Die Deutsche Mongolei Agentur aus Ulaanbaatar präsentiert:

Neues aus der Mongolei
16. bis 22. Februar 2009

von Dr. Renate Bormann, Ulaanbaatar
(© Text & Fotos)


Am südlichen Tamir

Kalmykischer Präsident zu Gast in der Mongolei
Auf Einladung der mongolischen Regierung stattete der Präsident der zur Russischen Föderation gehörenden Republik Kalmykien, K. N. Iljumjinov, der Mongolei vom 02. bis zum 04. Februar einen offiziellen Besuch ab.
Begleitet wurde er u.a. von Regierungschef V. B. Sengleev.
Beim Treffen zwischen Präsident Enkhbayar und Iljumjinov, der sich auch als Präsident des Weltschachverbandes (FIDE) einen Namen gemacht hat, erörterten beide Seiten den Stand und die Entwicklungsmöglichkeiten der Beziehungen zwischen der Mongolei und der Republik Kalmykien.
Präsident Iljumjinov wurde für seine Verdienste um die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den befreundeten (und verwandten-. B.) Völkern und für seine aktive Unterstützung des mongolischen Schachsports mit der höchsten Auszeichnung der Mongolei, dem „Polarstern-Orden", geehrt.
Während des Staatsbesuchs wurden ein Memorandum über die wirtschaftliche, wissenschaftlich-technische und kulturelle Zusammenarbeit sowie Protokolle über die Zusammenarbeit in der Landwirtschaft und bei der Entwicklung des Tourismus unterzeichnet.
Präsident Iljumjinov informierte darüber hinaus über geplante Aktivitäten aus Anlass des 400. Jubiläums des freiwilligen Anschlusses an Russland.*
Für die Realisierung der „Auf den Spuren der großen Seidenstraße" genannten Expeditionsreise von Ulaanbaatar über Astana bis nach Elista hat die Mongolei Unterstützung zugesagt.
Iljumjinov ließ es sich nicht nehmen, an einem kleinen Schachturnier mit mongolischen Nachwuchsschachspielern teilzunehmen.
Zum Abschluss des Besuches lud der kalmykische Gast Präsident Enkhbayar und Shadar Said N. Altankhuyag zu einem Besuch nach Kalmykien ein.

*Als Kalmyken werden die im 17. Jahrhundert nach Westen an die untere Wolga ausgewanderten Durbeten, Torguten u. a. (westmongolische Stämme) bezeichnet. Der größte Teil kehrte im 18. Jahrhundert zurück in die ursprüngliche Heimat. Der Name Kalmyk wird auch als „ die (in der Fremde) Zurückgebliebenen" interpretiert.

Diskussionen um Aktionsplan, Haushalt und Investitionsabkommen gehen weiter
Die notwendigen Änderungen am Haushalt 2009 werden in den Ausschüssen weiter kontrovers debattiert.
Ob die anstehenden Fragen zum Aktionsplan zur Überwindung dar Krise, die Investitionsabkommen zu den beiden Tolgoi und zum Staatshaushalt vor Tsagaan Sar abschließend in der Großen Staatsversammlung behandelt werden, ist mehr als fraglich.

52 neue Baga-Khural- Mitglieder
Auf der Tagung der MRVP-Parteikonferenz am 21.02. wurden 52 neue Mitglieder gewählt. Die meisten von ihnen stammen aus den Aimags.
Die Neuwahl war notwendig geworden, weil 40 Leitungsmitglieder im Zuge des neuen Gesetzes über den Staatsdienst die Partei verlassen haben.

Im Südgobiaimag wird der lokale „Schatzanteil" vergeben
Auf Beschluss der Bürgerversammlung des Südgobiaimags wird noch vor Tsagaan Sar mit der Verteilung von je 50 000 Tugrug an die 48 700 Einwohner begonnen.
Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses, Ts. Bayarsaikhan, erklärte dazu, damit werde ein Wahlversprechen der DP eingehalten, die bei den Kommunalwahlen im Aimag die meisten Stimmen gewinnen konnte.

Zusammenarbeit der drei „Einsamen"
Die Vorsitzende der Zivilcouragepartei, S. Oyun, der Unabhängige Z. Altai sowie der Vertreter des Bürgerbündnisses und Vorsitzender der Grünen Partei, D. Enkhbat, haben beschlossen, in der Großen Staatsversammlung enger zusammen zu arbeiten. Ihr Ziel ist es, die Rolle einer starken Opposition auszufüllen und der „Stimme des Volkes" Gehör zu verschaffen.
Inwieweit sie bei der Kandidatenaufstellung für die Präsidentschaftswahlen zusammenarbeiten werden, ist noch nicht konkret besprochen worden.
Noch stehe den geplanten regelmäßigen Treffen ein „winziges" Hindernis entgegen: Im nächsten Monat wird S. Oyun ihr zweites Kind zur Welt bringen. Ein drittes Kind hatten sie und ihr Mann vor einigen Jahren adoptiert.


V. l. S. Demberel, S. Batbold, T. Shook

Silk Road – 2009
Außenminister S. Batbold und der Präsident der Industrie- und Handelskammer der Mongolei, S. Demberel, zeichneten am 20. Februar zum dritten Mal nach 2008 und 2007 die erfolgreichsten Unternehmen, Organisationen und Entwicklungsprojekte aus.
Zu „Botschaftern des Jahres" wurden der türkische Botschafter Ahmed Yasim Arar und der indische Botschafter Yogeshwar Varma ernannt.
Zu den mit dem Silk Road (Torgon Zam)-Orden Ausgezeichneten gehörten der Direktor der Finanzierungsgenossenschaft „Tenger", Ch. Gankhuyag, die Repräsentanten von „World Vision", der Asiatischen Entwicklungsbank, der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Johannes von Franz, der Leiter des GTZ-Programms „Regionale Wirtschaftsentwicklung".
Im Rahmenprogramm der Veranstaltung im Außenministerium, die traditionell kurz vor Tsagaan Sar stattfindet, wurden mongolische Nationaltänze, Urtyn Duu und Khumii-Gesänge geboten und natürlich fehlten auch die Morin Khuur-Spieler nicht.
Zwei kleine Schlangentänzerinnen zeigten ihre Künste zu klassischer Ballettmusik, wobei sie von einer Parade mongolischer Models in farbenprächtigen Nationaltrachten begleitet wurden.
Zudem konnten sich die Gäste ein anschauliches Bild über die traditionsgemäße Zerteilung des festtäglichen Hammelrückens (Uuts) verschaffen.

Tsagaan Sar 2009
Am 25. Februar morgens werden sich Präsident, Ministerpräsident und der Vorsitzende der Großen Staatsversammlung traditionsgemäß im Gandankloster vor der Janraisig-Statue und der Ochirvaani-Statue verneigen, anschließend den Segen von Oberlama Choijamts entgegen nehmen. Danach begeben sich die Staatsspitzen zur Ehrung Chinggis-Khaans auf den Sukhbaatarplatz.
Um 10.00 Uhr beginnt die Zeremonie des „Neujahrsglückwunschaustausches" (der Vorsitzende der Großen Staatsversammlung, D. Demberel und Ministerpräsident S. Bayar beglückwünschen Präsident N. Enkhbayar mit allen dazu gehörenden Riten und Utensilien).
Wegen der angespannten Lage des Staatshaushaltes fällt in diesem Jahr ein aufwändiges Bankett aus. Auch von der Regel, dass jedem neu vereidigten Abgeordneten ein neuer Deel, finanziert aus dem Staatshaushalt zusteht, wird in diesem Jahr Abstand genommen. Jeder Abgeordnete, jedes Regierungsmitglied sei für seine Neujahrsfestkleidung selbst verantwortlich.
Am 24., 00.00 Uhr beginnen in den Klöstern die Gebetsrituale.
Bereits am 20. Februar hatte Präsident Enkhbayar im Regierungspalast Klostervorsteher und Gläubige empfangen.
In seiner Rede betonte er die Bedeutung der buddhistisch-lamaistischen Religion und ihrer Protagonisten für die Mongolen, für die historische und kulturelle Entwicklung des Landes.


Im Khugnu-Khan-Kloster

Deutsche Botschaft hilft bei Bewahrung des Kulturerbes
S. Davaadorj, eine muntere, gewitzte Dame, die seit 1981 das Heimatmuseum des Arkhangai-Aimags leitet, ist voll von Geschichten und Sagen über die Region und ihre Menschen.
Die Geschichte des Museums beginnt 1639 mit der Gründung des Zaya-Klosters an einem Platz namens Chonotyn Khonkhor, heute Tsetserleg-Sum. Ende des 17. Jahrhunderts wurden der Palast des Oberlamas, ein Nebentempel und eine Grabtempel (Mausoleum) errichtet. Unter dem dritten Zaya Pandit wurden 1802 der östliche und westliche Nebentempel hinzugefügt.
In seiner Blütezeit beherbergte das Kloster mehr als 2 200 Lamas und umfasste 200 größere und kleinere Tempel.
Während der stalinistischen Repressionen wurde Teile der Klosteranlage zerstört, der sechste Zaya Pandit grausam ermordet.
Nach dem 2. Weltkrieg fungierte es unter anderem als Sanatorium, ehe es 1965 zum Heimat- und Ethnologischem Museum avancierte.
Im vergangenen Jahr spendete die deutsche Botschaft 7 400 Euro für die dringend notwendige Reparatur des Mausoleumsdachs, die Ausbesserung der Fußböden, für die Erneuerung der Außenbeleuchtung und für moderne Glasvitrinen, die mehr Sicherheit für die kostbaren Ausstellungsstücke bieten.
Stolz berichtet Davaadorj von den 20 000 Besuchern, darunter viele Deutsche, die das Museum jährlich besuchen. Außerdem werden für Schüler und Studenten Sonderführungen veranstaltet und Seminare über die religiöse und kulturelle Geschichte der Region abgehalten.
13 deutsche Botschafter habe sie hier schon begrüßen können.
Den Besuch des amtierenden Botschafters Dr. Michael Freudenberg und des 1. Sekretärs, Michael Roßbach, die sich über den Fortgang der Erneuerungsarbeiten informieren wollten, nahm sie zum Anlass, sich in ihrem Namen und dem der Aimagverwaltung für die großzügige Unterstützung zu bedanken. Dach, Außenbeleuchtung und Glasvitrinen sind repariert und erneuert. Einige Arbeiten müssen warten, bis es wieder wärmer geworden ist.


Arkhangai-Heimatmuseum

In Tsetserleg, dem Zentrum des Arkhangai-Aimags, wird noch ein zweites Projekt mit deutscher Unterstützung gefördert. Das Khangai-Naturschutzprojekt, ein mongolisch-deutsches-holländisches Gemeinschaftsprojekt, das sich dem Schutzgebiets- und Randzonenmanagement widmet.
Das kleine Khugnu-Tarnyn-Khan-Kloster im Bulgan-Aimag wurde in 20-jähriger mühseliger Arbeit wieder aufgebaut.
Ein 70 Meter tiefer Brunnen, ebenfalls mit Unterstützung der deutschen Botschaft gebohrt, hilft der kleinen Gemeinde bei der Bewässerung des Sanddorns und der Heilpflanzen und so bei der Sicherung ihres Lebensunterhalts. Außerdem trägt er zur Wasserversorgung der umliegenden Ails bei.


V. l. M. Roßbach, P. Ganragchaa, Ts. Dorjdagva, M. Freudenberg

„Das Geheimnis der Eismumie"
Die zweiteilige ZDF-Dokumentation „Das Geheimnis der Eismumie" über die Entdeckung eines Kriegergrabes in der Westmongolei im Jahr 2006 feierte am 19. Februar im Tengis-Kino von Ulaanbaatar seine Mongoleipremiere.
Zu verdanken ist das Ereignis der Mongolisch-Deutschen Brücke mit seinem alten und neuen Vorstandsvorsitzenden, Ts. Batmunkh, an der Spitze.
Die Brücke sorgte für die Übersetzung ins Mongolische und gewann neben der Deutschen Botschaft, die Akademie der Wissenschaften, das Nationale Mongolische Fernsehen und das Tengis-Kino als Sponsoren.
Vor allem viele junge Leute wollten sich ein Bild über die spektakuläre archäologische Entdeckung und die aufwändigen wissenschaftlichen Untersuchungen verschaffen. Trotz einer Länge von drei Stunden verließ kaum ein Zuschauer vorzeitig den Kinosaal.
Am Ende wurden die Filmemacher und die Organisatoren mit viel Beifall belohnt.

„Das Vieh macht den Wald nicht kaputt"
Zu einem Umweltinformationsabend zum Thema: „Biodiversität im Wandel –Herausforderungen in der Mongolei" luden Botschaftsrat Dr. Michael Freudenberg und Prof. Dr. Michael Walther am 19. Februar in den Kultursaal der Deutschen Botschaft ein.
Prof. Dr. Michael Mühlenberg, Direktor des Göttinger Zentrums für Naturschutz, leitet seit 1996 das Naturschutzprojekt der Uni Göttingen und der Mongolischen Staatsuniversität mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) im Westkhentii.
Gleich zu Beginn seine Ausführungen räumte er mit einem weitverbreiteten Irrtum auf, Biodiversität sei gleichzusetzen mit Artenvielfalt. „Artenvielfalt ist nur ein Teil der Biodiversität".
Die Biodiversitätsforschung reiche von der molekularen Vielfalt bis hin zu verschiedenen Landschaftsformen und deren Veränderungen unter dem Einfluss menschlichen Handelns (ökologischer Fußabdruck).
Mühlenberg erläuterte in seinem Filmvortrag die direkten Effekte des Klimawandels auf die Biodiversität im Forschungsgebiet. Pflanzen blühen früher, der Frühling beginnt früher, die Verbreitung der Arten ändert sich. Am Beispiel der Blauelster machte er die indirekten Effekte des Klimawandels deutlich. Die Interaktion zwischen den Arten ändere sich. Welche Auswirkungen hat das z. B. auf die Ernährungsgrundlage der Arten?
Schadinsekten nähmen zu. Der Schwammspinner sei im Khentii auf dem Vormarsch. Trotzdem sei der Wald hier großräumig intakt. Welche Faktoren spielen da eine Rolle?
Bei einer Erwärmung nur um zwei Grad verschwinde allmählich der Lärchenwald, der 80 Prozent des mongolischen Waldes ausmache.
Feuer und sein Einfluss auf die Wälder - ein weitere Facette des Themenabends.
In der Mongolei werden die meisten Wald- und Steppenbrände durch den Menschen verursacht. Vorsorge sei in jedem Fall im Naturschutz die wichtigste Regel, um die negativen Effekte zu verringern.
Was passiert mit dem Totholz? Wie nützlich ist eine Wiederaufforstung? In der Mongolei hätten sich die Wiederaufforstungsmaßnahmen als wenig nützlich erwiesen. Nur zehn Prozent der Bäume überlebten.
Mühlenberg räumte ein, die Frage nach den wichtigsten Indikatoren für Veränderungen müssten noch entwickelt werden.
Eine vorsorgliche Maßnahme zum Erhalt der Biodiversität sei die Schaffung von Landschaftskorridoren, um den Lebensraum einiger Arten zu vergrößern.
Biodiversität könne auch durchaus in Geldwerten gemessen werden: sauberes Wasser, Waldprodukte, Erholungseffekt …
Der Wald sei überhaupt ein Wert an sich, auch wenn er nicht genutzt werde.
42 Millionen Weidetiere wirkten sich doch sicher negativ auf die Waldbestände aus?
„Nein", so die entschiedene Antwort Mühlenbergs, „das Vieh macht den Wald nicht kaputt."

Schließung der Grenzübergänge
Am 25. und 26. Februar bleiben entsprechend dem Regierungsabkommen zwischen China und der Mongolei über das Grenzregime während bedeutender staatlicher Feiertage die Grenzstationen geschlossen.
Am 27. werden die regulären Grenzübergänge in Zamyn Uud, Bishigt und Shiveekhuren ab 8.00 Uhr, die zeitweiligen ab 9.00 Uhr wieder geöffnet.

51. und 52. HIV-Infektion
Am 13. Februar wurde in der Mongolei der 51. und 52. Fall einer HIV-Infektion bestätigt.
Es handelt sich um einen Mann und eine Frau im Alter zwischen 20 und 30 Jahren.
Eine Person arbeitet und lebt in der Mongolei, die andere war aus dem Ausland zurückgekehrt.
Bei der Frau wurde die Infizierung mit dem HIV-Virus festgestellt, bei dem Mann ist die Krankheit bereits ausgebrochen.


L. Namkhaitseren. Schneesturm. 1961. Gemäldegalerie Ulaanbaatar

Acht Menschen werden vermisst
In weiten Teilen der Mongolei herrschen eisige Kälte mit Nachttemperaturen um die minus 40 Grad, verbunden mit ergiebigen Schneefällen und Stürmen.
Am 18. Februar verirrten sich in den zentralen und Gobiregionen 35 Menschen, von denen bisher erst 27 gefunden wurden.
Im Uvurkhangai-Aimag suchen Polizei und Rettungskräfte nach zwei, im Mittelgobi-Aimag nach vier, in Gobisumber und Khentii nach je zwei Menschen. Die meisten der Vermissten waren mit ihren Herden unterwegs oder waren aus Sorge um sie zu den Weideplätzen geritten.
Eine vermisste Viehhalterin und ihren fünfjährigen Sohn aus dem Tsagaandelger Sum im Mittelgobiaimag fanden die Rettungskräfte nach zweitägiger Suche am 20. Februar erfroren im Schnee.
Die Mutter hielt ihren Sohn fest umschlungen, sie wollte wenigstens ihn vor dem Erfrieren schützen. Vergebens.

Hilfeversprechen für die Veteranen
Ende vergangenen Jahres wurden den Kriegsveteranen die Zuweisung einer Wohnung oder eine entsprechende Geldzuwendung versprochen.
Entsprechend den Listen des Verteidigungsministeriums, des Ministeriums für Arbeit und Soziale Sicherheit sowie des Mongolischen Seniorenverbandes kämen 1 816 Menschen in den Genuss der Zuwendungen.

14 Verkehrstote im Januar
Allein im Januar 2009 starben 14 Menschen in Folge eines Verkehrsunfalls, 54 wurden zum Teil schwer verletzt, davon 29 in Ulaanbaatar und 25 auf dem Land.
Zwei der tödlichen Unfälle passierten in Ulaanbaatar, die übrigen auf dem Land.
In Bayankhongor-Aimag starben drei, in Arkhangai und Uvurkhangai je zwei Menschen nach Verkehrsunfällen.

Fleisch-, Buuz- und Arkhidiebe
Am 18.02. registrierte die Polizei in Ulaanbaatar 29 Straftaten, 248 Personen wurden in Ausnüchterungsgewahrsam genommen.
Die meisten der Straftäter waren Diebe, die aus Geschäften, Betrieben oder von Privathaushalten Alkohol, Milchspeisen, Fleisch und für Tsagaan Sar vorbereitete Buuze (mit Fleisch gefüllte Teigtaschen) – die oft auf den Balkonen oder in Schuppen neben den Gers gelagert werden – stahlen.
Bisher konnte die Polizei nur wenige der Diebe festnehmen.


Für das Jahr des Erdrindes wünschen wir Ihnen alles Gute


   

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Last Update: 01. Januar 2017