Münchner Klänge vor mongolischen Almen
„Bayern TOP“-Bläserensemble schmetterte bis in die Nacht von Ulaanbaatar
Von Hugo Kröpelin, Ulaanbaatar

Bayerische Blasmusik in der Mongolei - im Wettbewerb der beiden führenden Brauereien in Ulaanbaatar hat KhanBräu wieder einen Zahn zugelegt. Eine Woche lang gab es im Garten- und im Terrassenlokal mitten in der Hauptstadt Geschmettertes des „Bayern TOP“-Ensembles aus München. Die ungewohnten Weisen von „Anabel“, „Adelheid“ und „Mariandl“ verzückten auch viele, die sich den halben Liter zu umgerechnet 4,50 Mark nicht leisten konnten, denn der Durchschnittsverdienst liegt hierzulande bei etwa 100 Mark, und das Bier kostet soviel wie fünf Busfahrten hin und zurück zur Arbeit. Für Andi Schmid und seine Gruppe war die erste Asienreise jedenfalls eine interessante Entdeckung. „Sicher hörte das Publikum genauso erstmalig deutsche Blasmusik, wie es für uns in Gaststätten und Radio die allererste Bekanntschaft mit der einheimischen Musik war“, sagte er gegenüber MongoleiOnline. Begeistert waren die Musikanten aus dem Freistaat von den bis über 2000 Meter aufragenden Bergen rings um Ulaanbaatar. Von ihrer Bühne aus konnten sie den Bogd Uul sehen, dessen Almen noch graugelb waren, weil der Regen fehlte. Bei einem einem Tagesausflug waren die schroffen Felsen zum Greifen nahe.

Quelle: mit freundlicher Genehmigung von Hugo Kröpelin, News Stories Photos aus Berlin und Brandenburg
(Juni 2000)


   

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Last Update: 10. September 2006