Mongoleinachrichten

März 2026

Renate Bormann, Berlin

 


Sukhbaatar-Denkmal im neuen MVP-Parteigebäude

MVP begeht 105. Jahrestag ihrer Gründung
Der 01. März, der Gründungstag der MVP, wird in der Mongolei seit 2011 auch als „Tag der Patrioten" (ekh oronchin udur, „ekh oron"-Mutterland) gefeiert.
Vor 105 Jahren, am 01. März 1921, gründeten die „ersten sieben Revolutionäre" S. Danzan, D. Bodoo, D. Sukhbaatar, D. Dogsom, D. Losol, D. Chagdarjav und Kh. Choibalsan mit ihren Unterstützern eine gemeinsame politische Organisation, die später als 1. Parteitag der MVP/MRVP in die Geschichte eingehen und den Befreiungskampf nachhaltig vorantreiben sollte.
Traditionell legen die Mitglieder der Parteiführung an diesem Tag Blumen und Kränze am Denkmal D. Sukhbaatars auf dem gleichnamigen Platz nieder und verneigen sich anschließend vor dem Denkmal des Staatsgründers Chinggis Khaan.

Rücktritt des Ministerpräsidenten
Auf der Frühjahrssitzung der Großen Staatsversammlung am 27. März stimmte eine Mehrheit für den Rücktritt von Ministerpräsident G. Zandanshatar.
Nach andauernden Rücktrittsforderungen seitens der DP und Gegenwind aus den eigenen Reihen, hatte Zandanshatar selbst ein Rücktrittsgesuch eingereicht, „um Schaden vom Land und von der Partei abzuwenden".
Zandanshatar war am 13. Juni 2025 zum 34. Ministerpräsidenten der Mongolei gewählt worden.
In seiner Rücktrittsrede verwies er auf die Erfolge seiner Regierung: Wirtschaft von 2,6 auf 6,8 Prozent gewachsen, Inflation von 8,3 Prozent auf 6,5 Prozent zurückgegangen, der Fleischexport sei um 25,7 Prozent gestiegen, der Export von Kaschmirwolle um das 4,7-Fache.
Am Ende stimmten 74 Prozent der anwesenden Abgeordneten für den Rücktritt.

III. Parteikonferenz der MVP
Am 29. März hatte der Vorsitzende der MVP und Vorsitzender der Großen Staatsversammlung N. Uchral die Mitglieder der Parteikonferenz (597 Mitglieder) in den Unabhängigkeitspalast eingeladen.
Im Mittelpunkt der Debatte stand die Nominierung eines neuen Regierungschefs.
Ya. Sodbaatar, Generalsekretär der Partei, der den Vorsitz der Parteikonferenz inne hatte, schlug N. Uchral als Nachfolger für Zandanshatar vor.
32 Mitglieder stellten an den Kandidaten Fragen zu Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.
Anschließend stimmten 99,7 Prozent der anwesenden Konferenz-Mitglieder in geheimer Wahl für N. Uchral, der Zandanshatar umgehend einlud, seinem potentiellen Kabinett beizutreten.
Am Montag (30. März) werde die MVP-Fraktion zusammentreten. Diskutiert werde, wer N. Uchral im Amt des Vorsitzenden der Großen Staatsversammlung nachfolgen soll.

N. Uchral von seinem Posten als Vorsitzender der Staatsversammlung entbunden
Am 30. März stimmten die Mitglieder des Ausschusses für Staatsorgane für die Abberufung Nyam-Osoryn Uchrals als Vorsitzender der Staatsversammlung, diesem Vorschlag stimmten 80,8 Prozent der anwesenden Abgeordneten auf der Sitzung der Großen Staatsversammlung zu.
Daraufhin schlug Präsident Khurelsukh den Mitgliedern der Staatsversammlung N. Uchral als neuen Regierungschef vor.

Nyam-Osoryn Uchral zum 35. Ministerpräsidenten der Mongolei gewählt
Gegen 23:00 Uhr am 30. März war es geschafft.
N. Uchral wurde von 88 der anwesenden 107 Mitgliedern der Staatsversammlung zum 35. Ministerpräsidenten der Mongolei gewählt.
„Ich kann nicht zaubern und ich verspreche keine Wirtschaftswunder."
Wir stehen unter enormen Druck. Die Mongolei sieht sich Risiken und Krisen von außen und innen ausgesetzt.
1. Steigende Kraftstoffpreise und eine drohende Versorgungslücke
2. Schwankende Rohstoffpreise und damit Gefahr für die Haushaltseinnahmen. Die Mongolei ist abhängig vom Export weniger Rohstoffe wie Kohle und Kupfer.
3. Innenpolitische Konflikte, die die Gefahr des politischen Zerfalls in sich bergen.
Wir können unser Land nur gemeinsam voranbringen, so der neue MP in seiner Rede vor den Abgeordneten.
Am 31. März wurde in der Staatsversammlung weiter über die Zusammensetzung der Regierung und den möglich Vorsitzenden der Staatsversammlung debattiert.
Die DP fordert weiter eine Reduzierung der Zahl der Ministerien, auch innerhalb der MVP gibt es Auseinandersetzungen um die Personalien.
Während die DP eine Regierungsbeteiligung bereits abgelehnt hat, will die KHUN-Partei die Einladung des neuen MP Uchral prüfen.
Angesichts der Krisen in der Welt sollten alle zusammenarbeiten.


Gruppenfoto in Wassmannsdorf

Botschafter Mandakhbileg feierlich verabschiedet
Am 14. März haben Mitglieder der Deutsch-Mongolischen Gesellschaft (DeMoGe) e. V. auf Einladung des ehemaligen Präsidenten der Gesellschaft Dr. Udo Haase, dem außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Mongolei in Deutschland S. E. Dr. Birvaagiin Mandakhbileg und seiner Frau Enkhburd einen stimmungsvollen Abschiedsempfang bereitet.


Botschafter Mandakhbileg bedankt sich für die freundliche Einladung

In ihren Reden betonten Mandakhbileg und Haase die überaus freundschaftliche und erfolgreiche Zusammenarbeit nicht nur zwischen unseren beiden Völkern, sondern auch zwischen Botschaft und der DeMoGe.
Beide bedankten sich nicht zuletzt bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Botschaft für die aufopferungsvolle Vorbereitung und Organisation der zahlreichen kulturellen und politischen Veranstaltungen in den Räumen der Botschaft oder anderen Veranstaltungsorten.
Die Gäste, darunter der Vizepräsident der Gesellschaft Dr. M. Balk und der ehemalige Geschäftsführer F. Voßen der Gesellschaft wünschten dem Botschafter und seiner Frau für die Zukunft alles Gute.
„Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen".


U. Haase blickt auf vier Jahre vertrauensvolle Kooperation zurück

Statistik Februar 2026
Am 19. März hat das Nationale Amt für Statistik die Daten für die sozial-ökonomische Lage der Mongolei für Februar 2026 veröffentlicht.
Demnach lag die Inflationsquote bei 6,5 Prozent.
Bis zum 31. 12. 2025 wurde für die Wirtschaft ein Wachstum von 6,8 angegeben, die Arbeitslosigkeit stieg auf 5,6 Prozent.
Im Februar 2026 erreichte das Außenhandelsvolumen einen Wert von 4,6 Milliarden USD, ein Plus von 915,5 Millionen.
Davon entfielen auf den Export 3,1 Milliarden , ein Plus von einer Milliarde.
Importiert wurden waren im Wert von 1,6 Milliarden, ein Minus von 126 Millionen USD.
8 729 Kinder wurden geboren, 210 weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Je 1 000 Babys starben 12 vor ihrem ersten Geburtstag, zwei weniger als im Vorjahr, vor ihrem fünften Geburtstag starben 14 Kinder, zwei weniger als 2025.
Die Behörden registrierten 10 267 Straftaten, 73 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
In den ersten beiden Monaten des Jahres besuchten 66 638 ausländische Touristen die Mongolei, 33 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

World Happiness Report 2026
Im März hat das Wellbeing Research Centre der Universität Oxford den Glücksreport 2026 veröffentlicht.
Er basiert auf Daten von 2023 bis 2025.
Kriterien sind u. a. BIP, Lebenserwartung, Unterstützung, Freiheit und wahrgenommene Korruption.
Seit 2011 wurde für die Mongolei ein steter Aufwärtstrend registriert.
Den besten Platz belegte die Mongolei 2022 als 67. von 140 Ländern.
Im Glücksreport 2026 werden für die Mongolei 5,83 Punkte registriert, Platz 77.


J. Gurragchaa auf dem Sukhbaatarplatz in Ulaanbaatar

45. Jahrestag des ersten Weltraumfluges eines Mongolen
In diesem Jahr jährt sich der Weltraumflug von Jugderdemidiin Gurragchaa, geboren 1947 im Bulgan-Aimag, zum 45. Mal.
Am 22. März startete das sowjetische Raumschiff Sojus 39 mit W. A. Dschanibekow und Gurragchaa von Baikonur aus in den Weltraum, die Reise dauerte fast acht Tage.
Während dieser Zeit wurde die Erde 124 Mal umrundet.
Von 2000 bis 2004 war er Verteidigungsminister, von 2004 bis 2008 Mitglied des Großen Staatskhurals.
Generalmajor J. Gurragchaa, Held der Sowjetunion, Held der Mongolei, wird noch heute als nationales Symbol für wissenschaftlichen Fortschritt gefeiert.
2021 wurde er mit dem „Chinggis-Khaan-Orden", der höchsten staatlichen Auszeichnung der Mongolei, geehrt.


Staatliches Akademietheater für Oper und Ballett in Ulaanbaatar

„Silberbaum-2025"
Am 27. März wurden im Akademie-Theater für Oper und Ballett die Auszeichnungen für hervorragende Leistungen in Kultur und Kunst vergeben, die besten Kunstwerke in 14 Kategorien (u. a. Musik, Film, Verlagswesen, Werbung, Architektur), die besten Künstlerinnen und Künstler in elf Kategorien (u. a. Schauspiel, Regie, Literatur, Musik).
Als beste Schauspielerin wurde N. Shurentsetseg vom Mongolischen Großen Theater für nationale Kunst mit einem „Silberbaum" geehrt, als bester Sänger wurde D. Dagvadorj (Solist am Mariinski-Theater in St. Petersburg) ausgezeichnet, einen Silberbaum als bester Bühnenbildner erhielt T. Munkhbat (Staatliches Puppentheater).


Dr. Kharchen Bumrampa in Berlin-Schöneberg

Faszination Chinggis Khaan
Dr. Kharchen Bumrampa (auch Rinpoche Wangchuk Rinzin), ein anerkannter Lehrer des tantrischen oder esoterischen Buddhismus (Vajrayana) und Pettra Engeländer, Weltmeisterin im berittenen Bogenschießen lernten sich über ihr gemeinsames Interesse an Chinggis Khaan kennen.
Am 10. März hatten wir die Gelegenheit, den international tätigen Brückenbauer zwischen Tradition und Moderne näher kennenzulernen.
1974 in einem Dorf im Westen von Bhutan geboren, wurde er nach eigenem Bekunden als Wiedergeburt eines Generals des Kriegsgottes Geser erkannt.
„Neben meiner intensiven Ausbildung bei erfahrenen Lamas in buddhistischer Philosophie, Meditation und Yoga, habe ich an der Universität von Essex (GB) einen akademischen Grad in Soziolinguistik erworben".
Zur Weiterbildung entsandte ihn die Regierung von Bhutan nach München und in Deutschland war es auch, wo er 2024 das „Kharchen Ling International Retreat Centre (Rückzugszentrum), malerisch gelegen im Naturpark Hessische Rhön, gründete.
Sein Ziel ist es, Menschen in Bhutan, der Mongolei, Nepal und im Westen Orientierung in einer sich wandelnden Welt zu geben.
Seit über 20 Jahren unterrichtet er Schüler1 in Asien, Europa und den USA.
Bereits am 19. März reiste er weiter nach London und anschließend nach Nepal, wo ihn zahlreiche Schülerinnen und Schüler erwarteten.Übrigens: Pettra Engeländer präsentiert ihre Kunst regelmäßig beim Deutsch-Mongolischen Volksfest in Waßmannsdorf und reist dafür mit ihren Pferden aus Hessen an.

„Chinggis Khaans Nachkommen: Russland und die Welt"
Anlässlich des 220-jährigen Bestehens des Kreml-Museums in Moskau wurde am 19. März die Ausstellung „Chinggis Khaans Nachkommen: Russland und die Welt" eröffnet.
Die Ausstellung widmet sich anhand zahlreicher Quellen und Denkmäler der Rolle Chinggis Khaans und seiner Nachkommen in der eurasischen Geschichte sowie ihren Einfluss auf die politische, soziale und kulturelle Entwicklung Russlands im Kontext des Erbes des mongolischen Reiches, insonderheit der Goldenen Horde.
Präsentiert werden 150 seltene, wertvolle Exponate, die dem Betrachter Einblicke in die Organisation des Staates, in die Militärkunst, die diplomatischen Beziehungen und den Kulturaustausch im 15. bis zum 17. Jahrhundert ermöglichen.
Der Direktor des Chinggis-Khaan-Museums in Ulaanbaatar, Akademiemitglied Sampildondovyn Chuluun drückte seine Genugtuung darüber aus, dass zum ersten Mal eine offizielle Ausstellung in Russland nach dem Begründer des mongolischen Großreiches benannt wurde.
Chinggis Khaan und seine Dynastie hätten einen umfassenden Austausch in Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Militärkunst in den weiten Steppen Eurasiens angestoßen.
Die Ausstellung ist noch bis zum 19. Juli 2026 geöffnet.

Kasachisches Neujahrsfest oder Sonnenfest in der Mongolei
Wie in jedem Jahr feiern auch die mongolischen Staatsbürger kasachischer Nationalität das traditionelle Neujahrsfest „Nauryz" mit Musik und Tanz, reichlich Essen und Trinken.
Nauryz stammt aus dem Persischen und bedeutet „Neuer Tag" – nau – neu, ryz – Tag.
Am 22. März feierten Kasachen und Mongolen gemeinsam auf dem Sukhbaatarplatz.
In seiner Glückwunschrede lobte Ministerpräsident G. Zandanshatar den Beitrag der Kasachen zur vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklung und zum Fortschritt des Heimatlandes. Sie verdienten Ruhm und Anerkennung.
Die Regierung habe ein Programm zur zweisprachigen Bildung und Ausbildung verabschiedet, das dem Schutz und der Weitergabe der Sprachen und Kulturen ethnischer Minderheiten besondere Aufmerksamkeit widmet.
Kasachische Kinder hätten die Möglichkeit, zweisprachigen Unterricht zu erhalten.
Außerdem kündigte Zandanshatar die Errichtung eines kasachischen nationalen Kulturzentrums im 8. Bezirk des Sukhbaatar-Duuregs an.
Eine halbe Milliarde Menschen in 44 Ländern feiern das Sonnenfest, darunter
Kirgisen, Turkmenen, Tadschiken, Afghanen, Iraner oder Kurden.
Von den 150 000 kasachischen Staatsbürgern der Mongolei leben und arbeiten 40 000 in Ulaanbaatar.

„Segen für ein langes Leben"
Am 28. Februar hat der 30. Khamba Lama des Gandanklosters, Gevch Lkhaaramba D. Javsandorj für die Gläubigen die Gebete für ein langes, glückliches Leben gesprochen.
In den Tagen nach den Tsagaan-Sar-Festlichkeiten strömten die Menschen in die Klöster, um sich die Bücher mit den Ratschlägen für das Feuer-Pferde-Jahr lesen zu lassen.
Im Gandankloster in Ulaanbaatar waren zehn Astrologen und zehn Lamas damit beschäftigt, die entsprechenden Gebete zu lesen und diverse Reinigungsriten vorzunehmen.
Ein Astrologe betreute an einem Tag bis zu 50 Gläubige.


Am Bogd Uul. 22. März 2026. Foto Privat

Winter-Pferderennen
Zum Schutz von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre hatte die Regierung vor Jahren ein entsprechendes Verbot von Pferderennen im Winter verkündet.
Vom 01. November bis 01. Mai sollten keine Kinder an Pferderennen teilnehmen. Außerdem hätten die Veranstalter und Pferdebesitzer für einen ausreichenden Versicherungsschutz für die Kinder zu sorgen.
2025 änderte die Regierung diesen Beschluss dahingehend, dass künftig die Aimag- und Sumverwaltungen, die Polizei sowie das Amt für Kinder und Familie für die Durchsetzung dieses Beschlusses zuständig seien.
Von Beginn an wurde gegen diesen Beschluss opponiert.
Appelle des Amtes für Kinder und Familie verhallten oft ungehört.
Zwischen 2017 und 2025 seien 2 847 Pferderennen mit 83 872 jungen Reitern und Reiterinnen organisiert worden.
In dieser Zeit wären 22 Kinder nach einem Sturz vom Pferd gestorben, bei den Naadam - Pferderennen hätten drei Kinder ihr Leben verloren.

Kunst aus der Mongolei
Es war Ende April 1926 und ungemütlich kalt, als 36 Schülerinnen und Schüler mit Bildungsminister Batkhan, dem Schuldirektor der ersten allgemeinen Mittelschule der Mongolei, Ishdorj sowie zwei weiteren Lehrern den beschwerlichen Weg Richtung Europa antraten.
"Lest, lernt und studiert, soviel ihr könnt, ehe ihr zurückkommt" gaben die Zurückgebliebenen den 36 mit auf den Weg.
Anfang Juni erreichten sie schließlich Berlin, vier von ihnen reisten zur Ausbildung weiter nach Frankreich.
Für die mongolischen jungen Leute im Alter zwischen 13 und 20 Jahren waren Bildungseinrichtungen, Berufsschulen und Lehrbetriebe in Berlin, Leipzig, Hamburg, München, Frankfurt, Freiberg, Bad Schandau, Letztlingen und im thüringischen Wickersdorf ausgewählt worden.
Anlässlich des 100. Jubiläums dieser ersten offiziellen mongolisch-deutschen Zusammenarbeit in Schul- und Berufsausbildung hatte das Kunst- und Kulturforum HDZ in Bad Oeynhausen zur Ausstellungseröffnung „Werke aus der Mongolei" eingeladen.
Nach der Begrüßung durch Gan-Erdene Tsend (Tsendiin Gan-Erdene), mongolischer Künstler und Kulturbotschafter der Mongolei und Dr. Karin Overlack, Geschäftsführerin des Forums, gab der Schriftsteller Frank Schablewski eine Einführung in die vorgestellten Werke.
Die Ausstellung in der Georgstraße 11 in 32545 Bad Oeynhausen kann noch bis zum 31. August 2026 besichtigt werden.
Übrigens mussten die mongolischen Schüler, Berufsschüler und Studenten aufgrund der veränderten politischen Verhältnisse in ihrer Heimat 1930 vorzeitig die Heimreise antreten.

„Parallelitäten – Gan Erdene Tsend/Malerei, Grafik und Objekt"
Vom 17. April bis zum 10. Mai haben Interessenten Gelegenheit, Werke des Künstlers Gan-Erdene Tsend, organisiert vom Essenheimer Kunstverein e. V., zu betrachten, zu bewundern, zu bestaunen.
Kirchstraße 2, 55270 Essenheim
https://www.essenheimer-kunstverein.de/kunst/jahresprogramm/detailansicht/parallelitaeten.html

Paralympics 2026
An den Winter-Paralymics vom 06. bis zum 15. März 2026 in Mailand und Cortina war die Mongolei mit drei Sportlern vertreten.
Batmunkhiin Ganbold startete im Sprint, 10-km- und 20-km-Skilanglauf.
Auch Tsegmidiin Dashdorj startete in diesen Disziplinen.
Byambadorjiin Tserenpuntsag gehörte zu den Teilnehmern im Para-Slalom und im Para-Riesenslalom.
600 Sportler und Sportlerinnen aus 50 Ländern wetteiferten in sechs Sportarten und 79 Disziplinen um Medaillen und gute Platzierungen.
Mongolische Mannschaften sind seit 2006 regelmäßig bei den Winter-Paralympics vertreten.

 


D.-Natsagdorj-Denkmal vor dem Ulaanbaatar-Hotel

 

 

1 Die Berichterstatterin verwendet für alle Geschlechteridentitäten das generische Maskulinum, wahlweise die männliche oder weibliche Form. R. B.

 

Fotos, wenn nichts anderes vermerkt, Renate Bormann

 

 

 


 
 

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Last Update: 01. April 2026

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