Neues aus der Mongolei
6. bis 12. April 2015

Renate Bormann, Berlin, Ulaanbaatar

Fernsehansprache des Ministerpräsidenten
Am Abend des 05. April hat Ministerpräsident Ch. Saikhanbileg in einer Rede, die vom staatlichen Fernsehen und Rundfunk direkt übertragen worden war, über Ergebnisse der ersten 100 Tage seiner „Regierung der Entscheidungen" gesprochen.
Im Focus standen allerdings die Verhandlungen über die Investitionsvereinbarungen zu Tavantolgoi und Oyutolgoi.
Nach Saikhanbileg hätte die Regierung alles dafür getan, die beiden wichtigsten Bergbauprojekte zum Erfolg zu führen.
Sechs Jahre Diskussion und Stillstand müssten ein Ende finden.
Die Dokumente sollten am 06. April im Außenministerium unterzeichnet werden.
14 internationale Finanzinstitute seien bereit, 4,8 Milliarden USD für die zweite Ausbaustufe in der Gold- und Kupfermine Oyutolgoi (Tiefbau) zur Verfügung zu stellen.
Sobald der Betrieb starte, erhole sich auch der Tugrug.

Eröffnung der Frühjahrssitzungen
In seiner Eröffnungsrede am 06. April forderte der Vorsitzende der Großen Staatsversammlung Z. Enkhbold konzentrierte Arbeit, um Entscheidungen über noch offene wichtige politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragen zu treffen.
Das beträfe vor allem die Novellierung des Grundgesetzes, Reformen des Wahlrechts, das Gesetz über die Parteien, Veränderungen am Gesetz über die Parteienfinanzierung, beim Strafrecht oder bei der Amnestie für Wirtschaftsvergehen (Steuerhinterziehung etc.).
Die Zusammenarbeit mit den direkten Nachbarländern und den „Dritten Nachbarn" sollte vertieft, die Exporte von Rohstoffen erhöht werden.
Nur noch ein Jahr bleibe bis zum Ende der Legislaturperiode, „es gibt also viel zu tun".
Auf die Ankündigung des Regierungschefs, endlich sei ein Durchbruch bei den Verhandlungen mit den Tavantolgoiinvestoren erzielt worden, reagierte der Parlamentsvorsitzende ablehnend.
Diese Dokumente seien nicht der Staatsversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt worden, damit sei die Verfassung gebrochen worden, außerdem seien mongolische Interessen nicht genügend berücksichtigt worden.
Die Vertragsvereinbarungen stünden im Widerspruch zum 2012 beschlossenen Regierungsprogramm 2012 bis 2016.
Die beteiligten Minister müssten eigentlich zurücktreten.
Während die mongolische Regierung keine unabhängigen Gutachten oder Beratungen genutzt habe, hätten die ausländischen Investoren sehr wohl die Dienste international bekannter Consultingfirmen wie „Deloitte" oder „KPMG" in Anspruch genommen.
Der Leiter der Verhandlungsgruppe, Staatsminister M. Enkhsaikhan, widersprach den Anschuldigungen und warf seinerseits Enkhbold Torpedierung der Regierungsarbeit oder Unkenntnis bzw. Nichtwissen über die Verhandlungsergebnisse vor.
Die unterschriftsberechtigten Repräsentanten von Shenhua Energy (China) und „Sumitomo" (Japan) seien bereits in Ulaanbaatar eingetroffen.
Der dritte im Bunde der Investoren ist „Energy Resources" (Mongolei).
„Seit sechs Jahren ist verhandelt worden und die Öffentlichkeit war immer einbezogen".

Für mehr Mongolisch in der mongolischen Sprache
Auf eigenen Wunsch hat Präsident Ts. Elbegdorj am 10. April in der Großen Staatsversammlung über die von ihm in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit, über Erfolge und Vorhaben Rechenschaft abgelegt und sich beim Vorsitzenden der Großen Staatsversammlung Z. Enkhbold bedankt, der ihm dies ermöglicht habe.
Elbegdorj sprach über die erfolgreichen Initiativen für Umwelt- und Ressourcenschutz, für die Bewahrung des historischen und kulturellen Erbes der Mongolen, die Einführung der (alt)mongolischen Schrift als offizielle Schriftsprache im Dienstgebrauch, die Etablierung des „Tages des Stolzes" am Chinggis-Khaan-Geburtstag und die Verleihung des Chinggis-Ordens sowie über die Einführung des Unterrichts über mongolische Sitten und Bräuche ab der ersten Klasse.
Nicht alle Fremdwörter könnten ins Mongolische übertragen werden, doch für einige häufig gebrauchte Begriffe sollten durchaus mongolische Entsprechungen verwendet werden.
Als Beispiele führte er u. a. an:
„tsakhimbar“ (цахимбар) für Computer, „khavtan" (хавтан) für Ipad, „borkhosh" (борхош) für Kaffee oder „borgol" (боргол) für Schokolade.
Weiter erklärte er, die Unterstützung der Mongoleiforschungen im Ausland fortzusetzen und möglichst auszubauen.
„Bei jeder Auslandsdienstreise nutze ich die Gelegenheit, Hochschuleinrichtungen mit Mongolistikinstituten oder -abteilungen zu besuchen".
Die Fragen der Abgeordneten bezogen sich u. a. auf den Standpunkt des Staatsoberhauptes bezüglich der Ablehnung der Tavantolgoiverhandlungen durch den Vorsitzenden der Staatsversammlung, die Begnadigung ausländischer Steuerhinterzieher, die Inflation der Vergabe staatlicher Orden und Auszeichnungen.
Elbegdorj erklärte, die Begnadigung der ehemaligen Gobi-Sands-Manager bedeute nicht notwendigerweise einen Verzicht auf die Zahlung der hinterzogenen Steuern in Milliarden-Tugrug-Höhe.
Tavantolgoi müsste so schnell wie möglich in Betrieb gehen, warten wir noch länger, gehen uns dringend benötigte Einnahmen verloren.
Die Vergabe von Orden, Medaillen und anderen Auszeichnungen werde geprüft, versprach Elbegdorj.
Auf die Frage der Abgeordneten Bayasgalan, ob die „Regierung der Entscheidungen" nicht eher eine „Elbegdorj-Regierung" sei, ging der Präsident nicht ein.

Außenministerium gegen Tavantolgoi-Abkommen
Am 07. April erreichte die Regierung ein Schreiben aus dem Außenministerium, in dem die Zustimmung zum Tavantolgoi-Abkommen verweigert wurde.
In der Begründung heißt es:
Laut Beschluss der Großen Staatsversammlung aus dem Jahr 2010 müssten alle Inhalte der Vereinbarungen (Transport, Vorauszahlungen, Grenzübergangsnutzung, Investitionen, Handelsvereinbarungen, Modalitäten der Auswahl der in- und ausländischen Investoren) der Staatsversammlung vorgelegt werden.
Außerdem seien die Richtlinien für das Eisenbahnprojekt, die Vergabe der Konzessionen für die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen, die Nutzung staatlichen Eigentums nicht eingehalten worden.

Enkhbold, Saikhanbileg und Garamgaibaatar einigen sich
Wegen der Unstimmigkeiten in Bezug auf die Tavantolgoi-Vereinbarungen zwischen Regierung, Staatsversammlung und innerhalb der DP-Fraktion vereinbarten der Vorsitzende der Großen Staatsversammlung Z. Enkhbold, Ministerpräsident Ch. Saikhanbileg und der Vorsitzende der DP-Fraktion B. Garamgaibaatar die Einsetzung einer Arbeitsgruppe zur Lösung der Probleme.
Saikhanbileg äußerte die Erwartung, innerhalb von 14 Tagen hätte die Arbeitsgruppe ihre Aufgabe erfüllt und der Vertrag könne unterschrieben werden.

„Bloomberg Awards"
Auf dem „Wirtschaftsforum der Mongolei -2015" am 03. April in Ulaanbaatar wurden traditionsgemäß die „Bloomberg Awards" in den verschiedenen Kategorien („Bestes Projekt", „Bestes Unternehmen", „Bester Ökonom" u. a.) vergeben.
Als „Bester Unternehmensdirektor" wurde der Geschäftsführer von „APU" Ts. Erdenebileg ausgezeichnet, er verwies den „Mobicom"-Chef David Holiday und den Direktor von „Gatsuurt" L. Chinbat auf die Plätze.
Bevor Erdenebileg 2008 zu „APU" kam, leitete er andere große mongolische Unternehmen wie „Gobi" und „Erdenet Khivs" (Erdenet-Teppiche).
Das Unternehmen „APU" produziert nicht nur alkoholische Getränke wie Bier und Arkhi, sondern auch Milchprodukte, Softgetränke, insgesamt 80 Artikel.
In den letzten Jahren investierte das Unternehmen 200 Milliarden Tugrug in die Entwicklung der Milchproduktion und den Aufbau eines Logistikzentrums.
Am Wirtschaftsforum nahmen Präsident Elbegdorj und Regierungschef Saikhanbileg teil, der Vorsitzende der Großen Staatsversammlung Z. Enkhbold hielt die Abschlussrede.

7,8 Prozent Wirtschaftswachstum 2014
Auf der ersten Sitzung des Haushaltsauschusses nach der Winterpause informierte Finanzminister J. Erdenebat über die Umsetzung der „Richtlinien für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Mongolei im Jahr 2014".
Von den beschlossenen sechs Programmen, 25 Zielen und 104 Maßnahmen seien bis Ende 2014 63,7 Prozent erfüllt worden, darunter 67 Prozent der Entwicklungsziele für die Kommunen.
Das Wirtschaftswachstum erreichte 7,8 Prozent, dabei wuchs die Landwirtschaft um 14,4 Prozent, Industrie und Bauwirtschaft um 16,1 Prozent, der Dienstleistungssektor um 4,8 Prozent.
Im selben Zeitraum seien die realen Steuereinnahmen um 8,1 Prozent gesunken.
Negativ auf die mongolische Wirtschaft hätten sich sinkende Weltmarktpreise für Rohstoffe, Infrastrukturschwächen bei der Eisenbahn und gegenüber einheimischen Produkten billigere Importe ausgewirkt.
Der Umfang der ausländischen Direktinvestitionen sei 2014 um 70 Prozent zurückgegangen.


Prof. Dr. I. Stolpe

Mongolistik: Perspektiven akademischer Kooperation
„Die Mongolistik ist ein unverzichtbarer Teil im Mosaik der am Institut für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) vertretenen Fächer".
Prof. Dr. Stephan Conermann, Geschäftsführender Direktor des IOA an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, äußerte seine Genugtuung über die Wiederbelebung der Mongolistik an der Bonner Universität, die 2012 Sparzwängen zum Opfer gefallen war.
Nach der Eröffnung der internationalen Tagung „Mongolistik: Perspektiven akademischer Kooperation" am 09. April im Universitätsforum der Bonner Uni durch Prof. Dr. Ines Stolpe, Leiterin der Abteilung für Mongolistik und Tibetstudien des IOA, sprach auch der Rektor der Friedrich-Wilhelms-Universität Prof. Dr. Jürgen Fohrmann über die Bedeutung der „kleinen" oder Orchideenfächer für die Wissenschaftslandschaft insgesamt, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.
Im Übrigen sei es nicht selbstverständlich, dass ein Universitätsrektor eine solche Fachtagung eröffne, aber die Mongolistik habe an der Bonner Uni eine gute, lange Tradition und er freue sich, dass das Fach in Lehre und Forschung hier weiterhin vertreten werde.
„Gerne stellen wir Expertisen zur Verfügung, Auftragsforschung betreiben wir nicht und werden wir nicht betreiben".


Botschafter Bolor

Nach Grußworten von Botschafter Ts. Bolor und Dr. Klaus Birk, verantwortlich für Wissen und Netzwerk sowie Koordinierung Regionalwissen im DAAD, referierte Prof. em. Dr. Klaus Sagaster über die Geschichte der Mongolistik in Deutschland, insonderheit in Leipzig, wo 1882 zum ersten Mal in Deutschland Lehrveranstaltungen zur Mongolei angeboten wurden, in Berlin, Bonn, München und Göttingen.


Prof. em. Dr. K. Sagaster

Er warnte vor der „Gefahr, die den kleinen Fächern, also auch der Mongolistik droht" und freute sich gleichzeitig über die „wundersame Wiedergeburt" der Bonner Mongolistik seit 2013.
Dank dafür sei dem mongolischen Präsidenten Elbegdorj geschuldet, der sich bei seinem Staatsbesuch 2012 in Deutschland für die Fortführung des Faches eingesetzt habe, das gelte auch für den heutigen Außenminister L. Purevsuren.
Alle Redner lobten einhellig den Umstand, dass die Mongolei 50 Prozent der Kosten für die Mongolistikprofessur in Bonn übernahm.
Außerdem sei es ein besonderer Glücksumstand gewesen, mit Ines Stolpe eine hervorragende Fachvertreterin für diesen Posten gewonnen zu haben, was auch auf die Besetzung der Lektorenstelle mit Frau Dr. Alimaa Senderjav zuträfe, so Sagaster weiter.
In den Ausführungen zu den Mongoleiforschungen, zur Lehre und Kooperationen an deutschsprachigen Hochschuleinrichtungen und in der Mongolei ging es um konkrete Projekte, Anforderungen an die Studierenden und Möglichkeiten für Praktika, aber auch um neue Ansätze bei der Theorienbildung, die „Dekolonialisierung von Wissen", das Hinterfragen liebgewonnener Begriffe wie „Area Studies" oder Regionalwissenschaften.
Wissen darf nicht in Schubladen gesteckt werden, erläuterte Prof. Dr. Hans von Ess aus München sein Unbehagen über diesen Begriff.


Prof. Dr. K. Kollmar-Paulenz

Auch die Religionswissenschaftlerin mit Schwerpunkt Indien, Tibet, Mongolei und zentralasiatischer Turkologie Prof. Dr. Karénina Kollmar-Paulenz, die 1999 die Mongolistik an der Berner Uni etablierte („das Baby unter den Mongoleistudien in Europa"), plädiert für „weg von Area Studies, die von geschlossenen geografischen und kulturellen Räumen ausgehen hin zu transnationalen und transkulturellen Beziehungsnetzwerken".
Alle Teilnehmer an diesem „programmatischen Symposium", das erstmals Fachvertreter und Nachwuchswissenschaftler aller in der Lehre vertretenen Standorte im deutschsprachigen Raum mit führenden Vertretern mongolischer und deutscher Einrichtungen der akademischen Zusammenarbeit versammelte – außer den Genannten sprachen Prof. Dr. Johannes Reckel (Seminar für Asienkunde und Turkologie an der Uni Göttingen, Prof. Dr. Jav Davaasambuu und Prof. Dr. Dalai Zayabaatar vom Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft bzw. vom Nationalen Rat für Mongoleiforschungen über die Unterstützung seitens des Staates für die Förderung von Mongoleistudien national und international, PD Dr. Anna-Katharina Hornidge (Crossroads Studies, Uni Bonn) über „Von (Im)mobilitäten zu Interaktion in differenzierten Räumlichkeiten", Prof. Dr. Jantsen Bat-Ireedui, Direktor des Instituts für Mongoleistudien an der Mongolischen Staatsuniversität (Mongolistik: Perspektiven aus Ulaanbaatar) und Dr. Ganchimeg Altangerel über Berliner Perspektiven - waren sich einig, dass diese Treffen fortgesetzt werden sollten, um die Debatten um Interessen und Perspektiven des wissenschaftlichen Austauschs weiter zu vertiefen.


Aufmerksame Zuhörer

Am 10. April trafen sich Fachvertreter, Nachwuchswissenschaftler und akademische Partner zu einem „Mongolistik-Workshop" im Bonner Mongoleizentrum.

Für mehr Informationen sh. auch Bericht und Fotogalerie von Brit Benecke bei MongoleiOnline.


Buchausstellung des Mongoleizentrums Bonn

12. Deutsch-Mongolisches Volksfest in Schönefeld
Der Ortsvorsteher von Waßmannsdorf (Ortsteil von Schönefeld) Michael Smolinski und der Bürgermeister von Schönefeld Dr. Udo Haase laden alle Mongoleiinteressierten zum 12. Deutsch-Mongolischen Volksfest am 18. Juli 2015 nach Waßmannsdorf ein.
Eröffnet wird das Fest, das unter der Schirmherrschaft des Botschafters der Mongolei in Deutschland S. E. Tsolmongiin Bolor und des Landrates des Dahme-Spreewaldkreises Stephan Looge steht, um 14:00 Uhr von M. Smolinski.
Wie immer haben die Gastgeber ein attraktives abwechslungsreiches Programm vorbereitet: Ringen, Reiten, Bogenschießen und mehr Gelegenheiten, Menschen und Kultur des zentralasiatischen Landes kennenzulernen.
Eine ebenfalls schöne Tradition sind die Auftritte der Steppenmädchen aus dem Ulaanbaatarstadtbezirk Bayangol, mit dem Schönefeld eine langjährige Partnerschaft verbindet, geworden.
Außerdem treten die Gruppen „Khukh Mongol" und „Roots & Boots" auf, auch die Darbietungen der Kassai-Reitschule sowie „Reiten mit Pferden der Keidel-Ranch" werden sicher viele kleine und große Fans anziehen.
Eine andere Besonderheit bietet das diesjährige Mongoleifest ebenfalls.
Die Deutsch-Mongolische Gesellschaft (DeMoGe) wird ihre jährliche Mitgliederversammlung und Jahrestagung am 18. Juli in Waßmannsdorf abhalten.
Die Vorstandsitzung beginnt um 9:00 Uhr, die Mitgliederversammlung 10:30 Uhr.
Während des Volksfestes bietet die Gesellschaft zwei Vorträge an.
Die Themen finden Sie demnächst auf der neugestalteten Homepage der DeMoGe:
www.mongolei.org

145 Masernfälle
Nach Informationen aus dem Ministerium für Gesundheit und Sport gab es mit Stand 07. April 616 Masernverdachtsfälle in acht Ulaanbaatar-Stadtbezirken und in den Aimags Südgobi, Uvurkhangai, Darkhan-Uul, Mittelgobi, Selenge und Bayan-Ulgii.
Bei 145 Proben hätte sich der Verdacht bestätigt.

Sicherheit für Touristen
Zur Vorbeugung von Straftaten und zur schnellen Reaktion auf Anzeigen ausländischer und inländischer Touristen in Ulaanbaatar organisiert die Stadtverwaltung für die Mitarbeiter der hauptstädtischen Kriminalpolizei Englischsprachkurse.
Der erste Kurs begann am 07. April im Informationszentrum der Tourismusbehörde in Ulaanbaatar.
Das Vorhaben steht im Zusammenhang mit dem Programm „Freundliches Ulaanbaatar".
Im Jahr 2030 erwarte Ulaanbaatar drei Millionen Touristen.


ISSF-Weltcup in Changwon. Mitte O. Gundegmaa. Foto PA d. ISSF

O. Gundegmaa schafft Olympiaqualifikation
Als erste mongolische Sportlerin hat sich die Sportschützin Otryadyn Gundegmaa für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro (Brasilien) qualifiziert.
Beim Weltcup für Gewehr und Pistole der internationalen Föderation der Sportschützen (ISSF) in Changwon (Südkorea) gewann sie im Wettbewerb Pistole 25 m vor Lin Yuemai (VR China) und Antoaneta Boneva (Bulgarien).
Gundegmaa hat seit 2000 an allen Olympischen Spielen teilgenommen.
2008 in Peking und 2012 in London gewann sie Silber bzw. Bronze.

Fotos, wenn nichts anderes vermerkt Renate Bormann


   

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Last Update: 01. Januar 2017