Neues aus der Mongolei
13. bis 26. April 2015

Renate Bormann, Berlin, Ulaanbaatar

Offener Brief an die Mitglieder der Staatsversammlung
„Verlieren wir noch mehr Zeit, werden wir alles verlieren". So haben Ökonomen, Politiker und Unternehmen ihren Brief an die Mitglieder der Staatsversammlung überschrieben.
Darin beschwören sie die Abgeordneten, schnell dafür zu sorgen, dass Tavantolgoi, das riesige Kohlevorkommen im Südgobi-Aimag, endlich zur Wirtschaftsentwicklung der Mongolei, zur Schaffung von Arbeitsplätzen, zur Entwicklung der Infrastruktur, zur Schaffung von mehr Wohlstand für die Menschen genutzt werden kann und damit Beschlüsse der Staatsversammlung vom Mai 2014 umgesetzt werden.
Zum Beispiel über den Bau der Eisenbahnstrecken Tavantolgoi-Gashuunsukhait oder Nariinsukhait-Shiveekhuren auf der Basis einer Zusammenarbeit zwischen der Privat- und staatlichen Wirtschaft.
Die Weltmarktpreise für Rohstoffe sinken, der Wettbewerb werde härter.
Die Auswahl der Investoren (Energy Resource – Mongolei), Shenhua Energy – China und Sumitomo – Japan) seien in einem langen Prozess und in offener Ausschreibung erfolgt.
Die Vertragsverhandlungen erfolgreich abgeschlossen worden.
Die schwierige wirtschaftliche Lage erfordere eine schnelle Entscheidung über das „Problem Tavantolgoi".

Präsident Elbegdorj verzichtet auf ein Auto
Nach Veröffentlichungen der Antikorruptionskommission über die Einkommen von 244 Spitzenpolitikern und Staatsbediensteten für das Jahr 2014 verfügt Präsident Ts. Elbegdorj über kein privates Kraftfahrzeug.
Auch der Vorsitzende der Großen Staatsversammlung Z. Enkhbold verzichtet privat auf ein Auto.
Ministerpräsident Ch. Saikhanbileg fährt privat einen „Lexus-570" sowie einen „Landrover-1".
Während Enkhbold zwei Wohnungen besitzt, besitzen Elbegdorj und Saikhanbileg je eine Wohnung.
Saikhanbileg verfügt über keinen Viehbesitz, der Präsident ist Eigentümer von 25 Pferden, drei Rindern, 30 Schafen und 14 Ziegen, der Vorsitzende der Staatsversammlung nennt zwei Pferde und 50 Schafe sein eigen.
Für mehr Informationen sh.
www.xacxom.iaac.mn

Investorentreffen in Zamyn-Uud
40 Unternehmer aus China und der Mongolei haben sich am 25. April in Zamyn-Uud (Dornogov‘-Aimag) zu Gesprächen über die „Freihandelszone Zamyn-Uud" getroffen.
Sie wollten sich über die rechtlichen Rahmenbedingungen (Steuern etc.) informieren, sich mit der Politik der mongolischen Regierung bezüglich der Freihandelszonen vertraut machen, außerdem wurden konkrete Projekte vorgestellt: Bau eines Handelskomplexes, Verkehrsanbindung, Transport und Errichtung von Betrieben der Lebensmittelindustrie.
Vor zehn Jahren hatte die mongolische Regierung mit der Arbeit an der Einrichtung der Freihandelszone Zamyn-Uud begonnen. Dafür wurden 6,4 Milliarden Tugrug aus dem Staatshaushalt und 58,8 Millionen USD mit Hilfe chinesischer Vorzugskredite bereitgestellt.
Im Juli sollen ein Wärmekraftwerk, eine Stromtrasse, eine Wasseraufbereitungsanlage sowie eine Müllanlage in Betrieb gehen, die Straßenbauarbeiten seien bereits abgeschlossen.
Am Investorenforum nahmen der stellvertretende Vorsitzende der Großen Staatsversammlung R. Gonchigdorj, das Mitglied der Staatsversammlung und Industrieminister D. Erdenebat, dessen Stellvertreter Kh. Badelkhan, der Staatssekretär im Industrieministerium D. Nyamkhuu, der Gouverneur des Ostgobi-Aimags M. Bayanmunkh, Repräsentanten des Ministeriums für Bauwesen und Stadtentwicklung sowie der Vizechef der Handelskammer der Autonomen Region Innere Mongolei der VR China Guo Gan teil.

Tod eines kanadischen Geschäftsmannes
Jim Doak (59), Direktor von „Khan Resources Inc.", ein Uran-Explorations- und Förderungsunternehmen in der Mongolei, wurde am 23. April tot in seinem Apartment im 16. Stockwerk des Blue-Sky-Hotels in Ulaanbaatar aufgefunden.
Nach ersten Erkenntnissen der Untersuchungsbehörden im Sukhbaatar-Duureg liege kein Fremdverschulden vor.
Genaueres könne erst in 14 Tagen, nach einer Obduktion, mitgeteilt werden.
Khan Resources habe 2009 mit der Uranexploration im Dornod-Aimag begonnen, 2011 hatte die mongolische Regierung dem Unternehmen die Bergwerkslizenz entzogen, woraufhin Khan Resources die Mongolei auf Schadenersatz in Höhe von 326 Millionen USD verklagte.
Anfang des Jahres hat ein internationales Schiedsgericht dem Unternehmen 100 Millionen USD zugesprochen.
Unbestätigten Medienberichten zufolge soll eine Delegation des Unternehmens mit Doak an der Spitze am 21. und 22. April zu Gesprächen mit Vertretern der mongolischen Regierung in Ulaanbaatar geweilt haben.

Fleischexporte nach China
Am 13. April haben die zuständigen chinesischen Behörden einigen mongolischen Wurst- und Fleischproduzenten sowie Schlachtbetrieben die Genehmigung zum Export ihrer Waren nach China erteilt.
Das Ministerium für Landwirtschaft und Nahrungsgüter begrüßt diese Entscheidung.
Sie eröffne gute Chancen für die mongolischen Landwirte, ihre Einkommen zu erhöhen.
Der Fleischverbrauch in China steige von Jahr zu Jahr.
Betrug der Pro-Kopf-Verbrauch bei Hammelfleisch 2002 noch 2,3 Kilo waren es 2010 bereits 3,01, 2015 3,23 Kilo.

Mongolistenkonferenz in Ungarn
Anlässlich des 380. Geburtstages des I. Jebzundamba Khutagt Undur Gegeen Zanabazar organisierten das Europäische Zentrum für Mongoleiforschungen sowie das Zentralasieninstitut an der Eötvös-Loránd-Universität (ELTE) in Budapest (Ungarn) eine internationale wissenschaftliche Konferenz zum Thema: „Buddhismus in der Mongolei: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft".
50 Wissenschaftler aus 16 Ländern stellten ihre Forschungsergebnisse vor.
Der stellvertretende Vorsitzende der Großen Staatsversammlung R. Gonchigdorj, das Mitglied der Großen Staatsversammlung Ya. Sodbaatar sowie die Botschafterin der Mongolei in Ungarn I. E. T. Gandi wandten sich mit Grußworten an die versammelten Wissenschaftler.
Am Rande der Konferenz wurden die mongolischen Gäste vom Vizepräsidenten des ungarischen Parlaments Tamás Schneider empfangen.
Ungarn plant, im Mai dieses Jahres seine Botschaft in Ulaanbaatar wieder zu eröffnen.
Beide Seiten wollen die Zusammenarbeit ihrer Volksvertretungen ausbauen.


Ankunft in Tegel. Foto H. Kwella-Reschke
V. l. N. Naranbaatar, Regisseur, UB, L. Otgonsuren, UB, O. Tseveenravdan, B. Urangua, Save the Children, S. Batsukh, Beraterin des Bildungsministers,  B. Nasanbayar, Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft,  N. Batsaikhan, Amt für Bildung, Arkhangai-Aimag, N. Sarangerel, UB, A. Davaasuren, Erdenet, D. Undarmaa, Sozialarbeiterin, Khuvsgul-Aimag, Avirmed, Murun, Ts. Gereltuya, Save the Children, D. Purevsuren, Musiklehrer, Orkhon-Aimag, Mitte vorn Munkhtogoo Gehrke, Theaterpädagogin, Dolmetscherin, Dortmund

Deutsch-Mongolisches Jugendkulturprojekt
Der deutsch-mongolische Fachkräfteaustausch zur außerschulischen kulturellen Kinder- und Jugendbildung hat in diesem Jahr seine fünfte Auflage erlebt.
Nach Besuchen und Gegenbesuchen 2013 und 2014 trafen sich Mitarbeiter des Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft, von staatlichen Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie von Jugendhilfestiftungen zum Erfahrungs- und Wissensaustausch über „Neue Medien" mit ihren Kollegen vom 15. bis zum 25. April in Schwerin und Rostock.
Zum ersten Mal nahmen in diesem Jahr auch mongolische Jugendliche an den Veranstaltungen teil.
Im August erfolgt der Gegenbesuch in der Mongolei und auch hier werden zum ersten Mal deutsche Schüler und Schülerinnen dabei sein.
Franz, Josef, Katja, Julia und Sören werden nicht nur Aviraa, Davaa, Tsevenee und Saraa wiedersehen, sondern mit ganzen Schulklassen an Workshops teilnehmen und natürlich dieses für sie gar nicht mehr so fremde Land noch besser kennenlernen.
Die Gastgeber in Schwerin, das Team der staatlich anerkannten Kinder- und Jugendkunstschule in Mecklenburg-Vorpommern, („Schule der Künste") hatten erneut ein anspruchsvolles, vielfältiges Programm vorbereitet.


Beim NDR in Schwerin

Jan Pienkniewski, Mediengestalter beim NDR in Hamburg, leitete den Workshop „Filmstudio" und vermittelte Grundkenntnisse über Kameraführung, Ton/Licht, Drehbuch, Rollenspiel, Regie und Schnitt.


Nasanbayar und Jan im Filmstudio

Im Medienlabor erläuterte Christa Pienkniewski Möglichkeiten der Nutzung kostenloser Computer-Software (Open Source), über Webdesign und Grafik und deren effektiven Einsatz bei der Gestaltung von u. a. Websites.


Im Tonstudio

Holger Reschke, Musiker, Geschäftsführer der Schule der Künste, künstlerischer Leiter sowie Projektleiter in Deutschland erarbeitete im Workshop „Tonstudio" mit den beiden Gruppen (Jugendliche und Erwachsene) je eine Tonaufnahme, dabei Aufnahmetechnik, Soft/Hardware –Einsatz übend.
Die Teilnehmer entwickelten eigene Texte mit Musik, interpretierten beliebte Pop- oder Volkslieder in der jeweiligen Muttersprache und zeichneten Sätze in der jeweils anderen Sprache auf, besorgten die Postproduktion (Schnitt).
Am Ende waren sowohl im Film- als auch im Tonstudio kleine Film- und Tonkunstwerke entstanden, die die Kreativität aller Teilnehmenden eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben.


In der hmt Rostock

Beim Besuch in der Hochschule für Musik und Theater Rostock (hmt) informierten die Prorektorin Prof. Marion Küster und der Vizekanzler der Hochschule über Geschichte und Angebote der hmt, Studierende „spielten" mit den Gästen Pferderennen. Eine Feuershow am Wasser, dargeboten von Studierenden der Theaterpädagogik, begeisterte Gäste und Gastgeber gleichermaßen.


Feuershow in Rostock

Die Mongolen, die meisten von ihren waren zum ersten Mal in Deutschland, zum ersten Mal überhaupt in Europa, freuten sich über die Gelegenheit, nicht nur in Warnemünde an der Ostsee spazieren zu können, eine Kremserfahrt durch die Lewitz bei Schwerin bei schönstem Frühlingswetter war für alle ein Erlebnis und noch begeisterter waren die Gäste aus der fernen Mongolei, als sie im Garten von Beate und Hartmut Kobov überaus herzlich aufgenommen und bewirtet wurden.
Fragen zur Förderung von Kultur und Bildung (Strukturen, Finanzierung) beantworteten die Referatsleiterin der Abteilung Kultur Frau Dr. Schmidt und Hannelore Dorenkamp vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommerns. Im Gespräch ging es um non-formale kulturelle, interkulturelle und internationale Kinder- und Jugendbildung.
Im „Haus des Lernens", einer privaten integrierten Gesamtschule, interessierten sich die Gäste für die Schulkonzeption, aber auch für die Beiträge, die die Eltern zu leisten haben.
„Wir sind stolz darauf, Gastgeber für ein solch wichtiges und erfolgreiches Projekt zu sein", leitete Stephan Nolte, Präsident der Schweriner Stadtversammlung, seine Rede auf der Abschlussveranstaltung am 24. April in der Schule der Künste ein.
Lkhagvaagiin Otgonsuren, Leiter der mongolischen Delegation (Abteilung Planung und Strategie im Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft) betonte den erfolgreichen Verlauf des mittlerweile drei Jahre laufenden Projekts, Deutschland sei ein großartiges Land, unsere Erlebnisse werden wir niemals vergessen, wir haben viel gelernt.


Am Strand von Warnemünde

Holger Reschke bedankte sich bei allen Unterstützern, bei NGOs, den zuständigen Stellen der Stadt Schwerin und des Landes Mecklenburg-Vorpommern für die Unterstützung und freute sich besonders über die Einbeziehung von Jugendlichen in die Projektarbeit. „Diese werden als Multiplikatoren an ihren Schulen und in ihrem Freundeskreis dazu beitragen, Vorurteile abzubauen".


Stadtrundfahrt Schwerin (6)

Kultur sei eine gute Brücke, sich kennenzulernen, Fremdheit und Ängste zu überwinden.
Für detailliertere Informationen sh. www.sdkev.de


B. Urangua nach der Übergabe der Zertifikate

Mongolische und koreanische Hochschulvertreter zu Gast in Halle
Vom 25. April bis zum 02. Mai besuchen Delegationen der Partneruniversitäten aus Ulaanbaatar und Daejeon (Südkorea) die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Auf dem Programm stehen Themen zum Hochschulmanagement: Internationalisierung der Universitäten und Hochschulen, Ausgründung von Fächern und Instituten, technische Lösungen für die universitätsinterne Kommunikation und die Graduiertenseminare.
Verwaltungsangestellte der MLU und Nachwuchswissenschaftler werden an Workshops mit dem neuen Rektor der Mongolischen Staatsuniversität Ulaanbaatar Prof. Dr. B.-E. Regsuren teilnehmen sowie gemeinsam die Stadt Halle und Umgebung erkunden.
Bis 2017 soll im Rahmen des DIES-Projektes des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) u. a. ein Technologietransferzentrum an der Staatsuniversität in Ulaanbaatar errichtet werden.


Die Steppe brennt im Bogd-Uul. Foto dnn.mn

Steppen- und Waldbrände vernichten Millionenwerte
Bis zum 18. April hat ein verheerender Steppenbrand 90 Prozent des Tumentsogt-Sums im Sukhbaatar-Aimag vernichtet.
Nach Informationen aus dem Büro des Aimaggouverneurs Lkhamsuren konnten die Brände im Tumentsogt-Sum und im Munkhaan-Sum inzwischen unter Kontrolle gebracht werden, beim Brand im Erdenetsagaan-Sum war dies noch nicht gelungen.
Nach der Brandkatstrophe im Osten der Mongolei haben Mitglieder des mongolischen Judo- und Ringerverbandes, darunter der Verdiente Trainer und Lehrer der Mongolei O. Baljinnyam, der Held der Arbeit und Olympiasieger N. Tuvshinbayar, der Held der Arbeit, Olympia-Bronzemedaillengewinner und Weltmeister Kh. Tsagaanbaatar, eine Kampagne zur Unterstützung der Menschen im Tumentsogt-Sum im Sukhbaatar-Aimag gestartet.
Zehn Millionen Tugrug konnten sie im Sum übergeben.
Auch führende Unternehmen des Landes wie „Makh-Impex", „Mill House" oder „Talkh Chikher" (Back- und Süßwaren) haben Transporte mit Ausrüstungen zur Brandbekämpfung, aber auch Lebensmittel, Medikamente und Kleidung für die Bewohner und die in den betroffenen Gebieten tätigen Einsatzkräfte gespendet auf den Weg von Ulaanbaatar in den Osten geschickt.
Die örtlichen Einsatzkräfte werden durch Helfer aus dem Khentii-Aimag und aus dem Baganuur-Duureg (Außenstadtbezirk von Ulaanbaatar) verstärkt.
Der Vorsitzende der nationalen Katastrophen-Kommission und stellvertretende Ministerpräsident Shadar Said U. Khurelsukh ist zunächst nach Tumentsogt geeilt, ehe er weiter an von Großbränden bedrohte Gebiete reiste, um sich ein Bild über die Schäden und notwendige schnelle Hilfen verschaffen zu können.
Der vergangene Winter sei schneearm gewesen und die ersten Brände - meist verursacht durch Fahrlässigkeit, glimmende Brandherde seien zudem durch starken Wind erneut angefacht worden – waren bereits Anfang Februar ausgebrochen.
Seitdem hätten landesweit in 44 Sums von 14 Aimags 77 Brände, davon 37 in den Aimags Khentii, Sukhbaatar und Dornod, gewütet.
Gegenwärtig bekämpften die Einsatzkräfte drei Großbrände in den o.g. drei Sums des Sukhbaatar-Aimags, in zwei Sums des Khentii-Aimags und im Bayan-Uul-Sum im Dornod-Aimag.
In den Sums Dashbalbar und Chuluunkhoroot des Dornod-Aimags hätten Brände aus Russland auf mongolisches Territorium übergegriffen.
Infolge der Brände sei bisher zum Glück kein Menschenleben zu beklagen, allerdings seien die Schäden durch die Vernichtung von Viehherden, Weideland und Gers sehr hoch und noch nicht zu beziffern.
Insgesamt sind 950 Feuerwehrleute und Rettungskräfte und 86 Fahrzeuge des nationalen Katastrophenschutzes im Einsatz, verstärkt werden sie durch 246 Angehörige der Grenztruppen mit 15 Fahrzeugen, 15 Polizisten sowie 2.883 Ortskräfte mit 310 Fahrzeugen und 47 Motorrädern.
Am Nachmittag des 25. April ist im Jargalant-Tal im Bogd-Uul ein Feuer ausgebrochen, das inzwischen nur noch schwelt.
Die Feuerwehr habe die ganze Nacht hindurch mit der Löschung des Großbrandes zu tun gehabt.
Die genaue Ursache für die Entstehung des Brandes sei noch nicht bekannt, aber es deute sich an, dass Spaziergänger vergessen hätten, ihr (Grill?)-Feuer zu löschen.

Fotos, wenn nichts anderes vermerkt Renate Bormann


   

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Last Update: 01. Januar 2017