Ehren-Medaille für Frau Dr. sc. Uta Schöne

von Brit Beneke
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Frau Dr. sc. Uta Schöne mit der Ehren-Medaille

Am Abend des 14. Februars 2007 herrschte eine besondere, freudig gespannte Atmosphäre in der fünften Etage des Instituts für Asien- und Afrikawissenschaften der Humboldt-Universität Berlin. Hier, wo das Zentralasien-Seminar seinen Sitz hat, schmückten Studierende den großen Seminarraum mit tibetischen Gebetsfahnen und mongolischen Flaggen. Im Flur wurde ein Buffet angerichtet.


S. E. Tuvdendorj Galbaatar, Botschafter der Mongolei, überreicht Frau Dr. sc. Uta Schöne die Ehren-Medaille

Der Botschafter der Mongolei, S. E. Tuvdendorj Galbaatar, erschien als Gast. Anlass war die Abschiedsfeier für die Hochschullehrerein Dr. sc. Uta Schöne. Frau Schöne war jahrzehntelang in der Forschung und vor  allem in der Lehre auf dem Gebiet der Mongolistik tätig. Seit Dezember 2006 pensioniert, arbeitet sie nun ehrenamtlich für ihre StudentInnen weiter.

Für ihr großes Engagement überreichte ihr der mongolische Botschafter  eine Ehren-Medaille im Namen des mongolischen Präsidenten Enkhbayar aus Anlass des 800jährigen Bestehens des mongolischen Staates.

Uta Schöne nutzte die Gelegenheit, um alle Anwesenden zu ermahnen, sich für den Erhalt der Lehre der Mongolistik an der Humboldt-Universität stark zu machen. Sie hat die radikale Stellenstreichung an ihrem Institut seit der Wende miterlebt und sieht die Gefahr, dass die Vermittlung der mongolischen Sprache und Kultur ganz aus dem Berliner Hochschulleben verschwinden könnte. Vehement hat sich Uta Schöne dagegen gewehrt, dass nach ihrer Pensionierung die letzte verbliebene Stelle für Mongolische Sprache und Geschichte aus dem Zentralasien-Seminar gestrichen wird. Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass den Studierenden der Mongolischen Sprache zumindest eine Lehrkraft mit halber Stelle für die Zukunft bleibt.


viele Gäste auf der Abschiedsfeier im geschmückten Seminarraum
(1. Reihe v.l.n.r.): D. Tegshjargal, S. E. T. Galbaatar, Botschafter der Mongolei, Frau Dr. sc. Uta Schöne und Renate Bauwe

Die Studierenden bedankten sich in Reden bei ihrer beliebten Hochschullehrerin, führten mongolische Lieder auf und überreichten Geschenke.


Studierende des Zentralasien-Seminars beim Vortragen mongolischer Lieder

   

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Last Update: 10. Januar 2016