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Mongoleifilme / Filme zur Mongolei

Der neue Film von Byambasuren Davaa

DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN
mit der Sängerin Urna Chahar-Tugchi

www.dasliedvondenzweipferden.de

der Kinostart von "Das Lied von den zwei Pferden" wird verschoben.  Bitte beachten Sie:
NEUER Kinostart: Mai / Juni 2010 (ehemals (04.03.2010).
Sobald wir einen festen Termin haben, werden wir Sie informieren.

Team

Regie und Buch Byambasuren Davaa

Hauptprotagonistin und Sängerin Urna Chahar-Tugchi

Geigenbauer Hicheengui Sambuu

Alte Sängerin Chimed Dolgor

1. Regieassistenz Jiska Rickels

2. Regieassistenz Erdenee Orosoo

Kamera Martijn van Broekhuizen

Kameraassistent Graham Johnston

Ton Ansgar Frerich

Schnitt Jana Musik

Musik Ganpurev Dagvan

Herstellungsleitung Zlata Findeis

Produzenten Beatrix Wesle

Byambasuren Davaa

mit freundlicher Unterstützung FFF, Bayern; FFA, Berlin; BKM, Berlin

Bayerischer Rundfunk und ARRI

Produktion

Produktionsfi rmen Grasland Film GbR;

Atrix Films & Davaa Byambasuren

Aggensteinstrasse 13 a, 81545 München

Tel. +49 89 642 82 611 , Fax +49 89 649 57 349

Service Produktion NAR CINEMA, Ulaanbaatar, Mongolei

Technische Angaben

Format 1:1:85

Sound Dolby Digital SR D

Sprache mongolisch mit deutschen Untertiteln

Drehort Äußere Mongolei

Drehzeit Juni – August 2008

Jahr der Fertigstellung 2009

Fertigstellung May 2009

Länge 91 Minuten

Wie kaum ein anderes Lied verkörpert die Weise „Die zwei Pferde des Dschingis Khan“ Geschichte und den Paradigmenwechsel des mongolischen Volkes. Auch für die Sängerin Urna, die in der Inneren Mongolei geboren wurde, wird das Lied zum Prüfstein ihrer kulturellen Identität, hatte sie doch ihrer verstorbenen Großmutter versprochen, die alte Pferdekopfgeige der Familie in die Heimat zurückzubringen, um der zerstörten Geige, von der nur noch Kopf und Hals erhalten blieben, einen neuen Körper zu geben. Auf dem Hals waren die Strophen des volkstümlichen Liedes eingraviert. Während der dunklen Zeit der chinesischen Kulturrevolution schaffte es Urnas Großmutter nicht, die Pferdekopfgeige zu retten, nur ein Fragment des Instruments und des Heldenlieds konnten vor der Zerstörung gerettet werden.

Nun ist es an der Zeit, das gegebene Versprechen einzulösen. Urna reist zunächst nach Ulaanbaatar, um ein berühmtes Pferdekopfgeigen-Ensemble zu treffen. Dort hofft sie, mehr über die alte Weise in Erfahrung zu bringen. Doch ihre Erwartung wird enttäuscht. Danach sucht Urna den Pferdkopfgeigenbauer Hicheengui auf, der den alten Geigenkopf begutachtet. Er kann das Familienerbstück restaurieren, der Geige einen neuen Körper bauen. In der Zwischenzeit macht Urna sich auf die Reise durch die Mongolei. Sie hofft im Hinterland, bei den Nomaden, die fehlenden Strophen des Liedes als Kulturgut der mündlichen Überlieferung zu fi nden. Doch schnell weicht der ersten Euphorie erneute Ernüchterung. Der Bus, in dem sie mitfährt, bleibt im Schlamm stecken. Eine richtig funktionierende Infrastruktur gibt es auf dem Land nicht.

Glück im Unglück findet sie Zuflucht bei einem Pferdezüchter, der ihr Rosshaar, neue Saiten, für die alt-neue Geige schenkt. Auch die Pferdezüchter kennen das Lied nicht, haben aber eine gute Idee: Morgen findet eine große Hochzeit in der näheren Umgebung statt. Vielleicht kann sie dort jemanden finden, der ihr weiterhelfen kann. Doch auch auf der Hochzeit kennt keiner der Gäste die volkstümliche Weise, „Die zwei Pferde des Dschingis Khan“. Eine letzte Spur führt Urna zu einem Schamanen, einem spirituellen Mittler zwischen der diesseitigen und jenseitigen Welt. Kann er Urna den Weg zu diesem Lied, zu sich selbst, weisen?

Die Stimme des Adlers
Ein Film von René Bo Hansen

www.die-stimme-des-adlers.de

213.155.72.39/adler/index.php


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Regie   René Bo Hansen Buch   Stefan Karlsson nach einer Idee von   René Bo Hansen, Staffan Julén Kamera   Dixie Schmiedle Schnitt   Jana Musik, Andre Alves Musik   Sebastian Pille, Steffen Kaltschmid Ton   Rene Goeckel, Peter Knutas Tonmischung   Andreas Rudroff, Andre Alves Aufnahmeleitung   Jenya Boikov Produzenten   Hannes Stromberg, Staffan Julén     Per Forsgren, Christoph Fisser     Charly Woebcken
 Verleih   Movienet Film

Bazarbai   Bazarbai Matyei Inaara   Serikbai Khulan Vater   Mardan Matyei Khan   Asilbel Badelkhan

DIE STIMME DES ADLERS ist eine Produktion der Stromberg Productions
und Eden Film in Koproduktion mit
FBB Filmbetriebe Berlin-Brandenburg
Deutschland / Schweden  ., Farbe, Dolby Digital 5.1, FSK frei
2008, 87 min

Der Film entführt in die mongolische Steppe und erzählt in atemberaubenden Panoramen vom ungewöhnlichen Erwachsenwerden des 12-jährigen Bazarbai. Er träumt von einem aufregenderen Leben in der Stadt Ulaan Bator und würde das Leben mit seiner traditionsverbundenen Familie im einsamen Grenzland zu Kasachstan lieber heute als morgen aufgeben. Sein Vater hat andere Pläne: Bazarbai soll in seine Fußstapfen treten und die uralte Kunst der Jagd mit dem Adler erlernen. Bazarbai ist tief enttäuscht, als sein älterer Bruder Khan in die Stadt ziehen darf, um Geld zu verdienen. Wütend auf seinen Vater, wagt er einen Tausch: Ein Journalist darf auf dem Adlerfestival Fotos von dem preisgekrönten Vogel seines Vaters machen, wenn er ihn dafür mit in die Stadt nimmt. Geblendet vom Blitzlicht fliegt der Adler davon und lässt Bazarbai mit einem schlechten Gewissen zurück. Unmöglich kann er ohne den Adler nach Hause, also folgt er ihm. Er sucht den Adler in der Steppe und hat sich schon bald hoffnungslos verirrt. Eine außergewöhnliche Reise durch ein wildes Land beginnt. Bazarbai und der Adler werden Freunde. Doch die größte Prüfung steht dem kleinen Jungen noch bevor: Sein Bruder schwebt in Lebensgefahr und nur der Adler kann ihn retten. DIE STIMME DES ADLERS ist ein Film für die ganze Familie über das Abenteuer Erwachsenwerden, über die Beziehung zwischen Mensch und Tier, über die spannende Kultur eines atemberaubenden Landes - und über die vergessene Weisheit der Natur.

PRODUKTIONSNOTIZ

Die international finanzierte Koproduktion von Stromberg Productions Deutschland und Eden Film Schweden wurde im Oktober / November 2007 in der Mongolei realisiert. Die westlichste mongolische Provinz Bayan Olgii grenzt an Russland, China und Kasachstan. Das mongolische Altaj Gebirge hat eine einzigartige botanische und zoologische Artenvielfalt. Den Buddhisten gilt das Gebirge im Herzen Asiens als „Shambhala“ – der spirituelle Mittelpunkt der Welt. Die Familie des Jungen lebt westlich von der Provinzhauptstadt Olgii in den Bergen in einem Sommer und einem Winterlager. Die extremen landschaftlichen und klimatischen Umstände erleichterten die Dreharbeiten, da ca. zweidrittel der Motive im Umkreis von ca. 300 km gedreht werden konnten. Jedoch bereiteten genau diese Umstände andererseits einige extreme Probleme für die Produktion: Zum einen musste zunächst das gesamte Equipment von Ulaan Bator, wo es per Cargo hingebracht wurde, in die 1600 km entfernte westlichste Provinz der Mongolei im Altaj Gebirge transportiert werden. Man entschied sich für den Transport per Jeep, der allerdings 8 Tage dauerte. Das Basislager für 2/3 der Produktionszeit wurde in der Provinzhauptstadt Olgii aufgeschlagen. Der restliche Teil wurde in Ulaan Bator gedreht.

DER MONGOLE
startet am 07. August 2008 in den Kinos.

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www.dermongole.x-verleih.de/inhalt.htm


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Regie Sergei Bodrov
Drehbuch

Sergei Bodrov
Arif Aliyev

Produzenten Sergey Selyanov
Sergei Bodrov
Anton Melnik

Co-Produzenten Stefan Arndt
Manuela Stehr
Gulnara Sarsenova

In den Hauptrollen: Temudgin
Jamukha
Borte
u.v.a.
Tadanobu Asano
Sun Hong Lei
Khulan Chuluun. . .

Kasachstan, Russland, Deutschland 2007 120 min

Presse und Publikum der Filmfestivals in Toronto und Rom zeigten sich zugleich bewegt und begeistert vom neuen epischen Werk des preisgekrönten russischen Regisseurs Sergei Bodrov (DER KUSS DES BÄREN, GEFANGEN IM KAUKASUS).

DER MONGOLE, der als Kandidat für Kasachstan als „Bester fremdsprachiger Film“ 2008 ins Oscar®-Rennen ging, erzählt von dem monumentalen Aufstieg des jungen Temudgin zu einem der legendärsten Stammesführer der Geschichte: Dschingis Khan.
Sommer 1172. Temudgin, Sohn eines Khans, findet in dem Mongolenmädchen Borte seine große Liebe. Eine Liebe, die Jahre voller Gewalt, Leid und Tod überstehen wird. Die Entführung Bortes durch einen verfeindeten Stamm gleicht Temudgin einer Kriegserklärung. Er zieht in einen opferreichen Kampf für seine Liebe und erkennt seine Bestimmung: Er muss als Khan aller Mongolen sein Volk vereinen und in eine sichere Zukunft führen...

Gedreht an Originalschauplätzen in der Mongolei, lässt DER MONGOLE eine längst vergangene, bedeutende Episode der Weltgeschichte wieder aufleben – das Leben und die Legende von Dschingis Khan, der 1162 als Temudgin, Sohn eines mongolischen Clanchefs, geboren wurde. Regisseur Sergei Bodrov und sein Ko-Autor Arif Alijev hielten sich für ihre Nacherzählung der frühen Jahre Dschingis Khans an die Erkenntnisse führender Geschichtswissenschaftler.

Sie zeigen ihn von seiner gefahrvollen Kindheit bis zu seinem Sieg in der Entscheidungsschlacht um die Vorherrschaft bei den Mongolen als vielschichtige Persönlichkeit; eben nicht als das Klischee vom gnadenlosen Monster, sondern als mitreißenden, furchtlosen und visionären Anführer.

Der gefeierte japanische Shooting-Star Tadanobu Asano (ZATOICHI – DER BLINDE SAMURAI) verkörpert den legendären Eroberer. Ihm zur Seite stehen die Newcomerin Khulan Chuluun als Temudgins mutige Frau Borte und der chinesische Schauspieler Sun Hong Lei (HEIMWEG - THE ROAD HOME) als sein Blutsbruder und späterer Todfeind Jamukha. Vor einer atemberaubenden landschaftlichen Kulisse fügen sich Kampfszenen und emotionale Momente zu einer dramatischen Geschichte des Überlebens und des Triumphs einer willensstarken Persönlichkeit – und zu einer ergreifenden, zeitlosen Liebesgeschichte.

KHADAK


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Darsteller:   Khayankhyarvaa Batzul, Byamba Tsetsegee u.a.

Buch u. Regie:
Peter Brosens & Jessica Woodworth

Belgien / Niederlande / Deutschland 2006 104 Minuten KHADAK erzählt die Heldengeschichte des
17-jährigen mongolischen Hirtenjungen Bagi, der mit seiner Familie in der eisigen Steppe der Mongolei lebt. Bagi sieht sich mit seinem Schicksal konfrontiert Schamane zu werden – ein Schicksal, das ihm Angst macht und das er nicht akzeptieren will. Als eine angebliche Viehseuche über das Land hereinbricht, werden alle Herden in Zwangs-Quarantäne gebracht und die Nomaden in Bergarbeiterstädte umgesiedelt. Bagi entdeckt, dass die Seuche nur ein Vorwand ist, um die nomadische Lebensform auszurotten. Mit Hilfe der schönen jungen Kohlediebin Zolzaya gelingt es ihm, sich auf seine eigenen Kräfte zu besinnen und einen Aufstand heraufzubeschwören...

KHADAK ist das bildgewaltige Spielfilmdebüt der Regisseure Peter Brosens und Jessica Woodworth, die sich bisher mit ihrer Mongolei Trilogie „CITY OF THE STEPPES“ (1993), „STATE OF DOGS“ (1998) and „POETS OF MONGOLIA“ (1999) weltweit einen Namen machten und mehr als ein Dutzend Auszeichnungen erhielten. KHADAK gewann bei den Filmfestspielen von Venedig den Nachwuchspreis „Löwen der Zukunft“, erhielt eine lobende Erwähnung und den Swarowski Award bei den Filmfestspielen in Toronto und war der Geheimtipp des Sundance Filmfestival 2007.

TUYAS HOCHZEIT


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Ein Film von WANG Quan'an
Originaltitel: Tu ya de hun shi
Mit YU Nan, Bater, Baolier, Senge
Volksrepublik China 2006, 96 Min., 35mm, 1:1.85, Dolby SR
Originalsprache: Mandarin

Gewinner des Goldenen Bären
bei den 57. Internationalen Filmfestspielen Berlin 2007
"Ein stiller, aber kraftvoller Film über eine Frau, die noch einmal von vorn beginnen möchte - begleitet von wunderschönen Landschaftsbildern der Mongolei"
Paul Schrader, Jurypräsident, anläßlich der Verleihung des Goldenen Bären bei der Berlinale 2007

www.tuyashochzeit.de

Im Verleih von Arsenalfilm

Tu ya de hun shi
Tuya's Marriage

Regie: Wang Quan'an

Darsteller: Yu Nan, Ba Te Er, Sen Ge

Volksrepublik China 2006 96 min

TUYAS Hochzeit

Im Nordwesten der Inneren Mongolei werden die Voraussetzungen für ein Leben in der Natur immer schlechter. Denn auch in dieser unwirtlichen Region Chinas expandiert die Industrie. Die Regierung bedrängt die mongolischen Hirten, das Nomadenleben aufzugeben, in die nahen Städte zu ziehen und sich dort als Bauern niederzulassen.
Die schöne und selbstbewusste Tuya aber will ihr Weideland nicht verlassen. Lieber lebt sie - zusammen mit ihrem behinderten Ehemann, zwei Kindern und hundert Schafen - ein Leben voller materieller Entbehrungen in den unendlichen Weiten der Steppe. Die harte Arbeit setzt Tuya merklich zu. Ihr Ehemann Bater will sie zur Scheidung überreden, doch Tuya widersetzt sich auch ihm. Eines Tages aber wird sie krank. Nun denkt sie erstmals doch an eine Scheidung. Sie könnte dann jemanden finden, der ihr hilft, den kranken Bater, die zwei Kinder und ihre hundert Schafe zu versorgen. Doch alle Bewerber wollen von Bater nichts hören. Bis Tuyas ehemaliger Klassenkamerad Baolier auftaucht. Er findet für Bater einen Platz in einem sehr schönen Pflegeheim und bringt Tuya und die Kinder dazu, in die Stadt zu ziehen. Doch Bater kann sich an das Leben im Heim, fern von der Steppe und getrennt von seiner Familie, nicht gewöhnen. In seiner Verzweiflung schneidet er sich die Pulsadern auf. Als Tuya es erfährt, weiß sie, dass sie handeln muss ...
Regisseur Wang Quan'an: "Meine Mutter wurde nahe des Drehorts in der Inneren Mongolei geboren. Ich habe darum die Mongolen, ihre Lebensart und ihre Musik schon immer sehr gern gemocht. Als ich erfuhr, dass die gewaltige Ausbreitung der Industrie die Steppe immer wüstenähnlicher werden lässt und die örtliche Verwaltung die Hirten zwingt, ihre Weidegründe zu verlassen, beschloss ich, einen Film zu drehen, der alles dies festhält, bevor es endgültig verschwindet."

Season of the Horse
Jifeng Zhong De Ma


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Cai NING China 2005 ca. 115 Minuten

Die mongolischen Viehzüchter, einst das stolze Symbol einer jahrhundertealten Nomadenkultur, werden mit den unerbittlichen Entwicklungen der modernen Welt konfrontiert. So auch der stolze Urgen, der mit Frau, Sohn und seinem alten, treuen Gaul in den weiten Steppen der Inneren Mongolei lebt. Er muss mitansehen, wie das Weideland austrocknet und die moderne, chinesische Zivilisation den Nomadenalltag mit Gesetzen, Regeln und Stacheldraht immer stärker bedroht. Durch die anhaltende Dürre verenden seine Schafe allmählich und das Einkommen reicht nicht mehr, um die kleine Familie zu ernähren und den Sohn zur Schule zu schicken. Trotzdem weigert er sich, wie viele andere in die Stadt zu ziehen. So gerät er immer mehr in Streitereien mit Freunden, Nachbarn, Behörden und nicht zuletzt mit seiner Frau. Sie ist praktischer orientiert und überlegt sich, wie sie Geld für die Schule des Knaben beschaffen könnte. Doch Urgen beteuert, er würde eher sterben, als sein treues Pferd zu verkaufen oder am Strassenrand Jogurt zu verkaufen.

Der bekannte mongolische Schauspieler Ning Cai ist in der Inneren Mongolei - die heute zur Volksrepublik China gehört - geboren und aufgewachsen. Er studierte Schauspiel an der Theaterakademie in Shanghai und Regie an der Beijinger Filmakademie. In seiner ersten Regiearbeit «Season of the Horse» spielt er auch gleich die Rolle des unbeugsamen Hirten Urgen, für welchen die Aufgabe der traditionellen Lebensweise undenkbar scheint. Die ebenfalls renommierte Schauspielerin Narenhua stellt seine realistischer eingestellte Frau dar, die gewillt ist, sich den Herausforderungen eines ungewissen Lebens in der Stadt zu stellen. Ning schafft ein unsentimentales und überzeugendes Porträt einer mongolischen Hirtenfamilie zwischen Tradition und Moderne. Seine kraftvollen und poetischen Bilder sind eine Hymne an eine uralte Kultur und endlos schöne Landschaft.

Die Höhle des gelben Hundes

Bei MongoleiOnline gibt es auch den Film auf  DVD, das Buch zum Film und den Soundtrack zum Film !


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Buch & Regie: Byambasuren Davaa
Produzent: Stephan Schesch
Deutschland/Mongolei 2005 ca. 93 Minuten

Der neue bezaubernde Film der Regisseurin der „Geschichte vom weinenden Kamel“!

In der endlosen Weite der mongolischen Landschaft führt eine fünfköpfige Nomadenfamilie ein Leben fernab der Zivilisation. Nach alter Tradition leben sie von der Schafzucht – und im Einklang mit der Natur. Bei einem ihrer Spaziergänge findet die sechsjährige Nansa in einer Felsenhöhle einen kleinen, schwarzweißgefleckten Hund, den sie „Zochor“ nennt und mit nach Hause nimmt. Statt den Hund wieder auszusetzen, wie es der Vater verlangt, wird er ihr treuer Begleiter. Doch eines Tages verliert sie in der Steppe seine Spur – und begegnet bei ihrer Suche einer alten Nomadin, die ihr die bewegende Legende von der Höhle des gelben Hundes erzählt...

MONGOLIAN PING PONG


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Regie Ning Hao China 2005 102 min. · OmdU · 35mm · Farbe Der mongolische Junge Bilike findet eines Tages einen Tischtennisball. Er hält ihn für eine mystische Perle und spinnt allerlei kleine Geschichten um sein geheimnisvolles Fundobjekt. Erst langsam kommt Bilike dem Rätsel auf die Spur. Schon bald beginnt für ihn und seine zwei Freunde eine ungeahnte Abenteuerreise: aus der öden Steppe bis nach Peking, um den Nationalball Chinas an seinen Bestimmungsort zurückzubringen.
MONGOLIAN PING PONG ist in seiner erzählerischen Intensität mit dem letztjährigen Überraschungserfolg DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL vergleichbar. Es ist ein leiser, spannender und liebevoller Film, der durch Ideenreichtum und überwältigende Bilder in seinen Bann zieht. Bereits auf der Berlinale sorgte die ungewöhnliche Geschichte von Bilike für Erstaunen und von Glück verzauberte Gesichter.

Die Geschichte vom weinenden Kamel

ein Film von Byambasuren Davaa und Luigi Falorni


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Janchiv Ayurzana
Chimed Ohin
Amgaabazar Gonson
Zeveljamz Nyam
Odgerel Ayusch
Guntbaatar Ikhbayar
Ikhbayar Amgaabazar
Enkhbulgan Ikhbayar
Uuganbaatar Ikhbayar
Munkhbayar Lhagvaa
Ingeen Temee
Botok
Deutschland/Mongolei 2003 OmU / 90 Min. Im weiten Süden der Mongolei, in der unwirklichen Landschaft der Wüste Gobi, kommt ein kleines, weißes Kamel zur Welt. Die Mutter, geschwächt und verstört von der schmerzhaften Geburt, verstößt ihr Junges. Ohne die nahrhafte Muttermilch scheint das Kalb, das sich seiner Mutter immer wieder verzweifelt nähert, dem Tod geweiht.

In ihrer Not erinnern sich die Hirtennomaden an ein uraltes Ritual: Ein Musiker aus der fernen Stadt soll mit den magisch-himmlischen Klängen seiner Geige die Kamelmutter zum Weinen bringen und so ihr Herz erweichen. Das Wunder geschieht: Die Mutter bricht in Tränen aus, ihr Junges darf säugen und ist gerettet.
Genghis Blues

www.genghisblues.com

Regie, Buch & Schnitt: Roko Belic; Kamera: R. u. Adrian Belic; Musikaufnahmen: Lemon DeGeorge
 
USA  1988 OmU / 88 Min. Der blinde Bluesmusiker Paul Pena entdeckt 1984 das tuvanische Obertonsingen durch Zufall auf einem Kurzwellenprogramm von Radio Moskau. Mehrere Stimmen ertönen aus einem einzigen Sänger. Der Klang packt Pena (der schon mit sämtlichen Bluesgrößen der USA auf der Bühne stand) mehr als alles, was er je zuvor gehört hat. Neun Jahre arbeitet er daran, ähnliche Obertöne zu erzeugen und Oberton in seine Blues-Musik zu integrieren. Kongar-ol Ondar, ein Meister dieses Gesangs, lädt ihn zum Obertongesang-Wettbewerb nach Tuva ein - ein Land, irgendwo zwischen Sibirien und der Mongolei, das für Jahrhunderte geographisch, politisch und kulturell isoliert war. 1995 bereist Paul Pena Tuva und nimmt als erster US-Amerikaner an diesem ungewöhnlichen Wettbewerb teil. Die beiden Filmemacher Roko und Adrian Belic begleiten ihn auf dieser Reise. "GENGHIS BLUES hat alles, was eine gute Dokumentation haben sollte - eine faszinierende Story, einen einzigartigen Schauplatz und die beste Musik, die ich ja seit The harder they come im Film gehört habe." (Culturevulture)
Lied von der Steppe Realisation: Michael Schindhelm & Jörg Jeshel D/F/CH DF   60 Min. Die Mongolei ist eines der letzten großen Geheimnisse. Aus der Mitte Zentralasiens brach vor 800 Jahren Dschingis Khan auf, um das größte Weltreich aller Zeiten zu erobern. Die Steppe hat sich alle Zeugnisse dieser mittelalterlichen multikulturellen Zivilisation zurückgeholt. Durch die Gesänge der Nomaden, durch Steppenlied und Obertongesang, verlaufen die letzten Spuren dieser verschollenen Kultur. Gemeinsam mit Kameramann Jörg Jeshel habe ich mich in der südlichen Wüste Gobi auf die Suche nach ihnen gemacht.
Nur in Tänzen, Ringer-, Bogen- und Reiterwettkämpfen erinnern sich die Mongolen ihrer alten Kultur. Und in ihren Liedern. Seit 1999 wird im Juni auf Einladung des Festivals Roaring Hoofs die Wüste Gobi zu einem Konzertsaal. In dieser kurzen Periode erträglicher Temperaturen (tagsüber bis 40 Grad Celsius, nachts knapp unter Null Grad) treffen sich hier Musiker aus Westeuropa und Amerika, vom Kaukasus, aus Peking, vor allem aber aus Zentralasien: aus den kirgischen Schluchten des Tien Tschan und der Mongolei. Für ein paar Tage beseelen sich die Gobi mit ihren Stimmen und denen ihrer Instrumente. (Michael Schindhelm)
HUNDELEBEN Peter Brosens & Dorjkhandyn Turmunkh Belgien/Mongolei 1998 86 min STATE OF DOGS - HUNDELEBEN erzählt die Geschichte eines Hundes in der Mongolei, dessen Seele sich nach dem Tod an sein wechselvolles Leben erinnert. Die Erinnerungen zeigen gleichzeitig ein Bild der dortigen Gesellschaft, voller Kraft und Härte, voller Mythen und Poesie.
Baasar war ein streunender Hund, als er am ersten Frühlingstag in den Seitenstraßen von Ulan Bator in der Mongolei erschossen wurde. Früher liebte und vertraute Baasar den Menschen. In der Mongolei weiß man, daß ein toter Hund als Mensch wiedergeboren wird. Baasar aber will kein Mensch sein. Um sich sein Schicksal erklären zu können, begibt er sich auf eine Reise durch seine Erinnerung. Er erinnert sich an ein Leben als Wachhund und eine große Freiheit auf dem Lande. Er erinnert sich an seinen Kummer, als sein Herr ihn aussetzte, weil er, wie so viele, in die Stadt Ulan Bator ging, um Geld zu verdienen.
Er erinnert sich an die Suche nach seinem Herrn, seinen Überlebenskampf als Streuner in der großen, kalten Stadt und an seinen gewaltsamen Tod. Der Seele von Baasar bleibt nicht mehr viel Zeit zu verstehen, was es heißt, ein Mensch zu sein...
Die Geschichte des Streuners Baasar zeigt gleichzeitig ein Bild der heutigen mongolischen Gesellschaft, voller Kraft und Härte, voller Mythen und Poesie.
Eine Geschichte aus der Mongolei Xie Fei China 1995 103 min Eine wunderschöne und berührende Liebesgeschichte und eine Reise in eine phantastische Landschaft. Der Film wird zu einem Besuch bei einem fremden Volk, daß im Riß zwischen verschiedenen kulturellen Entwicklungsstufen und zwischen den technischen Errungenschaften der Moderne und den uralten Bräuchen des Nomadentums lebt.
Naran Shiroi Umo Japan 1995 106 min In den Schulferien besucht der siebenjährige Naran seine Eltern in der Steppe. Dort erfährt er von einem alten Saenger die Legende von dem Hirten Sukh und seinem unbesiegbaren weißen Pferd. Darauf hin beschließt Naran mit seinem eigenen Schimmel, das Pferderennen des kommenden Naadam-Festes zu gewinnen.
Aldas Choymbolyn Jumdaan Mongolei 1994 83 min Eine mongolische Variante des James-Dean-Klassikers DENN SIE WISSEN NICHT, WAS SIE TUN und ein kritischer Blick auf die privilegierte Funktionärsklasse. Tamir ist ein junger Boxer, der sich in die attraktive Tochter seines Trainers verliebt, die ihre Zeit mit einer Jugendbande verbringt.
Shambhala


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Susanne Aernecken und Michael Goeden   1994 90 min Der Film zeigt das Portrait des jungen mongolischen Lama Zagdsuren auf der Suche nach dem verborgenen Königreich "Shambhala". Die Pilgerreise des buddhistischen Mönchs führt dabei von Ulaanbaatar, wo sein Volk gerade die neue Freiheit erlangt hat und er selbst fremd und einsam wirkt in die Wüste Gobi, nach Tibet und Indien.
Der Mongolensturm BBC   1993 5 x 60 min Anschaulich wird die Geschichte und das Heute der Mongolen dargestellt.
Der falsche Buddha
(BAJANY NUGEL)
Regie: Naidangin Nyamdawaa
Buch: D. Namsarai
Mongolei 1991 64 min Eine Gruppe von Mönchen zieht durch das Land, auf der Suche nach der Reinkarnation des verstorbenen Dalai Lama. Der kleine Monchetenger träumt davon, auserwählt zu werden, denn seit dem Tod des Vaters leben seine Mutter und er in großer Armut, und so könnte er der Mutter das Leben erleichtern. Als eines Tages die Gruppe der Mönche an ihrer Jurte vorbeizieht, ruft Monchetenger und läuft, als sie gar nicht reagieren, hinter ihnen her. Doch nichts kann die Aufmerksamkeit der Mönche erregen. Monchetenger rennt, bis er erschöpft zusammenbricht und langsam den Verstand verliert. In ihrer Not beschließt die Mutter, sich und ihren Sohn zu töten. Am Ufer des zugefrorenen Flusses beginnen die beiden zu beten.
Regisseur Naidangin Nyamdawaa wurde 1944 geboren und studierte an der Moskauer Filmschule WGIK Regie.
Das Seil
(ARGAMSHAA)
Nansalmaagin Uranchimeg Mongolei 1991 70 min Ein mongolischer Straßenjunge wünscht sich ein Zuhause
Der kleine Toguldur versteht die welt nicht mehr. statt den Grabstein für den Vater zu besorgen, putzt sich seine Mutter für den Liebhaber heraus. Enttäuscht läuft er davon, schließt sich einer Bande an und bricht in Häuser reicher Leute ein. der Junge hat nur ein Ziel: Er muß das Geld für den Grabstein verdienen. Eines Tages lernt er einen buddhistischen Mönch kennen ...
Urga


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Regie:
Nikita Michalkow
Buch:
Nikita Michalkow
Ibraguimbekow, Roustam
Ausstattung:
Levtschenko, Alexej
Kamera:
Wilen Kaluta
Kostüme:
Bolotnikova, Galina
Musiker:
Eduard Artemjew
Produzent:
Caméra One
UGC
Michel Seydoux
Hachette Première
Studio Trite

Frankreich/UDSSR 1991   URGA ist eine Liebeserklärung an die Landschaft der Mongolei. Der Film benötigt keine Stars, seine Attraktionen sind die weiten Ebenen und Steppen. Und die hat Kameramann Vilenn Kaluta in einer Folge von unbeschreiblich schönen Bildern festgehalten.
Fernab der sogenannten Zivilisation lebt der mongolische Hirte Gombo mit seiner Frau Pagma und seinen drei Kindern in einer Jurte inmitten des Gräsermeeres. Kontakte zur Außenwelt sind spärlich und entwickeln sich meist zufällig, wie zum Beispiel die Freundschaft mit dem russischen Arbeiter Sergeij, der mit seinem LKW eine Panne hat und von Gombos Familie fürsorglich aufgenommen wird. Eines Tages überredet Pagma ihren Mann, in die Stadt zu gehen, um Präservative zu kaufen, um aufgrund einer bestimmten Regierungsanordnung die Geburt eines vierten Kindes zu verhindern. Gombo erliegt den Verlockungen des Konsums und kehrt in die ‘Wildnis‘ zurück - mit einem Fernseher und einem Fahrrad, statt mit Kondomen.
Kraftvoll, poetisch, verspielt, humorvoll und auch ein wenig tragisch - Michalkow gelingt es, all diese Stimmungen in seinem Film zu treffen. URGA erhielt auf den Filmfestspielen von Venedig den Goldenen Löwen.
Taiga Ulrike Ottinger Deutschland 1991/92 501 min TAIGA beschreibt eine Reise zu den Yak- und Rentier-Nomaden im nördlichen Teil der Mongolei. Der Film führt uns in die Weite dieses von Schneebergen bekrönten Hochtales. Überall treffen wir auf animistische Opferstätten mit Stoffetzen und Heilige Bäume mit Pferdeschädeln. Die Schamanen sind hier noch mächtig und begleiten ihre Schutz- befohlenen nicht nur bei Krankheit oder ins Herbst- und Sommerlager, sondern auch ins moderne Leben.

Die Dramaturgie folgt nicht allein der Reise zu den beiden Völkern, sondern mit ihrer Hilfe auch der Reise zu ihrer eigenen Geschichte. In stolzen Selbstinszenierungen präsentieren sie sich während ihres Alltags, ihrer Feste, ihrer religiösen Riten. Und sie erzählen, wie es früher war, was verloren gegangen oder vergessen ist, was sich verändert hat. Die filmischen Bilder ergänzen und kontrastieren das Gesagte. Analog ihrer Erzählperspektive beginnt der Film bei den Nomaden in der Wildnis. Dann bewegt er sich zu den Blockhütten-Siedlungen, die heute als mongolisch-russische Handelsstationen fast funktionslos geworden sind. Und zuletzt endet die Reise
im Freizeitpark der Stadt Ulaanbaatar, wo die Bewegung des Nomadisierens in einer Zementjurte, in der ein Epensänger den Kindern alte Legenden erzählt, zum Stillstand kommt.

Johanna d´arc of Mongolia Ulrike Ottinger Deutschland 1989 165 min Der Film schildert in suggestiven Bildern, was geschieht, wenn zwei extrem unterschiedliche Kulturen einander begegnen. Die Geschichte beginnt in der Trans-sibirischen Eisenbahn, die seit hundert Jahren unsere europäische Zivilisation durch die Wildnis der sibirischen Tundra und Taiga transportiert: ein rollendes Miniaturmuseum.

Im Speisewagen, in dem eine georgische Damencombo für Unterhaltung sorgt, lernen sich die vier Protagonistinnen kennen und treffen auf drei exzentrische Herren. Wie zu erwarten, ergeben sich aus dem Zusammentreffen all dieser Persönlichkeiten die ersten - nicht allein musikalischen - Höhepunkte des Films. An der Grenze zur Mongolei steigen die Damen in die Transmongolische um, die nach kurzer Fahrt von wilden mongolischen Reiterinnen gestoppt wird. Es ist so, als wären sie plötzlich in eine andere Zeit versetzt. Die westlichen Damen werden von einer geheimnisvollen mongolischen Prinzessin und ihren Begleiterinnen entführt und ziehen mit ihrer Karawane durch die überwältigende Landschaft der Inneren Mongolei ins Ungewisse.

,,JOHANNA D'ARC OF MONGOLIA - das ist der Name einer Legende, die der Film auf vielfältige Weise hören und sehen läßt. Ich gehe gern von großen, emotional  überhöhten Namen aus, um das, was man schon zu
kennen meint, in neue und überraschende Zusammenhänge zu bringen. Denn zumeist ist es nicht so sehr das ganz und gar Fremde, sondern die Entsprechungen und Nähen, die plötzlich und in andere Gegenden versetzt eine unerhörte Fremdheit auslösen können. Von daher versteht sich auch die Sprachmischung dieses Namens, die auf die Vielsprachigkeit der Kulturen hinweist und sich nicht mehr vereinnahmen läßt. Im Film kommt das in den verschiedenen Akzenten und Idiomen der Passagiere der trans-sibirischen Eisenbahn zum Ausdruck. ... Jeanne d'Arc ist natürlich auch der Mythos von der Heldenjungfrau, und da in mongolischen Heldenepen auch Frauen als Heldenmädchen besungen werden, war eine inhaltliche Möglichkeit der Anknüpfung gegeben, mit der eine Geschichte anfangen kann.

Die goldene Jurte
Altan orgoo



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Regie: Dorshpalam, Rawsha
Gottfried Kolditz

Buch:
Erdene, S.
Kurt Bortfeldt

Produzent: Defa

Darsteller: Evelyn Cron
Zaagani Zegmed
Lubsandshamds, Dshambaagijn

Mongolei/DDR 1961 79 min Der weise Arat reitet getarnt als der Wolfsjäger Arrasch in das fruchtbare Tal der roten Blumen. Einst hat er dem Hirten Pagwa den Schlüssel zum Wasserreichtum anvertraut. Nun will Arat seinen Günstling prüfen. Bestürzt stellt Arat fest, dass Pagwa für seine drei Söhne eine gefährliche Geschichte um sein Geheimnis erfunden hat. Habgier und Neid der ältesten Hirtensöhne werden bald Unglück über das Tal bringen. Nur der als Dummkopf gescholtene jüngste Sohn Dawadorshi beweist auf einer langen Reise die Gabe, das zu vollenden, was seinem Vater noch nicht gelang. Das alte mongolische Märchen ist eine zeitgemäße, leicht verständliche Parabel über Mitgefühl, Rücksicht und Naturliebe. Der Zuschauer teilt Dawadorschis Glück und Lehren und kann in mitreißenden Landschaftsaufnahmen die ferne Mongolei erleben.
Das Erwachen S. Gendin UdSSR/Mongolei 1957 85 min Erste Filme mongolischer Regisseure
Das neue Jahr T. Zandraa UdSSR/Mongolei 1954 30 min Erste Filme mongolischer Regisseure.
Sturm über Asien


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Wsewolod Pudowkin UdSSR 1928 130 min Ausländische Interventionstruppen beherrschen während des Russischen Bürgerkrieges die Mongolei, westliche Kaufleute kontrollieren den Handel. Der Jäger Bair gerät in Streit mit einem britischen Pelzhändler und muss fliehen. Er schließt sich einer Gruppe russischer Partisanen an und kämpft gegen die ausländischen Besatzer. Als Bair gefangen genommen wird, findet man bei ihm ein Amulett, das ihn als Nachfahren von Dschingis Khan ausweist. Nun soll er als ›neuer Dschingis Khan‹ inthronisiert werden, um die politischen Interessen der Konterrevolution zu vertreten. Seine anfängliche Apathie schlägt in offenen Hass um, als einer seiner Landsleute vor seinen Augen getötet wird ...
   

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Last Update: 22. September 2010