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Sukhbaatar-Denkmal im neuen MVP-Parteigebäude
MVP begeht 105. Jahrestag ihrer
Gründung
Der 01. März, der
Gründungstag der MVP, wird in der Mongolei seit 2011 auch als „Tag der
Patrioten" (ekh oronchin udur, „ekh oron"-Mutterland) gefeiert.
Vor 105 Jahren, am 01. März 1921, gründeten die „ersten sieben Revolutionäre" S.
Danzan, D. Bodoo, D. Sukhbaatar, D. Dogsom, D. Losol, D. Chagdarjav und Kh.
Choibalsan mit ihren Unterstützern eine gemeinsame politische Organisation, die
später als 1. Parteitag der MVP/MRVP in die Geschichte eingehen und den
Befreiungskampf nachhaltig vorantreiben sollte.
Traditionell legen die Mitglieder der Parteiführung an diesem Tag Blumen und
Kränze am Denkmal D. Sukhbaatars auf dem gleichnamigen Platz nieder und
verneigen sich anschließend vor dem Denkmal des Staatsgründers Chinggis Khaan.
Rücktritt des Ministerpräsidenten
Auf der Frühjahrssitzung der Großen Staatsversammlung am 27. März stimmte
eine Mehrheit für den Rücktritt von Ministerpräsident G. Zandanshatar.
Nach andauernden Rücktrittsforderungen seitens der DP und Gegenwind aus den
eigenen Reihen, hatte Zandanshatar selbst ein Rücktrittsgesuch eingereicht, „um
Schaden vom Land und von der Partei abzuwenden".
Zandanshatar war am 13. Juni 2025 zum 34. Ministerpräsidenten der Mongolei
gewählt worden.
In seiner Rücktrittsrede verwies er auf die Erfolge seiner Regierung: Wirtschaft
von 2,6 auf 6,8 Prozent gewachsen, Inflation von 8,3 Prozent auf 6,5 Prozent
zurückgegangen, der Fleischexport sei um 25,7 Prozent gestiegen, der Export von
Kaschmirwolle um das 4,7-Fache.
Am Ende stimmten 74 Prozent der anwesenden Abgeordneten für den Rücktritt.
III. Parteikonferenz der MVP
Am 29. März hatte der Vorsitzende der MVP und Vorsitzender der Großen
Staatsversammlung N. Uchral die Mitglieder der Parteikonferenz (597 Mitglieder)
in den Unabhängigkeitspalast eingeladen.
Im Mittelpunkt der Debatte stand die Nominierung eines neuen Regierungschefs.
Ya. Sodbaatar, Generalsekretär der Partei, der den Vorsitz der Parteikonferenz
inne hatte, schlug N. Uchral als Nachfolger für Zandanshatar vor.
32 Mitglieder stellten an den Kandidaten Fragen zu Politik, Gesellschaft und
Wirtschaft.
Anschließend stimmten 99,7 Prozent der anwesenden Konferenz-Mitglieder in
geheimer Wahl für N. Uchral, der Zandanshatar umgehend einlud, seinem
potentiellen Kabinett beizutreten.
Am Montag (30. März) werde die MVP-Fraktion zusammentreten. Diskutiert werde,
wer N. Uchral im Amt des Vorsitzenden der Großen Staatsversammlung nachfolgen
soll.
N. Uchral von seinem Posten als
Vorsitzender der Staatsversammlung entbunden
Am 30. März stimmten die
Mitglieder des Ausschusses für Staatsorgane für die Abberufung Nyam-Osoryn
Uchrals als Vorsitzender der Staatsversammlung, diesem Vorschlag stimmten 80,8
Prozent der anwesenden Abgeordneten auf der Sitzung der Großen Staatsversammlung
zu.
Daraufhin schlug Präsident Khurelsukh den Mitgliedern der Staatsversammlung N.
Uchral als neuen Regierungschef vor.
Nyam-Osoryn Uchral zum 35.
Ministerpräsidenten der Mongolei gewählt
Gegen 23:00 Uhr am 30. März
war es geschafft.
N. Uchral wurde von 88 der anwesenden 107 Mitgliedern der Staatsversammlung zum
35. Ministerpräsidenten der Mongolei gewählt.
„Ich kann nicht zaubern und ich verspreche keine Wirtschaftswunder."
Wir stehen unter enormen Druck. Die Mongolei sieht sich Risiken und Krisen von
außen und innen ausgesetzt.
1. Steigende Kraftstoffpreise und eine drohende Versorgungslücke
2. Schwankende Rohstoffpreise und damit Gefahr für die Haushaltseinnahmen. Die
Mongolei ist abhängig vom Export weniger Rohstoffe wie Kohle und Kupfer.
3. Innenpolitische Konflikte, die die Gefahr des politischen Zerfalls in sich
bergen.
Wir können unser Land nur gemeinsam voranbringen, so der neue MP in seiner Rede
vor den Abgeordneten.
Am 31. März wurde in der Staatsversammlung weiter über die Zusammensetzung der
Regierung und den möglich Vorsitzenden der Staatsversammlung debattiert.
Die DP fordert weiter eine Reduzierung der Zahl der Ministerien, auch innerhalb
der MVP gibt es Auseinandersetzungen um die Personalien.
Während die DP eine Regierungsbeteiligung bereits abgelehnt hat, will die
KHUN-Partei die Einladung des neuen MP Uchral prüfen.
Angesichts der Krisen in der Welt sollten alle zusammenarbeiten.

Gruppenfoto in Wassmannsdorf
Botschafter Mandakhbileg feierlich
verabschiedet
Am 14. März haben Mitglieder der
Deutsch-Mongolischen Gesellschaft (DeMoGe) e. V. auf Einladung des ehemaligen
Präsidenten der Gesellschaft Dr. Udo Haase, dem außerordentlichen und
bevollmächtigten Botschafter der Mongolei in Deutschland S. E. Dr. Birvaagiin
Mandakhbileg und seiner Frau Enkhburd einen stimmungsvollen Abschiedsempfang
bereitet.

Botschafter Mandakhbileg bedankt sich für die freundliche Einladung
In ihren Reden betonten Mandakhbileg und
Haase die überaus freundschaftliche und erfolgreiche Zusammenarbeit nicht nur
zwischen unseren beiden Völkern, sondern auch zwischen Botschaft und der DeMoGe.
Beide bedankten sich nicht zuletzt bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der
Botschaft für die aufopferungsvolle Vorbereitung und Organisation der
zahlreichen kulturellen und politischen Veranstaltungen in den Räumen der
Botschaft oder anderen Veranstaltungsorten.
Die Gäste, darunter der Vizepräsident der Gesellschaft Dr. M. Balk und der
ehemalige Geschäftsführer F. Voßen der Gesellschaft wünschten dem Botschafter
und seiner Frau für die Zukunft alles Gute.
„Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen".

U. Haase blickt auf vier Jahre vertrauensvolle Kooperation zurück
Statistik Februar 2026
Am 19. März hat das Nationale Amt
für Statistik die Daten für die sozial-ökonomische Lage der Mongolei für Februar
2026 veröffentlicht.
Demnach lag die Inflationsquote bei 6,5 Prozent.
Bis zum 31. 12. 2025 wurde für die Wirtschaft ein Wachstum von 6,8 angegeben,
die Arbeitslosigkeit stieg auf 5,6 Prozent.
Im Februar 2026 erreichte das Außenhandelsvolumen einen Wert von 4,6 Milliarden
USD, ein Plus von 915,5 Millionen.
Davon entfielen auf den Export 3,1 Milliarden , ein Plus von einer Milliarde.
Importiert wurden waren im Wert von 1,6 Milliarden, ein Minus von 126 Millionen
USD.
8 729 Kinder wurden geboren, 210 weniger als im Vergleichszeitraum des
Vorjahres.
Je 1 000 Babys starben 12 vor ihrem ersten Geburtstag, zwei weniger als im
Vorjahr, vor ihrem fünften Geburtstag starben 14 Kinder, zwei weniger als 2025.
Die Behörden registrierten 10 267 Straftaten, 73 mehr als im Vergleichszeitraum
des Vorjahres.
In den ersten beiden Monaten des Jahres besuchten 66 638 ausländische Touristen
die Mongolei, 33 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
World Happiness Report 2026
Im März hat das Wellbeing Research
Centre der Universität Oxford den Glücksreport 2026 veröffentlicht.
Er basiert auf Daten von 2023 bis 2025.
Kriterien sind u. a. BIP, Lebenserwartung, Unterstützung, Freiheit und
wahrgenommene Korruption.
Seit 2011 wurde für die Mongolei ein steter Aufwärtstrend registriert.
Den besten Platz belegte die Mongolei 2022 als 67. von 140 Ländern.
Im Glücksreport 2026 werden für die Mongolei 5,83 Punkte registriert, Platz 77.

J. Gurragchaa auf dem Sukhbaatarplatz in Ulaanbaatar
45. Jahrestag des ersten Weltraumfluges
eines Mongolen
In diesem Jahr jährt sich der
Weltraumflug von Jugderdemidiin Gurragchaa, geboren 1947 im Bulgan-Aimag, zum
45. Mal.
Am 22. März startete das sowjetische Raumschiff Sojus 39 mit W. A. Dschanibekow
und Gurragchaa von Baikonur aus in den Weltraum, die Reise dauerte fast acht
Tage.
Während dieser Zeit wurde die Erde 124 Mal umrundet.
Von 2000 bis 2004 war er Verteidigungsminister, von 2004 bis 2008 Mitglied des
Großen Staatskhurals.
Generalmajor J. Gurragchaa, Held der Sowjetunion, Held der Mongolei, wird noch
heute als nationales Symbol für wissenschaftlichen Fortschritt gefeiert.
2021 wurde er mit dem „Chinggis-Khaan-Orden", der höchsten staatlichen
Auszeichnung der Mongolei, geehrt.

Staatliches Akademietheater für Oper und Ballett in Ulaanbaatar
„Silberbaum-2025"
Am 27. März wurden im
Akademie-Theater für Oper und Ballett die Auszeichnungen für hervorragende
Leistungen in Kultur und Kunst vergeben, die besten Kunstwerke in 14 Kategorien
(u. a. Musik, Film, Verlagswesen, Werbung, Architektur), die besten
Künstlerinnen und Künstler in elf Kategorien (u. a. Schauspiel, Regie,
Literatur, Musik).
Als beste Schauspielerin wurde N. Shurentsetseg vom Mongolischen Großen Theater
für nationale Kunst mit einem „Silberbaum" geehrt, als bester Sänger wurde D.
Dagvadorj (Solist am Mariinski-Theater in St. Petersburg) ausgezeichnet, einen
Silberbaum als bester Bühnenbildner erhielt T. Munkhbat (Staatliches
Puppentheater).

Dr. Kharchen Bumrampa in Berlin-Schöneberg
Faszination Chinggis Khaan
Dr. Kharchen Bumrampa (auch
Rinpoche Wangchuk Rinzin), ein anerkannter Lehrer des tantrischen oder
esoterischen Buddhismus (Vajrayana) und Pettra Engeländer, Weltmeisterin im
berittenen Bogenschießen lernten sich über ihr gemeinsames Interesse an Chinggis
Khaan kennen.
Am 10. März hatten wir die Gelegenheit, den international tätigen Brückenbauer
zwischen Tradition und Moderne näher kennenzulernen.
1974 in einem Dorf im Westen von Bhutan geboren, wurde er nach eigenem Bekunden
als Wiedergeburt eines Generals des Kriegsgottes Geser erkannt.
„Neben meiner intensiven Ausbildung bei erfahrenen Lamas in buddhistischer
Philosophie, Meditation und Yoga, habe ich an der Universität von Essex (GB)
einen akademischen Grad in Soziolinguistik erworben".
Zur Weiterbildung entsandte ihn die Regierung von Bhutan nach München und in
Deutschland war es auch, wo er 2024 das „Kharchen Ling International Retreat
Centre (Rückzugszentrum), malerisch gelegen im Naturpark Hessische Rhön,
gründete.
Sein Ziel ist es, Menschen in Bhutan, der Mongolei, Nepal und im Westen
Orientierung in einer sich wandelnden Welt zu geben.
Seit über 20 Jahren unterrichtet er Schüler1 in Asien, Europa und den
USA.
Bereits am 19. März reiste er weiter nach London und anschließend nach Nepal, wo
ihn zahlreiche Schülerinnen und Schüler erwarteten.Übrigens: Pettra Engeländer
präsentiert ihre Kunst regelmäßig beim Deutsch-Mongolischen Volksfest in
Waßmannsdorf und reist dafür mit ihren Pferden aus Hessen an.
„Chinggis Khaans Nachkommen: Russland
und die Welt"
Anlässlich des 220-jährigen Bestehens des Kreml-Museums in Moskau wurde am
19. März die Ausstellung „Chinggis Khaans Nachkommen: Russland und die Welt"
eröffnet.
Die Ausstellung widmet sich anhand zahlreicher Quellen und Denkmäler der Rolle
Chinggis Khaans und seiner Nachkommen in der eurasischen Geschichte sowie ihren
Einfluss auf die politische, soziale und kulturelle Entwicklung Russlands im
Kontext des Erbes des mongolischen Reiches, insonderheit der Goldenen Horde.
Präsentiert werden 150 seltene, wertvolle Exponate, die dem Betrachter Einblicke
in die Organisation des Staates, in die Militärkunst, die diplomatischen
Beziehungen und den Kulturaustausch im 15. bis zum 17. Jahrhundert ermöglichen.
Der Direktor des Chinggis-Khaan-Museums in Ulaanbaatar, Akademiemitglied
Sampildondovyn Chuluun drückte seine Genugtuung darüber aus, dass zum ersten Mal
eine offizielle Ausstellung in Russland nach dem Begründer des mongolischen
Großreiches benannt wurde.
Chinggis Khaan und seine Dynastie hätten einen umfassenden Austausch in Politik,
Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Militärkunst in den weiten Steppen
Eurasiens angestoßen.
Die Ausstellung ist noch bis zum 19. Juli 2026 geöffnet.
Kasachisches Neujahrsfest oder Sonnenfest in der
Mongolei
Wie in jedem Jahr feiern auch die
mongolischen Staatsbürger kasachischer Nationalität das traditionelle
Neujahrsfest „Nauryz" mit Musik und Tanz, reichlich Essen und Trinken.
Nauryz stammt aus dem Persischen und bedeutet „Neuer Tag" – nau – neu, ryz –
Tag.
Am 22. März feierten Kasachen und Mongolen gemeinsam auf dem Sukhbaatarplatz.
In seiner Glückwunschrede lobte Ministerpräsident G. Zandanshatar den Beitrag
der Kasachen zur vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklung und zum
Fortschritt des Heimatlandes. Sie verdienten Ruhm und Anerkennung.
Die Regierung habe ein Programm zur zweisprachigen Bildung und Ausbildung
verabschiedet, das dem Schutz und der Weitergabe der Sprachen und Kulturen
ethnischer Minderheiten besondere Aufmerksamkeit widmet.
Kasachische Kinder hätten die Möglichkeit, zweisprachigen Unterricht zu
erhalten.
Außerdem kündigte Zandanshatar die Errichtung eines kasachischen nationalen
Kulturzentrums im 8. Bezirk des Sukhbaatar-Duuregs an.
Eine halbe Milliarde Menschen in 44 Ländern feiern das Sonnenfest, darunter
Kirgisen, Turkmenen,
Tadschiken, Afghanen, Iraner oder Kurden.
Von den 150 000 kasachischen Staatsbürgern der Mongolei leben und arbeiten 40
000 in Ulaanbaatar.
„Segen für ein langes Leben"
Am 28. Februar hat der 30. Khamba
Lama des Gandanklosters, Gevch Lkhaaramba D. Javsandorj für die Gläubigen die
Gebete für ein langes, glückliches Leben gesprochen.
In den Tagen nach den Tsagaan-Sar-Festlichkeiten strömten die Menschen in die
Klöster, um sich die Bücher mit den Ratschlägen für das Feuer-Pferde-Jahr lesen
zu lassen.
Im Gandankloster in Ulaanbaatar waren zehn Astrologen und zehn Lamas damit
beschäftigt, die entsprechenden Gebete zu lesen und diverse Reinigungsriten
vorzunehmen.
Ein Astrologe betreute an einem Tag bis zu 50 Gläubige.

Am Bogd Uul. 22. März 2026. Foto Privat
Winter-Pferderennen
Zum Schutz von Kindern und
Jugendlichen bis 18 Jahre hatte die Regierung vor Jahren ein entsprechendes
Verbot von Pferderennen im Winter verkündet.
Vom 01. November bis 01. Mai sollten keine Kinder an Pferderennen teilnehmen.
Außerdem hätten die Veranstalter und Pferdebesitzer für einen ausreichenden
Versicherungsschutz für die Kinder zu sorgen.
2025 änderte die Regierung diesen Beschluss dahingehend, dass künftig die Aimag-
und Sumverwaltungen, die Polizei sowie das Amt für Kinder und Familie für die
Durchsetzung dieses Beschlusses zuständig seien.
Von Beginn an wurde gegen diesen Beschluss opponiert.
Appelle des Amtes für Kinder und Familie verhallten oft ungehört.
Zwischen 2017 und 2025 seien 2 847 Pferderennen mit 83 872 jungen Reitern und
Reiterinnen organisiert worden.
In dieser Zeit wären 22 Kinder nach einem Sturz vom Pferd gestorben, bei den
Naadam - Pferderennen hätten drei Kinder ihr Leben verloren.
Kunst aus der Mongolei
Es war Ende April 1926 und
ungemütlich kalt, als 36 Schülerinnen und Schüler mit Bildungsminister Batkhan,
dem Schuldirektor der ersten allgemeinen Mittelschule der Mongolei, Ishdorj
sowie zwei weiteren Lehrern den beschwerlichen Weg Richtung Europa antraten.
"Lest, lernt und studiert, soviel ihr könnt, ehe ihr zurückkommt" gaben die
Zurückgebliebenen den 36 mit auf den Weg.
Anfang Juni erreichten sie schließlich Berlin, vier von ihnen reisten zur
Ausbildung weiter nach Frankreich.
Für die mongolischen jungen Leute im Alter zwischen 13 und 20 Jahren waren
Bildungseinrichtungen, Berufsschulen und Lehrbetriebe in Berlin, Leipzig,
Hamburg, München, Frankfurt, Freiberg, Bad Schandau, Letztlingen und im
thüringischen Wickersdorf ausgewählt worden.
Anlässlich des 100. Jubiläums dieser ersten offiziellen mongolisch-deutschen
Zusammenarbeit in Schul- und Berufsausbildung hatte das Kunst- und Kulturforum
HDZ in Bad Oeynhausen zur Ausstellungseröffnung „Werke aus der Mongolei"
eingeladen.
Nach der Begrüßung durch Gan-Erdene Tsend (Tsendiin Gan-Erdene), mongolischer
Künstler und Kulturbotschafter der Mongolei und Dr. Karin Overlack,
Geschäftsführerin des Forums, gab der Schriftsteller Frank Schablewski eine
Einführung in die vorgestellten Werke.
Die Ausstellung in der Georgstraße 11 in 32545 Bad Oeynhausen kann noch bis zum
31. August 2026 besichtigt werden.
Übrigens mussten die mongolischen Schüler, Berufsschüler und Studenten aufgrund
der veränderten politischen Verhältnisse in ihrer Heimat 1930 vorzeitig die
Heimreise antreten.
„Parallelitäten – Gan Erdene Tsend/Malerei,
Grafik und Objekt"
Vom 17. April bis zum 10. Mai
haben Interessenten Gelegenheit, Werke des Künstlers Gan-Erdene Tsend,
organisiert vom Essenheimer Kunstverein e. V., zu betrachten, zu bewundern, zu
bestaunen.
Kirchstraße 2, 55270 Essenheim
https://www.essenheimer-kunstverein.de/kunst/jahresprogramm/detailansicht/parallelitaeten.html
Paralympics 2026
An den Winter-Paralymics vom 06. bis zum 15. März 2026 in Mailand und
Cortina war die Mongolei mit drei Sportlern vertreten.
Batmunkhiin Ganbold startete im Sprint, 10-km- und 20-km-Skilanglauf.
Auch Tsegmidiin Dashdorj startete in diesen Disziplinen.
Byambadorjiin Tserenpuntsag gehörte zu den Teilnehmern im Para-Slalom und im
Para-Riesenslalom.
600 Sportler und Sportlerinnen aus 50 Ländern wetteiferten in sechs Sportarten
und 79 Disziplinen um Medaillen und gute Platzierungen.
Mongolische Mannschaften sind seit 2006 regelmäßig bei den Winter-Paralympics
vertreten.

D.-Natsagdorj-Denkmal vor dem Ulaanbaatar-Hotel
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Die Berichterstatterin verwendet für alle Geschlechteridentitäten das generische
Maskulinum, wahlweise die männliche oder weibliche Form. R. B.
Fotos, wenn
nichts anderes vermerkt, Renate Bormann |