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Mongolisches Nationalfest im Brandenburger Dorf

von Brit Beneke
briti bay fotodesign


der Botschafter der Mongolei, S. E. Tuvdendorj Galbaatar (rechts) und Udo Haase, Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld, bei der Eröffnung des Naadam Festes

Der Himmel spannt sich blau über der Festwiese. Hunderte Mongolen und Mongolinnen haben sich hier versammelt, um Naadam, das mongolische Volksfest, zu feiern. Das Besondere ist der Ort: Waßmannsdorf, ein Dorf in der Nähe von Berlin. Die Gemeinde hat ihren Sportplatz zur Verfügung gestellt. Auf ihm wird bei der feierlichen Eröffnung die weiße Standarte als Symbol mongolischer Herrschaft aufgestellt. Junge Männer zu Pferde bringen sie herein. Die großen deutschen Pferde haben einen gemächlichen Gang. Deshalb gibt es auch kein Pferderennen. Den kilometerlangen Galopp, der in der Mongolei zum Naadam gehört, könnten sie gar nicht bestehen. Auch ein echter Wettkampf im Bogenschießen findet nicht statt. Doch die Kassai-Reiterbognerschule führt Bogenschießen vom galoppierenden Pferd vor. Regina Jäkel erläutert den Mongolen, mit welchen Techniken ihre Vorfahren vom Pferd aus geschossen haben. Diese Details über die Krieger Dschingis Khans sind für die meisten Anwesenden neu. Viele probieren zum ersten Mal unter der Anleitung durch Leute der Reiterbognerschule Pfeil und Bogen aus. Ob ins Ziel getroffen oder nicht -  Spaß haben alle Beteiligten daran. Viel Freude für Teilnehmer und Zuschauende kommt bei den Ringkämpfen nach traditioneller mongolischer Art auf. Jeder anwesende Mann kann sich in dieser Sportart beweisen. So stehen auch deutsche Männer auf dem Platz und kämpfen gegen Mongolen. Letztendlich siegen aber die mongolischen Männer.


traditionelles Bogenschießen vorgeführt von der Kassai-Reiterbognerschule auf dem Naadam Fest

Während des Ringens sitzen der Botschafter der Mongolei, S.E. Tuvdendorj Galbaatar, und der Bürgermeister der Gemeinde, Udo Haase, im Festzelt. Vor ihnen türmt sich auf den Tellern das Gebäck mit den Süßigkeiten. Diese Teller dürfen bei keinem mongolischen Fest fehlen. Der Botschafter hat die Feier eröffnet, organisiert wurde sie jedoch von einer Vereinigung mongolischer Studierender. Diesen jungen Mongolen gilt ein großes Dankeschön, denn alle Besucher des Naadam haben viel Freude daran und sind froh, diesen schönen Tag in Waßmannsdorf zu erleben.


junge, mongolische Bogenschützin


   

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Last Update: 10. Januar 2016