf die Freiheit zugunsten der Sinnlichkeit.

     
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    BERNARDO CARVALHO

    Mongólia

    Roman

    Originaltitel: Mongólia
    Originalverlag: Companhia das Lettras
    Aus dem Portugiesischen von Karin von Schweder-Schreiner

    DEUTSCHE ERSTAUSGABE

    Gebundenes Buch, 224 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
    ISBN: 978-3-630-87173-8
    € 19,95 [D]

    Verlag: Luchterhand Literaturverlag

    Erscheinungstermin: Januar 2007

    Eine faszinierende literarische Reise ins Herz der Mongolei
    Sie nannten ihn „buruu nomton“, den Unangepassten. Er war Fotograf und ist im Altaigebirge verschollen. Jahre später versucht ein pensionierter Diplomat, das Rätsel um den Fotografen zu lösen und stößt auf ein Labyrinth von Spuren, die ihn tief in die mongolische Kultur, das Nomadenleben und eine merkwürdige Variante des Buddhismus führen.
    Ein pensionierter Diplomat liest in Rio de Janeiro die Nachricht von der Ermordung eines Kollegen, der ihm unterstellt war, als er in Peking arbeitete. Und ihm fällt wieder ein, wie widerwillig dieser ansonsten fähige junge Mann reagierte, als er einen speziellen Auftrag ausführen sollte: Der Sohn eines einflussreichen Brasilianers, ein Fotograf, war ein Jahr davor im Altaigebirge im äußersten Westen der Mongolei verschwunden, und sein Vater verlangte, dass man sich auf die Suche nach ihm machte.
    Bewegt kramt der alte Diplomat Papiere hervor, die ihm sein Kollege nach der Reise aushändigte, und findet darunter zwei Tagebücher, das des verschollenen Fotografen und das seines soeben ermordeten Kollegen. Er beginnt, nach Verbindungen zu suchen.
    Beide berichten von unzuverlässigen Führern, von Treffen mit Nomaden in der Wüste Gobi und in den mongolischen Steppen, vom Leben der Rentiere züchtenden Tsaatan an der Grenze zu Russland, von der Begegnung mit einem Untertonsänger, einem zwielichtigen buddhistischen Mönch und einem kasachischen Falkner. Der Fotograf scheint besessen gewesen zu sein von einer erschreckenden Gottheit, die als nackte, rote Frau mit einem blutgefüllten Schädel in der Hand dargestellt und offenbar heimlich verehrt wird. Der junge Diplomat, „der Westler“ genannt, folgt den Spuren des Fotografen immer tiefer ins Herz der Mongolei, obwohl er Land und Leute mit Distanz und Misstrauen, ja Abscheu betrachtet. Doch so nahe er ihm auch zu kommen glaubt: Es scheint, dass sein Weg nie zum vorgesehenen Ziel führt, dass etwas zu finden erst möglich ist, wenn man die Suche aufgegeben hat.

     
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    Mongolia

    5th Edition / May 2008
    ISBN:  9781741045789
    312 pp  / 16 pp colour  / 79 maps
    Next scheduled release date: May 2011
    Michael Kohn

    Euro 19,99

    Mongolia's capital, Ulaanbaatar, may be a hotbed of progressive attitudes, but in the rest of the 'Land of the Blue Sky', life remains pretty much the same - horses outnumber people, nomads still move camp each season and on long-distance bus rides you'll be serenaded by passengers singing folk tunes

     
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    Claudia Gudelius:
    Mongolia

    Danas Karriere als internationales Topmodel scheint für immer zerstört. Von Narben entstellt muss die einstige Königin der Catwalks Glamour und westliches Profitdenken gegen den Sand der Wüste Gobi tauschen. Doch mit jedem Schritt in das wilde, fremde Land hinein, findet Dana zu den Quellen ihrer Kraft zurück.
    Dreifach mit dem Wind verwandt ist Dana, denkt Hoygar, der Straßenjunge an ihrer Seite. Schnell begreift er, dass nur Dana sein hoffnungsloses Dasein in Ulan Bator beenden kann. Wird es ihr gelingen, die kleine Karawane allen Anfeindungen zum Trotz durch die Gobi zu führen? Noch weiß er nichts von den Wölfen auf Danas Spur und der Gier der Medien. Um mit Danas Scheitern Schlagzeilen zu machen, scheint jedes Mittel recht zu sein. Danas Leben gerät in Gefahr, wären da nicht die Mongolen und das mystische Land mit seinen Schamanen, Tieren und Geistern, den Lamamönchen und Baatar, dem Jäger vom Orchon.

    Überzeugend verknüpft Claudia Gudelius packende Wirklichkeit mit der Mystik ferner Welten in der Geschichte einer faszinierenden Frau, die auszog, das Leben wiederzufinden. Ein Roman über Schönheit, Reichtum und Ruhm, über Verlust und Verzweiflung und nicht zuletzt über unbändigen Lebensmut, der Unglück in Erfolg verwandelt. Mit eindrucksvoller Offenheit schildert die Autorin mongolischen Alltag und den Schrecken einer Vergewaltigung und zeigt behutsam auf, wie es gelingt, aus Schicksalsschlägen Kraft zu schöpfen.

    Gryphon Verlag

    ISBN 978-3-937800-97-4
    344 Seiten, Softcover
    € 9,95

     
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    Schlageter, Jürg:
    Grammatik der mongolischen Sprache
    Einführung in die Sprache, Vertiefung ausgewählter grammatischer Kapitel, Dialoge mit Vokabeln = Mongol helzuj

    Norderstedt : Books on Demand GmbH, 2005. - 272 S. : Ill. ; 28 cm
    ISBN 978-3833417320

    EUR 120.00

    Klappentext des Buches
    Das Chalca-Mongolisch ist die offizielle Nationalsprache in der Mongolischen Republik. Diese Grammatik hat zum Ziel, in die Umgangssprache einzuführen und einen Überblick in den Aufbau der Sprache zu vermitteln. Der komplexen Verbalstruktur wurde besondere Beachtung geschenkt. in den letzten Jahren stellt diese Grammatik die einzig lieferbare im deutschsprachigen Raum dar.

     
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    Schlageter, Jürg:
    Ein Land zwischen zwei Giganten
    Die Geschichte der Mongolei

    1. Aufl.. - Norderstedt : Books on Demand, 2008. - 456 S. : 11 farb. Ill. ; 270 mm x 190 mm, 1301 gr.

    07. Mai 2008
    ISBN 978-3-8334-8622-7

    EUR 69.70

    Klappentext des Buches
    Ein Land zwischen zwei Giganten ist die zuvor noch nicht geschriebene Geschichte der Mongolei. Im März 1990 als der Aufbruch zur Demokratie geschah, wurden geheime Dokumente wieder zugänglich.
    Ein Teil der ganzen Aufzeichnungen ist den starken Nachbarn gewidmet, Russland, China und Japan. Es werden der Übergang der Mongolei zum sowjetischen Kommunismus und der fortwährende Kampf um Anerkennung des Landes beschrieben. Vor 1990 war die Mongolei in einer ideologischen Zwangsjacke und von einem totalitären militärischen Regime unterdrückt. Kein mongolischer und kein ausländischer Forscher konnte die Geschichte des 20. Jahrhunderderts der Mongolei verfassen.

     
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    Enkhzaya, Chuluunbaatar
    Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Alexander Karmann.

    Impact of Institutions on Lending
    Informal Constraints and Enforcement of Bank Regulation in Mongolia

    2006. xxiii, 196 pp. With 14 Fig. and 18 Tab. Softc.
    ISBN: 978-3-8350-0024-7
    Deutschen Universitäts-Verlag

    EUR: 49,90

    In the 1990s an unprecedented transformation of the economic co-ordination of economies in transition was set in motion. As the reforms neither considered the time needed to establish the market nor dealt with the process itself, microeconomic reforms aimed at establishing the market and at inducing market-oriented behaviour need to be adjusted.

    Chuluunbaatar Enkhzaya examines the "inadequate" behaviour of banks in Mongolia by analysing the institutional framework of the banking system, especially in lending. She focuses on the genesis of informal institutions of lending and their interaction with formal institutions of lending. Herewith, informal institutions such as the attitude to risk were indirectly observed by diagnosing the "action-regulating" knowledge of bankers. In order to ensure an effective allocation of the scarce financial resources of Mongolia the author therefore suggests a change - as simultaneous as possible - of formal and informal rules.

    Aus dem Inhalt
    Impact of institutions on lending
    Economic and banking situation in Mongolia
    Discrepancy between bank regulation norms and lending practice in Mongolia
    Institution building and adjustment of bank regulation norms in Mongolia
    Institutional sets as variable of economic analysis

     
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    Achitsaikhan Battushig

    Wirtschaftliche Transformation in der Mongolei

    In der Mongolei wurden nach dem politischen Umbruch Umgestaltungsprozesse eingeleitet, die bereits beachtliche Fortschritte zu verzeichnen haben.
    Ziel der Arbeit ist es aufzuzeigen , dass das politische Gefüge als Voraussetzung und Katalysatorwirtschaftlicher Transformationen agiert und deshalb von wesentlicher Bedeutung ist.
    Am Anfang der Abhandlung wird die traditionelle Zentralverwaltungswirtschaft und der Systemwandel in der Mongolei
    beschrieben. Daraufhin erläutertder Autor selbst erarbeitete Transformationsstrategien und wertet abschliessend Datenmaterial aus der Sicht westlicher Kritiker aus.

    ISBN-13: 978-3-89675-833-0

    20,5 × 14,5 cm, 250 S. broschiert

    2000

    49,00 Euro

    Herbert Utz Verlag

     
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    Galsan Tschinag
    Die neun Träume des Dschingis Khan

    Roman

    Erschienen: 20.04.2008
    suhrkamp taschenbuch 3970
    268 Seiten, Broschur

    Euro 8,90 [D]
    (ISBN 978-3-518-45970-6)

    Inhalt
    Nicht Feindeshand, sondern ein Sturz vom Pferd leitet das langsame Sterben des Dschingis Khan ein – eine schmachvolle Sache für einen Reiterfürsten. In seinen letzten Stunden jedoch, in wirren und blutroten Träumen, durchlebt der Herrscher über ein Großreich noch einmal seine Vergangenheit, erinnert sich an Erfolge und Niederlagen, an seine Kindheit, an das Hineinwachsen in die ihm zugedachte Rolle, an seine Getreuen, seine Frauen und an die Liebe

     
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    Mongolen
    Der Aufstieg der Mongolen; Der mongolische Krieger 1200-1350

    von Turnbull, Stephen
    Illustr. v. Wayne Reynolds u. Angus McBride

    109 S. m. zahlr. Abb. im Text u. 16 farb. Bildtaf. 25 cm
    2008 Siegler; Brandenburgisches Verlagshaus
    ISBN 978-3-87748-669-6
    9,95 Euro

    Die Krieger der Mongolen gehören zu den erfolgreichsten Kämpfern in der Geschichte des Krieges. Unter Dschingis Khan eroberten sie einen großen Teil der bekannten Welt und kämpften an Plätzen wie in der Wildnis von Palästina, den Dschungeln von Java oder an den großen chinesischen Flüssen. Sie besaßen eine unglaubliche Anpassungsfähigkeit und ein breites Spektrum an militärischen Techniken und militärischer Ausrüstung. Sie beherrschten sämtliche Formen der Kriegsführung von der Seekriegsführung bis hin zur Belagerung.Dieses Buch setzt sich detailliert in Wort und Bild mit Waffen, Strategien und Weltanschauung der sagenumwobenen Kämpfer auseinander.

    Rezension:
    Für Freunde von Militaria sind die Sachbücher aus dem englischsprachigen Verlag Osprey Publishing Ltd. eine feste Größe. Das hier vorliegende Buch enthält die deutsche Übersetzung von zwei in diesem Verlagshaus erschienenen Büchern, die sich mit der Armee und den Schlachten der mongolischen Krieger unter Dschingis Khan und seinen Nachfolgern befassen. Diese Zusammenfassung führt zuweilen zu einer Doppelung der Informationen und Berichte, stellt aber im wesentlichen eine sinnvolle Ergänzung dar. Teil/Buch 1. beschäftigt sich mit dem Aufstieg der Mongolen zum Weltreich. Teil/Buch 2. widmet sich dem mongolischen Krieger im Besonderen. Zahlreiche Abbildungen und detaillierte Zeichnungen der Kleidung und der Ausrüstungsgegenstände geben dem Buch den Charakter eines interessanten Nachschlagewerkes. Gelegentliche kleine Fehler, wie zum Beispiel die Erklärung das der mongolische Krieger eine Lederflasche mit "geronnener Milch" mit sich führte, wobei es sich natürlich um vergorene Stutenmilch handeln muss, sind vermutlich der Übersetzung aus dem Englischen geschuldet. Der Autor hat in den zeitgenössischen Quellen wie Wilhelm von Rubruck, Johannes de Plano Carpini,
    Marco Polo, Raschid al-Din und anderen gründlich recherchiert und zitiert diese häufig. Dies verleit dem Buch größtmögliche historische Authentizität und macht es insgesamt zu einem absolut lesenswerten geschichtlichen Sachbuch.

     
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    Narangerel, Sodovsuren:
    Einführung in das mongolische Recht
    ISBN: 978-3-8305-1018-5
    BWV • BERLINER WISSENSCHAFTS-VERLAG GmbH
    Seitenanzahl 114
    Auflage 1
    Erscheinungsjahr 2005
    Einband kartoniert
    Preis 19,80 €

    Während man auch im Zeitalter der Globalisierung mit der Mongolei in Deutschland gewöhnlich etwas weit Abgelegenes assoziiert, zeigt die vorliegende "Einführung in das mongolische Recht", daß sich das Recht der Mongolei in den letzten 100 Jahren von seinen eigenen, bis auf das Weltreich Dschingis Khans zurückreichenden Traditionen hin zum europäisch-kontinentalen Rechtskreis weiterentwickelt hat. Insbesondere seit der Demokratisierung Anfang der 90er Jahre wurden zahlreiche Institute der deutschen liberal-rechtsstaatlichen, marktwirtschaftlichen Rechtsordnung aufgegriffen und schöpferisch den Verhältnissen in der Mongolei angepaßt. Die ebenso konzentrierte wie gründliche Gesamtdarstellung des heutigen mongolischen Rechts in deutscher Sprache aus der Feder von Professor Dr. Sodovsuren Narangerel, dem Direktor des Rechtsinstituts der Staatsuniversität der Mongolei und Mitglied der dortigen Akademie der Wissenschaften, besitzt nicht nur für die Rechtsvergleichung eine exemplarische Bedeutung, sondern bringt auch den wirtschaftlichen, kulturellen und rechtswissenschaftlichen Dialog, der in den letzten Jahren zwischen Deutschland und der Mongolei etabliert worden ist, weiter voran. Zugleich ist sie für alle deutschen Organisationen und Wirtschaftsunternehmen hilfreich, die sich in der Mongolei engagieren und dabei auf eine Kenntnis des mongolischen Rechtssystems angewiesen sind.

     
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    Andreas Meier:
    Rettung oder Fluch? Die Rolle der Mongolen in den politischen Entwicklungen des Nahen Ostens im Hochmittelalter
    Grin Verlag für akademische Texte, München und Ravensburg
    ISBN: 978-3-638-75050-9

    Fachbereich: Geschichte - Mittelalter, Frühe Neuzeit
    Institut: Uni Freiburg()
    Seiten: 17
    Jahr: 2005
    Literaturverzeichnis: 13 Einträge
    11,99 Euro

    Zusammenfassung / Abstract
    Die vorliegende Arbeit wird sich mit den (außen)politischen Entwicklungen im Hochmittel-alter in den Kreuzfahrerstaaten beschäftigen. Dabei darf die Lage in Europa nicht außer Acht gelassen werden. Besondere Beachtung soll den Mongolen des Ilkhanats gewidmet werden und es soll geklärt werden, welche Rolle sie in jener Zeit in der Außenpolitik spielten. Zu Beginn dieser Arbeit soll ein Überblick der politischen Situation in Europa und im Heiligen Land um 1240 gegeben werden. Dabei werden vor allem die damaligen weltlichen Großmächte, sowie der Vatikan einbezogen. Im Anschluss daran werde ich die Geschichte der Mongolen, ihre Beziehung zur Religion und ihre Eroberungen kurz darstellen, damit ihre diplomatischen Manöver mit Christen und Muslimen besser verständlich werden. Hierbei sollen die Mongolen des Ilkhanats im Mittelpunkt stehen. Danach wird der Verlauf der Geschichte bis etwa 1300 dargestellt und zuletzt ein Resümee gezogen. Zur Quellenlage ist anzumerken, dass die Literatur sich maßgeblich auf folgende Gelehrte stützt. Bar Hebraeus, das Oberhaupt der Jakobitischen Kirche im 13.Jahrhundert, Abdullah Wassaf und Rashid al-Din, welche beides persische Geschichtsschreiber sind und letzterer am Hofe des Ilkhans Ghazan eine hohe Position einnahm, sowie Jean de Joinville, ein französischer Adliger. Natürlich sind diese Personen nur eine kleine Auswahl der großen Zahl von Quellen.

    Rezension
    Die Studienarbeit aus dem Fachbereich Geschichte geht der Frage nach welche Auswirkungen der Mongolensturm auf den Verlauf der Kreuzzüge, während der Jahre 1240 bis 1300 gehabt hat. Betrachtet werden dabei insbesondere die politischen und diplomatischen Beziehungen zwischen den westlichen mongolischen Reichen (Ilkhanat, Goldene Horde) mit den europäischen (u. a. Vatikan) und muslimischen Reichen und deren religiösen Interessen. Etwas irreführend ist in diesem Zusammenhang die Benutzung des Begriffes Hochmittelalter im Titel. Denn dieser bezeichnet eine abendländisch, europäische Epoche, die so nicht unbedingt auf die morgenländisch, asiatische Beziehungen übertragbar ist. Insgesamt ist der kurze Text (leider nur 14 Seiten!) flüssig und gut lesbar geschrieben, so dass auch der interessierte Nichtwissenschaftler seine Geschichtskenntnisse mit diesem Heftchen vertiefen kann.

     
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    Bergführer Mongolei
    Jens Geu

    Mongolei - Trekking, Wandern, Mehrtagestouren, Bergtouren
    ISBN 978-3-936740-47-9
    Panico Alpinverlag  

    1.Auflage, 192 Seiten, 120 x 185, 19,80 €

    Autor Jens Geu kennt die Mongolei seit 20 Jahren und legt mit diesem Werk den ersten fundierten Trekkingführer für eines der schönsten Länder der Welt vor. Neben ausgewählten Routen in Wüste, Steppe, Taiga und Hochgebirge gibt er zahlreiche Tipps die zum kennenlernen von Land und Leuten unentbehrlich sind. Wie in unserem Andenführer helfen zahlreiche Übersichts- und Detailkarten - bei der Orientierung in der Vorbereitung und vor Ort. Ganz bestimmt DAS kommende Standardwerk für alle nachhaltigen Reisen in das Land der zornigen Winde.

     
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    Flemming, Daniela
    Weites Land Mongolei
    Vom Baikalsee in die Steppe Zentralasiens
    ca. 164 Seiten, 300g, Gebunden
    ISBN-Nr.978-3-939518-73-0
    Wiesenburg Verlag
    1.HJ - April 2008  

    Die Autorin erzählt über Land und Leute am Baikalsee, fährt in der legendären "Transsib", berichtet über Kultur und Religion, flicht Begegnungen am Wegesrand mit Einheimischen und Reisegefährten ein. Wie erlebt sie die Faszination der Wüste Gobi? Wird es ihr gelingen, dem Geheimnis der schier endlosen mongolischen Steppe ein Stück näher zu kommen? Diese Reiseerzählung ist eine  Hommage an eine unberührte Landschaft. Die Autorin ist Mitglied einer kleinen siebenköpfigen Reisegruppe. Sie beschreibt im Vorwort, wie es überhaupt zu dem Gedanken "Reise in die Mongolei" kam und wie sie diesen dann verwirklicht hat. Zu Hilfe kam ihr ein Angebot aus einem Journal, welches eine solche Reise, beginnend am Baikalsee und weiterführend mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Ulan Bator, anbot. Als Neulinge in Sachen "organisierte Gruppenreisen" lassen sich die Autorin und ihr Lebenspartner überraschen...

     
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    Mongolian Phrasebook

    2nd edition / March 2008
    ISBN:  9781740591867
    210 pp

    Agglutination, vowel harmony - you may not know what they mean, but this nifty little guide to Mongol will get you well on the way to mastering how they sound. You want your mare's milk warmed? You got it.

    • two-way dictionary
    • guide to pronunciation and phrase-building
    • practicalities - how to hire a horse, how to pronounce 'Call off the dogs!'
    • script in Mongolian Cyrillic - if in doubt, just point
     
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    Marion Wisotzki, Erna Kappeli, Ernst von Waldenfels

    Mongolei

    Unterwegs im Land der Nomaden

    1. Auflage 2008, 408 Seiten, 19.95 Euro, zahlreiche farbige Karten, Stadtpläne und Fotos, ISBN 978-3-89794-117-5

    Inhaltsverzeichnis

    Eine Reise in die Mongolei verspricht vor allem die Begegnung mit unberührter Natur und der Gastfreundschaft der Mongolen.

    Die lebendige Hauptstadt Ulan Bator fasziniert durch ihre Kontraste aus Tradition und Moderne, im Norden und Westen der Mongolei laden atemberaubende Berglandschaften zu Wanderungen oder Reittouren ein. Im Süden und Osten des Landes gibt es neben den vielfältigen Landschaftsformen der Gobi scheinbar endlose Hochsteppen, bizarre Felsformationen, erloschene Vulkane und riesige Sanddünenfelder zu entdecken. Und überall finden sich Spuren der jahrtausendealten Geschichte dieses vielfältigen Landes, von Felszeichnungen bis zu wiederaufgebauten buddhistischen Klöstern.

    Dieser Reiseführer lädt zu einer Entdeckungsreise in die Mongolei ein und gibt zahlreiche praktische Informationen zur Vorbereitung und Verwirklichung einer Reise. Tips zum Reisen im Land, zu Unterkünften und Versorgungsmöglichkeiten auch in entlegenen Regionen ermöglichen einen unvergeßlichen Aufenthalt.

     

    Liebe Reisende,

    wildblühende Steppe, kristallklare Seen, leuchtender Sternenhimmel, heitere Begegnungen, lädierte Motoren und deftige Mahlzeiten … Beschreibungen wie diese werden von Rückkehrenden mit glänzenden Augen aneinandergereiht. Selten hört man eine Aufzählung von Sehenswürdigkeiten, die man ›besichtigt‹ hat. Tatsächlich eignet sich die Mongolei nicht dazu, möglichst viele in Reiseführern und Prospekten erwähnte Highlights abzufahren. Die Entfernungen sind riesig, und es gibt keine Straßen, die schön gradlinig von einem Punkt zum anderen führen. Hundert verschiedenartige Begebenheiten sorgen für Überraschungen, erfordern Umwege und Umorientierung. Doch lassen Sie sich nicht entmutigen. Dem offenen Geist liegt das Bedeutsame vor den Füßen.

    Wir sind ausgezogen in die verschiedenen Regionen der Mongolei, haben eindrucksvolle Naturschönheiten und historische Stätten aufgesucht, manch Schale Stutenmilch mit den Nomaden geleert und unsere Eindrücke zusammengetragen. Und wir sind uns einig, eine Reise in die Mongolei liegt im Erleben, im Sich-Einlassen auf die Menschen und ihre Lebensweise. So ist jede Reise individuell und bewegt jeden auf seine Weise. Seien Sie gewiß, die unberührte Natur der Mongolei ist der zauberhafteste Reisebegleiter, den man sich wünschen kann. Er spricht zu einem in prächtigen Farben und unvergleichlichen Schauspielen.

    Und wer den langen Weg in die Mongolei auf sich nimmt, wird freudig von den Menschen aufgenommen und als willkommener Gast behandelt. Selber seit Jahrhunderten von Weideplatz zu Weideplatz ziehend, sind die Mongolen stets neugierig auf Geschichten von anderen Flecken der Erde. Das bescheidene Leben mag den einen befremden, den anderen inspirieren. Spuren hinterläßt es bei jedem. Doch auch die Moderne hat in die Mongolei Einzug gehalten. Traditionelle und neuzeitliche Elemente findet man überall, und oft sind sie auf überraschende Weise kombiniert. Besonders in Ulan Bator fügen sie sich zu einem außergewöhnlichen und doch auch sympathischen Chaos zusammen.

    Es heißt ›Nomaden reisen nie ohne Grund‹, reisen Sie mit offenem Herzen und lassen Sie die Begegnung mit Andersartigem Grund ihrer Reise sein. Benutzen sie diesen Reiseführer als Vorbereitung und als Leitfaden, doch entdecken Sie die Mongolei neu.

    Wir wünschen Ihnen ein außergewöhnliches Erlebnis.

    Das Autoren-Team

     

    Marion Wisotzki wurde 1955 in Berlin geboren. Von 1974 bis 1979 Studium der Philosophie in Leningrad (St. Petersburg). Anschließend Lehrtätigkeit an der Humboldt-Universität in den Bereichen Philosophie und Soziologie. Promovierte 1987, nachdem sie vier Jahre in der Mongolei wissenschaftlich gearbeitet hatte. Seit über zehn Jahren als Projektleiterin und Sozialpädagogin bei einem freien Träger in Berlin tätig.
    Regelmäßig reist die Autorin in die Mongolei, lernt neue Regionen und Menschen kennen.

    Erna Käppeli, 1973, in der Schweiz geboren, studierte Englisch und Journalismus. Erstmals führte ihr Weg in die Mongolei als Englischlehrerin im Jahre 2003. Beeindruckt und fasziniert von der Herzlichkeit der Menschen und der einzigartigen Natur, reiste sie anschließend durch das ganze Land und schrieb einige Artikel über die unvergeßlichen Begegnungen. Heute lebt sie in der Schweiz und begibt sich immer wieder auf neue Wege.

    Ernst von Waldenfels ist ein freier Journalist, der seit Mitte der 90er Jahre für verschiedene Medien aus Rußland und seit 2004 auch aus der Mongolei berichtet. Nebenher führt er im Sommer Touristen per Kanu über die größeren Flüsse des Landes. Er lebt in Ulan Bator und Berlin. 2002 erschien die von ihm verfaßte Biographie des Seemanns Richard Krebs, ›Spion der aus Deutschland kam‹, im Aufbau-Verlag.

     
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    Galsan Tschinag
    Das Menschenwild

    Eine Erzählung aus dem Altai

    Erschienen: 10.03.2008
    Insel Bücherei 1302
    93 Seiten, Pappband

    Euro 11,80
    (ISBN 978-3-458-19302-9)

    Hünej, eine junge Frau aus dem Altaigebirge, wird von einem großen, starken und überall behaarten »Menschenwild« geraubt, verbringt mit ihm einen Winter in der Wildnis des Hochgebirges und faßt schließlich Zutrauen zu ihm. Gemeinsam meistern sie die Gefahren des alltäglichen Überlebenskampfes. Sie kommen sich auch körperlich näher, und Hünej wird Mutter. Doch sie möchte zurück zu ihrer Nomadensippe in der Ebene und flieht. Er folgt ihr …

    Galsan Tschinag, der deutschschreibende mongolische Schamane, erzählt die alte Legende vom Tiermenschen neu. Eine Erzählung von großer Anmut,  voll Glück und Trauer.

     
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    Jürgen Hartwig

    Die Vermarktung der Taiga
    Die Politische Ökologie der Nutzung von Nicht-Holz-Waldprodukten und Bodenschätzen in der Mongolei

    Erdkundliches Wissen. Schriftenreihe für Forschung und Praxis (EW)
    Band 143

    1. Auflage 2007.
    XII, 436 S., 54 s/w Abb., 31 s/w Tab. 92 z.T. farb. Fotos, 22 Karten, Gebunden

    € 56,00

    ISBN 978-3-515-09037-7

    Am Beispiel der Nutzung und Vermarktung von Bodenschätzen und Nicht-Holz- Waldprodukten zeichnet diese Studie die Geschichte der Mensch-Umwelt Beziehungen in der Mongolei nach. Von der Zeit Chingis Khans über die mandschurische Herrschaft und den Sozialismus bis zur Gegenwart umfasst die Analyse einen Zeitraum von mehr als 800 Jahren. Den Schwerpunkt bilden die aktuellen Transformationsprozesse.
    Aufgrund ihres Reichtums an Naturschätzen steht die Mongolei im Zentrum eines globalen Wettlaufs um Ressourcen. Dadurch bahnt sich im ländlichen Raum eine soziale und ökologische Katastrophe an: Naturlandschaften werden in Tagebauareale umgewandelt und die Nomaden verlieren ihre traditionellen Verfügungsrechte an Weideland. Verarmte und marginalisierte Transformationsverlierer sind gezwungen, ihren Lebensunterhalt mit der Jagd- und Sammelwirtschaft oder der Goldsuche abzusichern.
    Die Studie zeigt eindrücklich, wie die Interessen und Strategien unterschiedlich machtvoller Akteure in der Taiga aufeinanderprallen und eine zunehmende „Politisierung der Umwelt“ bewirken. Konzeptionelle und theoretische Grundlagen bilden die Politische Ökologie sowie unterschiedliche ökonomische und sozialwissenschaftliche Entwicklungstheorien.

    Jürgen Hartwig, Jahrgang 1969, Studium der Geographie, Promotion an der Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften der Universität Freiburg, Berater im Entwicklungsprojekt der Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA): „Unterstützung des Kleinbergbaus in der Mongolei“.

    Forschungsschwerpunkte: Entwicklungsländerforschung, Politische Ökologie, nachhaltige Ressourcennutzung, Nomadismus

    Franz Steiner Verlag, Stuttgart

     
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    Hohe Berge, tiefe Täler, weites Land
    Mein Jahr mit den Nomaden in der Mongolei

    Ein Hauch von Abenteuer umweht das Land, man denkt an wilde Reiterhorden, endlose Weite, edle Pferde, Jurten, Kamelherden. Kurzum, die Reise geht in eines der letzten unberührten Gebiete der Erde. Vielleicht gerade deshalb werden fremde Reisende in der Mongolei ausgesprochen freundlich aufgenommen. Die Engländerin Louisa Waugh lebt und arbeitet ein Jahr in dem kleinen Ort Tsengel, im äußersten Westen des Landes. Ihre Schilderungen sind so lebendig und einladend, dass der Leser die Weite spürt und am Schicksal der Menschen Anteil nimmt.

    von Louisa Waugh
    Deutsche Erstausgabe, ca. 300 Seiten, ca. 8 Farbfotos, 1 Karte
    12,1 x 18,1 cm
    ISBN: 3-89405-291-0
    EUR 12,00 [D]

    Frederking & Thaler Verlag, München

     
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    Mongolei
    Zu Pferd durch das Land der Winde

    Mongolei – allein dem Namen wohnt ein Zauber inne, dem sich auch Carmen Rohrbach nicht entziehen konnte. Zu Fuß und auf dem Rücken von Pferden und Kamelen, alleine und in Begleitung durchstreifte sie die schier endlose Weite der Landschaft und suchte die Nähe derer, die das wahre Wesen eines Landes ausmachen: seine Menschen. Ein Mongoleibuch von berückender Intensität!
    Wer mit Carmen Rohrbach unterwegs ist – und sei es nur als Leser –, der kann sicher sein, eine aufmerksame, einfühlsame Begleiterin an seiner Seite zu haben. Carmen Rohrbach sieht viel, weil sie einen geschulten Blick hat; sie weiß viel, weil sie sich auf ein Reiseland gründlich vorbereitet; aber, was am wichtigsten ist: Sie spürt viel. In den Menschen, denen sie begegnet und mit denen sie Zeit verbringt, erkennt sie das wahre Wesen eines Landes – eher als in seinen Bauwerken und technischen Errungenschaften. Über eine Familie in Ulaanbaatar bekommt sie den lang ersehnten Kontakt zu Nomaden, bei denen sie eine Zeit lang leben darf. Sie teilt mit ihnen den Alltag in der Jurte, lernt ihre Mahlzeiten zubereiten und die Tiere melken, erfährt das harte, aber ungebundene Leben in der Steppe und die grandiose Natur des Altai-Gebirges. Sie feiert mit ihnen das wichtigste Fest des Jahres, den Naadam, besucht den Geburtsort von Dschingis Khan, besteigt den heiligen Berg Burchan Chaldun, sieht Schamanen bei Ritualen und Adlerjägern bei der Arbeit zu und macht sich in der Gobi auf die Suche nach den letzten wildlebenden Eseln der Erde, den Kulan. Mit der Beobachtungsgabe der studierten Biologin und der Gelassenheit der erfahrenen Reisenden, vor allem aber dank ihrer Menschenkenntnis gelingt es ihr, ein präzises und zugleich berührendes Bild einer Landschaft und deren Bewohner zu zeichnen – ein Bild, das den Zauber der Mongolei im geschriebenen Wort fortleben lässt.

    von Carmen Rohrbach
    Originalausgabe, ca. 240 Seiten, ca. 30 Farbfotos, 1 Karte
    14,0 x 22,0 cm
    Frederking & Thaler Verlag, München
    ISBN: 3-89405-668-1
    EUR 19,90

     
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    Fred Forkert, Barbara Stelling
    Mongolei
    Über 150 Fotos,
    24 Seiten farbiger Kartenatlas,
    kleine Sprachhilfe Mongolisch,
    Griffmarken, Register,
    432 Seiten
    ISBN 3-8317-1569-6
    € 22,50
    6. Auflage 2007

    Dieser komplette Reiseführer für das ganze Land enthält die Tipps und Tricks zur Verwirklichung der privaten Reiseträume Der Leser lernt die Gebräuche des Nomadenlebens ebenso kennen wie die aktuelle Situation in den Städten. Der ausführliche reisepraktische Teil enthält alle Informationen, die man zu Ein- und Ausreise, Umgang mit Behörden, Dokumenten, Leihwagen, öffentlichen Verkehrsmitteln, Unterkunft, Restaurants usw. benötigt. Ortsangaben in Mongolisch, integrierter Sprachführer, aktuelles Kartenmaterial.


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    Giefer, Michael
    Zu Fuß ins Land des Dschingis Khan

    Von Sibirien in die Mongolei

    Aufl./Jahr: 1. Aufl.  2006
    Verlag Herder
    mit 8 Farbseiten, 
    Format: 12.0 x 19.0 cm, 192 Seiten, Kartoniert
    HERDER spektrum
    € 9.90 
    ISBN 3-451-05738-7
    ISBN: 978-3-451-05738-0

    Zu Fuß durch die Mongolei auf der Suche nach den Momenten des Glücks

    Michael Giefer hat die rauen Regionen vom Baikalsee bis in die Wüste Gobi durchquert. Zu Fuß legte er in 51 Tagen eine Strecke von 1800 Kilometern zurück. Seine Erlebnisse auf dieser Extremwanderung hat der Autor in dem Buch Zu Fuß ins Land des Dschingis Khan festgehalten und nimmt damit den Leser auf sein Abenteuer mit.
    Die Mongolei ist ein dünn besiedeltes, kaum touristisch erschlossenes Land. Geprägt von Steppen, Hochgebirgs- und Wüstenlandschaft erstreckt es sich zwischen Russland und China. Im Land der Nomaden war für Giefer der Fußweg, die authentischste Art zu reisen. Allerdings ausschließlich per pedes, ganz ohne das traditionelle Transportmittel der Mongolen, das Reitpferd, durchkreuzte er die Städte und Steppen der Mongolei. Anfangs noch mit Begleitung, danach ganz auf sich gestellt, erlebte Giefer die extremen Herausforderungen des Landes. Was ihn antrieb, diese Unternehmung in Angriff zu nehmen und sie trotz zahlreicher Widrigkeiten auch zu beenden, schildert der Autor in seinem Reisebericht.
    In dem armen Land, wo Tradition und Moderne aufeinander prallen, sieht sich Giefer mit so manchen Schwierigkeiten konfrontiert - ob korrupte Polizisten, wilde Tiere, illegale Goldgräber, das fremdartige Essen oder schlichtweg Materialmängel: Seine Reise ist eine extrem harte Tour für Körper und Geist. Denn in der Einsamkeit der Steppe kämpft Giefer auch an gegen das Verlorensein, das Heimweh und den Zweifel über den Sinn seines Unterfangens. Doch die vielen Gefahren und Schwierigkeiten wechseln sich ab mit den einzigartigen Eindrücken der mongolischen Landschaften und den rührenden Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung. Der Autor erlebt auf seiner Tour ein herzliches Volk, dessen Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft unvergleichlich ist. Dies sind für ihn die Momente des Glücks, nach denen er suchte. Neben vielen kleinen Anekdoten erfährt der Leser viel über die Geschichte des Landes und die mongolische Kultur. Giefers vielfältige Eindrücke zeugen von der Einzigartigkeit dieses Landes und dessen Faszination.

    Michael Giefer, geb. 1974, ist mit dem Fahrrad 7000 Kilometer durch die USA und 14000 Kilometer über die Seidenstraße gefahren und durch Asien gewandert. Seine Reiseerzählungen erscheinen in Büchern und Reisemagazinen. Er lebt als Lehrer und Journalist in der Nähe von Köln.
    drei Kindern.

     
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    Galsan Tschinag
    Liebesgedichte

    Mit einem Nachwort des Autors

    Erschienen: 26.02.2007
    insel taschenbuch 3264
    112 Seiten, Broschur

    Euro 5,00  
    (ISBN 978-3-458-34964-8)


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    Galsan Tschinag
    Die neun Träume des Dschingis Khan

    Roman

    Erschienen: 29.01.2007
    251 Seiten, Gebunden

    Euro 17,80  
    (ISBN 978-3-458-17336-6)

    Neun: die heilige Zahl der Nomaden. – Galsan Tschinag erzählt in diesem außerordentlichen historisch-psychologischen Roman mit archaischer Sprachgewalt das Leben des Dschingis Khan: In neun Tag- und Nachtträumen blickt der sterbende Weltherrscher zurück auf seine Erfolge und seine Niederlagen, auf seine Hoffnungen und seine Ängste.

    Längst ist Dschingis Khan ein Mythos geworden, in der Mongolei wird der »ozeangleiche Khan« noch heute fast als Gott verehrt. Er starb im Jahr 1227, nicht durch Feindeshand, sondern – für einen Reiterfürsten schmachvoll – nach einem Sturz vom Pferd. Er, den seine Diener noch zur letzten Schlacht tragen, versinkt in Fieberträumen von Krieg, Verrat und Mord – Bilder, in tiefes Rot getaucht. Sein Blick geht nach innen, denn »auch die tausendjährige Eiche hat eines Tages mit dem end- und sinnlosen Weiterwuchern in die Ungewißheit aufzuhören«. Erinnerungen an seine Kindheit werden wach, an seine Getreuen, an seine Frauen und an die Liebe, die er empfunden hat: ein Weltenbeherrscher am Ende seines Lebens, getrieben von Halluzinationen, bekenntnisbereit, aber nicht sentimental, unerbittlich auch gegen sich selbst: »Jeder Tropfen Blut, geflossen über den Rand der Kelle, jede Handvoll Asche, geflogen über den Rand der Schaufel, jeder Armvoll Fleisch und Knochen, gerutscht über den Rand des Troges – jedes anderen zugefügte Leid mußte auf meinem Weg gelegen und auf die Stunde der Vergeltung gewartet haben ...«


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    Dr. Richard Reading, Dr. David Kenny, Ganchimeg Wingard, Dr. B. Mandakh, Dr. Bernd Steinhauer-Burkart:
    Ikh Nart Nature Reserve

    DIN A5, 66 Seiten, zahlreiche Farbbilder, Übersichtskarten,
    englischsprachige Ausgabe
    ISBN 3-935803-60-5

    Nature-Guide No.4
    MONGOLIA
    ECO Nature Edition, 2006

    9,90 Euro


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    Ehlers, Kai
    Die Zukunft der Jurte - Kulturkampf in der Mongolei?
    Gespräche in Ulaanbaatar mit Prof. Dr. Dorjpagma Sharav und Dr. Ganbold Dagvadorj
    1. Aufl. 2006, ISBN: 978-3-938396-01-8, 220 Seiten
    Hardcover/Softcover/Karte
    Preis: 14,95 €

    Die mongolische Jurte steht für eine Kultur der Mobilität. Zugleich ist sie Ausdruck des Zwangs, sich den natürlichen Kreisläufen anzupassen. Insofern lebt in ihr etwas sehr Starres, Rituelles, Traditionelles. In der industriellen Gesellschaft entwickelt sich dagegen eine Mobilität, die sich von den natürlichen Gegebenheiten unabhängig macht, sich im Prozess der Globalisierung von der Standortgebundenheit löst. Beide Bewegungen laufen - jede für sich - auf Vereinseitigung und Stagnation hinaus: Die eine bleibt in traditionellen Ritualen stecken, die andere verliert sich in Beliebigkeit und permanenter Expansion. In der Begegnung zwischen beidem kann sich eine neue Qualität unserer Entwicklung herausbilden. Die Jurte ist ein Symbol dieser Begegnung.

    Wie ist die Jurte entstanden? Für welche Kultur steht sie? Wie kann eine nachhaltige Zukunft jenseits von bindungsloser Modernisierung und romantischer Verklärung aussehen? Was kann der Westen von den mongolischen Nomaden, was können jene von der Industriegesellschaft lernen? - Sieben spannende und kurzweilige Gespräche, die in Ulaanbaatar während des Neujahrsfestes geführt wurden, gehen diesen Fragen nach. Gesprächspartner des Russland- und Asienforschers Kai Ehlers sind die Psychologin und Volkspädagogin Prof. Dr. Dorjpagma Sharav sowie Dr. Ganbold Dagvadorj, leitender Veterinärmediziner an der agrarwissenschaftlichen Universität von Ulaanbaatar.

    Ein Anhang von Prof. Dr. Nalgariin Erdenetzogt zur nomadischen Fünf-Tier-Kultur rundet das Werk ab, Originalzeichnungen zur Jurte sorgen für Anschaulichkeit. Mit Vorworten von Galsan Tschinag und Prof. Dr. Hans Dieter Knapp.

    Ein Tipp für Praktiker, Reisende und Kulturinteressierte!

    "Für jeden Mongoleireisenden liegt eine hochinformative Lektüre vor, die man vor und nach dem Besuch des Landes zur Hand nehmen sollte, um ein Weltkulturerbe richtig oder besser zu bewerten und das Verständnis für die Erhaltung weltweit einmaliger, aber auch hochgradig gefährdeter Ökosysteme zu wecken."
    Prof. Dr. Michael Stubbe, Halle/Saale, Ehrenprofessor der Nationalen Universität Ulaanbaatar, korrespondierendes Mitglied der Mongolischen Akademie der Wissenschaften

    Interview mit Asienforscher und Buchautor Kai Ehlers


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    Weiers, Michael
    Zweitausend Jahre Krieg und Drangsal und Tschinggis Khans Vermächtnis
    tunguso-sibirica volume 21

    pages/dimensions 168 Seiten - 24 × 17 cm
    binding: Paperback
    publishing date: 1. Auflage 09.2006
    Harrassowitz Verlag
    ISBN: 3-447-05406-9
    48,00 Euro

    Die Umstrukturierung der Universitäten in Deutschland hat auch zentralasienwissenschaftliche Fachbereiche erheblich beschnitten. Eine diesbezügliche akademische Ausbildung, zu deren zentralen Aufgaben es gehört, die Geschichte der Auseinandersetzungen zwischen Reitervölkern und Sesshaften im Doppelkontinent Eurasien zu studieren, ist zukünftig aus Zeitgründen kaum mehr möglich. Michael Weiers gibt im ersten Teil des Buches einen zusammenfassenden Abriss über diese Geschichte von zweitausend Jahren Krieg und Drangsal, zusammen mit Angaben zur wichtigsten einschlägigen Literatur. Als Endpunkt dieser Geschichte kann das Mongolische Weltreich gelten. Dieses Weltreich wird in der Regel unbesehen mit Tschinggis Khan verbunden. Tschinggis Khans Leben erscheint in den meisten Darstellungen allerdings als überaus komplex und schillernd. Die Wege und Irrwege, die zu diesem Bild beigetragen haben, versucht anlässlich der 800jährigen Wiederkehr der Gründung eines Mongolischen Reiches durch Tschinggis Khan der zweite Teil des Bandes unter dem Motto Tschinggis Khans Vermächtnis etwas zu erhellen.

     
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    Auf Goldsuche in der Mongolei
    Die Geologenexpedition der DDR in der Mongolei

    336 Seiten, Format A4, 505 Abbildungen, davon 465 Fotos, überwiegend farbig
    ISBN 3-933236-37-1
    Redaktion: Joachim Stübner, Dr. Aribert Kampe, Reinhard Schirn
    Herausgeber: Projekt Piccolo Dresden, Ulrich Reinsch, Am Galgenberg 68, 01257 Dresden
    Druck: Formular Druck
    Preis: 39,-- Euro

    Die Verfasser dieses Buches waren als Geologen, Bergleute, Markscheider, Chemiker und in anderen Berufen an umfangreichen geologischen Untersuchungen in der Mongolei z. T. über längere Zeit in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beteiligt. Mit über 35 Jahren Abstand berichten sie über ihre Arbeit und ihr Leben unter ungewohnten Bedingungen sowie über Land und Leute bei der Suche nach Goldlagerstätten in zwei größeren Gebieten der Mongolei von 1965 - 1972.
    Beiträge von Handwerkern, Technikern, Ingenieuren und Wissenschaftlern vervollständigen das Zeitdokument. Sie informieren über die Errichtung des Fleischkombinates und der Teppichfabrik in Ulaanbaatar, über die Hilfe in der Landwirtschaft und bei der Tierseuchenbekämpfung sowie über die Zusammenarbeit der Akademien beider Länder in der Geographie und Biologie.
    Das Buch soll nicht nur für die fast 400 Expeditionsteilnehmer eine Bestandsaufnahme sein und einen Rückblick auf die oft sehr schwierige aber doch erfolgreiche Tätigkeit der Geologenexpedition der DDR in der MVR geben, sondern will auch einen größeren Interessentenkreis erreichen.
    Für den an der Mongolei interessierten Leser wurden Daten und Fakten zum Land in einem allgemeinen Teil eingefügt. Er enthält kurze Abrisse zur Geographie, Wirtschaft und zur Geschichte des Landes u. a. über das Bestreben der Mongolen, nach 275 Jahren mandschurischer Unterdrückung einen eigenen Staat zu bilden, über die Teilung in Innere und Äußere Mongolei und über das Verhalten der Regierungen von Russland/Sowjetunion, China/VR China und Japan gegenüber der Mongolei in der Zeit vom Ende des 19. Jh. bis Mitte des 20. Jh.. Beiträge zur Geschichte des Bergbaus, zu Briefmarken und Münzen, zur Archäologie und eine Zeittafel zu den Deutsch-Mongolischen Kontakten vervollständigen den allgemeinen Teil.
    Die zahlreichen meist farbigen Abbildungen, die aus über 4000 Fotos und Dias ausgewählt wurden, sollen die schriftlichen Ausführungen nicht nur ergänzen, sondern das Geschriebene über Land und Leute besser vermitteln.


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    Last Update: 26. Januar 2014