Die Deutsche Mongolei Agentur aus Ulaanbaatar präsentiert:

Neues aus der Mongolei
10. bis 16. September 2007

von Dr. Renate Bormann, Ulaanbaatar


Denkmal für die politisch Verfolgten. Ulaanbaatar 10.09.07

Gedenktag für die Opfer politischer Verfolgungen
36 000 mongolische Staatsbürger wurden in den „dunklen 30-er Jahren" Opfer staatlicher Repressionen. Wie viele dabei ihr Leben verloren, ist nicht genau bekannt. Einfache Bürger, hochrangige Politiker und Militärs, Künstler, Intellektuelle, Schriftsteller wurden nicht nur in der Mongolei selbst, sondern auch in Sowjetrussland in Gefängnisse und Lager geworfen, mit und ohne Urteil umgebracht. Seit 1990 wurden 29 000 von ihnen rehabilitiert, 17 000 Opfer bzw. Angehörige von Opfern erhielten 15,6 Milliarden Tugrug an Wiedergutmachung.
Und noch ist die Arbeit der Rehabilitierungskommission nicht beendet.
Der 10. September wird in der Mongolei seit 12 Jahren offiziell als „Tag der politisch Verfolgten" begangen. Mitarbeiter der Staatsbibliothek bereiteten eine Ausstellung vor, der Mongolische Demokratische Bund legte auf dem „Khamba-Hügel" in der Nähe des Gandanklosters, wo vor wenigen Jahren ein Massengrab aus den 30-er Jahren entdeckt wurde, Blumen und Kränze nieder, auf dem Sukhbaatarplatz fand am Abend ein Trauerkonzert: „Unvergessen" statt.
Auf Transparenten wurde die MRVP aufgefordert, sich vor „der Welt und dem mongolischen Volk zu entschuldigen".
Am Mittag hatten der Präsident, Vertreter der Parteien, Abgeordnete des Großen Staatskhurals und Regierungsmitglieder am Denkmal für die Opfer politischer Verfolgungen vor dem Nationalmuseum für Geschichte in einer Schweigeminute der Opfer gedacht und Kränze niedergelegt.
Um 22.00 Uhr versammelten sich Trauernde auf dem Sukhbaatarplatz in stillem Gedenken, alle hielten Kerzen in den Händen.

Vorsitzender des Großen Staatskhurals auf Europareise
D. Lundeejantsan, der Vorsitzende des Großen Staatskhurals, steht an der Spitze einer Delegation, die am 09. September zu einer mehrtägigen Europareise aufgebrochen ist.
Erste Station war Ungarn, ehe er in die Tschechische Republik weiterreiste. In Deutschland ist ein Treffen mit dem Bundestagspräsidenten und anderen Spitzenpolitikern vorgesehen.

Delegation des Europaparlaments in der Mongolei
Vom 10. – 15. September besuchte eine Delegation der Zentralasiengruppe im Europaparlament die Mongolei.
Auf dem Programm standen das sechste Treffen der EU-Mongolei-Parlamentariergruppe und Gespräche mit führenden mongolischen Politikern, darunter mit Ministerpräsident Enkhbold, mit S. Oyun, dem Ratsvorsitzenden (Fraktion) der DP, L. Gansukh, ein Besuch in der Vorschule im Chingeltei-Duureg, die mit Hilfe der EU und Großbritanniens eingerichtet wurde. 75 Kinder im Vorschulalter werden hier betreut.

Termin für MRVP - Parteitag beschlossen
Auf der VIII. Parteikonferenz der MRVP wurde als Termin für den XXV. Parteitag der 22.-24. Oktober festgelegt.
670 Delegierte aus den Aimags, den Sums, der Hauptstadt werden am Parteitag teilnehmen.
118 sind „gesetzt" – Regierungsmitglieder, Aimag-, Sum- und Duuregchefs – gegen diesen Automatismus regt sich in den Grundorganisationen zunehmend Widerstand.
Zum Leiter des Vorbereitungskomitees wurde MRVP - Generalsekretär S. Bayar berufen.
Am Rande der Parteikonferenz musste sich Ministerpräsident M. Enkhbold Fragen nach seinen zurückgezogenen Entlassungsanträgen gefallen lassen. „Ich habe in der Fraktion keine Mehrheit gefunden, was blieb mir anderes übrig."
Nach der Notlandung des MIAT - Airbusses am 09.09. in Moskau steht die in die Kritik geratene Ministerriege, besonders Verkehrsminister Tsengel, erneut auf dem Prüfstand.
Erst einmal hat Parlamentsvorsitzender Lundeejantsan gegen den Widerstand der Opposition eine zehntägige Sitzungspause angeordnet. Damit kann zum ersten Mal in der mongolischen Parlamentsgeschichte der Fall eintreten, dass Ende der Frühjahrssitzungen und Beginn der Herbstsitzungen (Anfang Oktober) zusammenfallen.

Gesundheitszustand von Elbegdorj zufriedenstellend
Dank der erfolgreichen Behandlung durch mongolische und südkoreanische Ärzte gehe es dem Vorsitzenden der DP, Ts. Elbegdorj, nach seinem schweren Autounfall kurz vor Naadam wieder gut.
Nach seinem Krankenhausaufenthalt in Südkorea und einem Arbeitsaufenthalt in den USA werde er um den 20. September in der Mongolei zurückerwartet, verlautet aus der Parteizentrale.

Wiedereinstellung
General G. Sumyaa, der Chef des „Regierungsstädtchens" Ikh Tenger (Großer Himmel), der im Mai von seiner Funktion entbunden worden war – ein Eindringling war bis auf den Balkon der Präsidentensuite gelangt – wurde zu Unrecht entlassen. Nach diesem Beschluss des Staatsratsamtes kann Sumyaa ab sofort seine Arbeit wieder aufnehmen.

285 Millionen USD aus dem Sonderprogramm der USA
Nach jahrelangen Diskussionen hat die „Entwicklungsstiftung des Jahrtausends" – ein nach dem 11. September 2001 in den USA aufgelegtes Sonderentwicklungshilfeprogramm – der Mongolei 285 Millionen USD zugesichert. Die Mongolen hatten fünf Projekte eingereicht, vier wurden bisher geprüft. Vorgesehen ist das Geld für die Modernisierung des mongolischen Eisenbahnnetzes, das Europa und Asien verbindet (188 Millionen), für Verbesserungen im Gesundheitswesen (40 Millionen), für Bildung und Ausbildung (26 Millionen) und für die Schaffung einheitlicher Maßstäbe bei der Bewertung von Immobilien (23 Millionen).
Wie Finanzminister N. Bayartsaikhan und Mongolbankpräsident A. Batsukh auf einer Pressekonferenz in Ulaanbaatar versicherten, wird das Geld ab dem 01. Oktober zur Verfügung stehen.
Die Projekte werden international ausgeschrieben. „Noch sind mongolische Unternehmen allein nicht in der Lage, die Aufgaben zu bewältigen. Sicher werden auch russische, amerikanische u.a. Firmen ihre Bewerbung einreichen", so der Finanzminister auf eine entsprechende Frage.

Neuer internationaler Flugplatz?
Auf der Kabinettssitzung am 12. September stellte Finanzminister Bayartsaikhan das neue Flugplatzprojekt vor. Es soll mit Hilfe japanischer Vorzugskredite im Zentralaimag im Khushigttal verwirklicht werden.
Geplant sind sieben Terminals und die Abfertigung von 1,7 Millionen Passagiere pro Jahr.
2008 sollen die Kreditverträge unterzeichnet werden, 2009-2010 erfolgt die Ausschreibung, für 2015 ist die Inbetriebnahme vorgesehen.
Auf der Sitzung ging es auch um die Notlandung des Airbusses 310-300 am 09.09. in Moskau.
Verkehrsministerium, Zivilluftfahrtbehörde und die MIAT wurden beauftragt, Ursachen und Hergang des Vorfalls zu untersuchen und die Öffentlichkeit korrekt zu informieren.

Ernte 2007
20 Prozent der diesjährigen Ernte sind eingebracht, bis Ende des Monats, spätestens bis Anfang Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Das Wetteramt hat für weite Teile des Landes in den nächsten Tagen eine empfindliche Abkühlung vorausgesagt.
In diesem Jahr wurde Getreide auf 122 000 ha angebaut, auf 11 600 ha Kartoffeln, auf 6 100 ha Gemüse und auf 51 700 ha Ölpflanzen.
Voraussichtlich fällt die Ernte wegen langer Trockenperioden in diesem Jahr geringer als im Vorjahr aus. 2006 wurden 150 000 Tonnen Getreide eingebracht, in diesem Jahr werden es 30 000 Tonnen weniger sein.

Streik
Die Kohlebergwerke „Sharyn Gol" und „Aduunchuluu" werden seit dem 01. September wie angekündigt bestreikt. Seit dem 10. September streiken auch die Bergarbeiter in Baganuur und in Shivee-Ovoo. Die von der Regierung eingeleiteten Maßnahmen seien nicht ausreichend.
Die Kohlebergwerksbetreiber fordern die Freigabe der Kohlepreise.


Jobbörse im Elite-Zentrum. 11.09.07

„Jobbörse 2007"
„Globalisierung und weltweite Migration haben einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklungsprozesse in Entwicklungs-, Schwellen- und Transformationsländern. Grundgedanke der entwicklungspolitisch orientierten Reintegrationsförderung ist es, das Phänomen Migration als Chance zu begreifen, von der sowohl die Migranten und Migrantinnen als auch ihre Herkunfts- und Aufnahmeländer profitieren.", heißt es im Programm „Rückkehrende Fachkräfte" von CIM* und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
Diesem Anspruch fühlen sich die Initiatoren und Mitglieder der „Mongolisch-Deutschen Brücke e. V." verpflichtet.
Am 10. und 11. September organisierten sie in Ulaanbaatar zum dritten Mal gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit und Soziale Sicherheit, der Arbeitsgruppe Entwicklung und Fachkräfte (AGEF) und dem Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) eine Jobbörse für Studenten, Absolventen und zurückgekehrte sowie rückkehrwillige Fachkräfte. Im Unterschied zu früheren Jahren waren diesmal nicht nur Rückkehrer aus Deutschland, sondern auch solche aus Großbritannien, der Tschechei, aus Japan, aus den USA und aus Südkorea eingeladen.
Dr. Karin Lutze, Vizedirektorin der AGEF und Gerd Müller, CIM-Abteilungsleiter, äußerten sich sehr zufrieden über die Ergebnisse der diesjährigen „Börse". 30 mongolische und in der Mongolei ansässige ausländische Firmen, darunter „Gobi", „MCS Group", „Tsast Impex", „Wagner Asia Equipment LCC", „Tavan Bogd", „Nomin", „APU", „Vitsamo", „Mobicom", „Petro China" sowie Organisationen wie die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH stellten sich am 10. und 11.09. im Regierungsdienstleistungszentrum „Elite" vor, etwa 500 Besucher zählten die Veranstalter, allein für das Kempinski-Hotel Khan-Palace wurden 20 Bewerbungsformulare ausgefüllt. Generalmanager Frank Stechow sucht dringend Arbeitskräfte für das mittlere Management, eine Fremdsprachensekretärin und geschickte Einkäufer.
Begonnen hatte die diesjährige Veranstaltung am 10. September mit einer Konferenz „Mongolische Unternehmen, Personalressourcen, Entwicklungsperspektiven" im neu gestalteten Großen Konferenzraum des Außenministeriums.
Der stellvertretende Minister für Arbeit und Soziale Sicherheit, S. Chinzorig, betonte in seinen Begrüßungsworten, wie wichtig die im Ausland ausgebildeten, hochqualifizierten Fachkräfte für die Wirtschaft der Mongolei seien, das Mitglied des Großen Staatskhurals, Z. Enkhbold, sprach über die Mongolei und die Globalisierung – sein Zauberwort für wirtschaftlichen Fortschritt hieß „Outsourcing" und eine bessere Englischausbildung an Schulen und Universitäten. T. Enkhtuya vom Ministerium für Arbeit und Soziale Sicherheit referierte über den mongolischen Arbeitsmarkt, Vorzüge und Hindernisse für die Schaffung neuer Arbeitsplätze.
AGEF und die Mongolisch-Deutsche Brücke veranstalten in jedem Jahr die „Absolvententage", die „Jobbörse findet alle zwei Jahre statt.

* CIM ist eine Arbeitsgemeinschaft aus GTZ und der Bundesagentur für Arbeit.

Mongolen überweisen mehr Geld
Nach Angaben der Mongolbank sind die Überweisungen von Auslandsmongolen in die Heimat gestiegen. 2007 erreichten sie 67,8 Millionen USD.

Lohnerhöhungen
Das Gesundheitsministerium hat dem Finanzministerium Vorschläge über die Erhöhung der Gehälter für Ärzte und Pflegepersonal auf 400 000 bis 800 000 Tugrug überreicht. Die den Lehrern im August zugesagten Gehaltserhöhungen bis zu 30 Prozent, die ab dem 01. September gezahlt werden sollten, sind bisher bei den Lehrern nicht angekommen. Sie seien im Staatshaushalt noch nicht vorgesehen gewesen, würden aber ab dem 01. Oktober ausgezahlt.
Die aktuellen Durchschnittsgehälter der Lehrer betragen 160 000 Tugrug, nach der Erhöhung wären es etwa 190 000. Immer noch nicht die ursprünglich angekündigte Erhöhung auf bis zu 300 000 Tugrug.

Wo sind die Wohnungen?
Bis heute haben die Angehörigen der Opfer des Hubschrauberunglücks vom Juni im Selenge-Aimag die ihnen versprochenen Wohnungen nicht erhalten.
Jetzt haben sie sich mit der Bitte um Unterstützung an die Medien und an die Parteien gewandt.
Außerdem fordern sie eine lückenlose Aufklärung über die Ursachen und Schuldigen der Katastrophe.

Wald- und Steppenbrände
Fast jeden Tag bricht irgendwo im Bogd-Uul ein Brand aus. Am 14. vernichtete ein Feuer im Zalaat-Tal einen Hektar Steppenflora. Am 10. brannten fünf Hektar im Tal des Großen Himmels. Drei Bürger aus Chingeltei und Songinokhairkhan wurden festgenommen. Sie sammelten Nüsse und werden für das Feuer verantwortlich gemacht. Die Polizeidienststelle des Khan-Uul-Duuregs hat die Ermittlungen aufgenommen.
Feuerwehrleute und Rettungskräfte sind fast ununterbrochen im Einsatz. Übrigens: Ihre Ausrüstung hat sich seit den verheerenden Bränden im Frühjahr und den Diskussionen nach dem Hubschrauberabsturz nicht wesentlich verbessert.

Heizperiode hat begonnen
Pünktlich am 15. September hat in den zentralbeheizten Wohnungen der Hauptstadt die Heizperiode begonnen.
Draußen herrscht das schönste Spätsommerwetter mit Mittagstemperaturen um die 28 Grad.

Jagdfrevler
Im Khovd-Aimag nahmen Naturschützer von „Schneeleopard-3" Vogeldiebe fest, die zwei Braunpelikane erschossen haben, anschließend trennten sie die Köpfe ab und vergruben die Körper.
Die beiden Pelikane gehörten zu den zehn Exemplaren, die seit Jahren den Sommer am Khar-Us-Nuur im Westen der Mongolei verbringen.
Die Jagd auf die seltenen Vögel ist gesetzlich verboten, doch in China werden für die Jagdbeute hohe Preise gezahlt.
Den Tätern droht nun eine Geldstrafe bis zu einer Million Tugrug pro Tier.


Zirbelkiefernnüsse. Straßenhandel in Ulaanbaatar. 15.09.07

Verarbeitungsverbot für Zedernnüsse
Die mongolische Regierung hat die Ausfuhr und die Verarbeitung von Zedernnüssen (eigentlich Zirbelkiefernüsse) verboten.
Einem Beschluss des Umweltministeriums zufolge sind vom ersten September an das Sammeln und Verarbeiten der Früchte verboten. Das Verbot gilt vorerst für ein Jahr. Die Nüsse seien durch Umwelteinflüsse geschädigt.
Auf den Großmärkten „Shonkor" und „Karakorum" hat die hauptstädtische Dienstaufsichtsbehörde an nur einem Tag von 14 Personen eine halbe Tonne der Nüsse eingesammelt. Laboruntersuchungen hätten einen Befall mit Bakterien und Pilzen ergeben. Außerdem würde die Umwelt durch das unsachgemäße Vorgehen der Sammler nachhaltig geschädigt.
Ungeachtet dieser Warnungen werden in Ulaanbaatar die Nüsse an jeder Ecke verkauft und auch gekauft.
Ein Straßenhändler, nennen wir ihn D. - seinen Namen und sein Foto wollte er nicht veröffentlicht sehen – bekommt seine Nüsse von einem Sammler oder Aufkäufer für 1 200 Tugrug das Kilo. „Seit dem Ausfuhrverbot ist der Preis gesunken, früher kostete ein Kilo 2 000 bis 3 000 Tugrug." Er halte sich nur vorübergehend in der „Stadt" auf. Eigentlich stamme er aus dem Bulgan-Aimag, wo auch seine Frau und seine beiden Kinder lebten.
D. verkauft den Becher für 300 bis 350 Tugrug und beteuert die gesundheitsfördernde Wirkung der Nüsse. Er schält einige und wirklich, sie sehen ganz bakterienfrei und gesund aus und schmecken gut. Wie viele Pflanzen beim Sammeln zerstört worden, sieht man ihnen nicht an.


Vom Land in die Stadt. Werbeplakat Elsnii Nuude

„Elsnii Nuudel"
Seit Jahrzehnten hat kein mongolischer Spielfilm so viele Zuschauer ins Kino gelockt wie „Elsnii Nuudel" (Els – Sand; Nuudel – Umzug, Nomadisieren).
Der Film, der in nur sieben Monaten und mit einem 60-Millionen-Tugrug-Budget produziert worden sein soll, handelt von drei jungen Mädchen vom Lande, die in der großen Stadt ihr Glück versuchen. Nach Irrungen und Wirrungen, falschen Freunden und falschen Berufen, finden sie es in unterschiedlichem Maße.
Der erste Teil des Films wurde bis zum 13. September im Tengis-Kino gezeigt, ab dem 14. steht der zweite Teil auf dem Programm.
Ursachen für den Erfolg des Films gibt es viele, die Geschichte und die wunderbare Umsetzung durch Drehbuchschreiber, Regisseur und Akteure, die das Interesse der Zuschauer weckten, das überaus professionelle Management, die viele Blicke auf sich ziehenden Werbetafeln überall in Ulaanbaatar.
Jedenfalls gab es lange Schlangen vor den Kinokassen und nicht alle Kartenwünsche konnten erfüllt werden. Beim zweiten Teil wird es nicht anders sein.
Der Begriff „Elsnii Nuudel" im Sinne von allmähliche, aber unaufhörliche Bewegung, Veränderung findet mittlerweile auch in der Politik Verwendung: Zur „Gruppe der 13", auch als „Elsnii 13" bekannt, sind inzwischen weitere Personen gestoßen. Beginn des „Elsnii Nuudel" innerhalb der MRVP?

Sumo
Beim Septemberturnier der Profisumoringer in Tokio liegt nach sechs Kämpfen der neue Sekivake Aminishiki mit 6:0 allein an der Spitze.
Von den sieben gestarteten Mongolen haben sich bisher Kyokutenko Tsevegnyam und Großmeister Hakuho Davaajargal mit jeweils 5:1 am besten geschlagen.
Großmeister Dagvadorj ist für dieses und das nächste Turnier gesperrt und hält sich zur Zeit in der Mongolei, in seinem Heimataimag Uvurkhangai auf.


Atemraubend...


   

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Last Update: 01. Januar 2017