Zud in der Mongolei

Dank an alle Spender!
der mongolische Stiftung „Mongolian Human Development Foundation"

Hilfe für die Menschen im Bezirk Uws: erste Reaktionen
 Aktion mongolischer Studenten in München erbrachte 2000 DM

Die Heimat nicht vergessen...
Stipendiaten der CDG spenden für die Kältekatastrophe in der Mongolei

Zud in der Mongolei - Mehr als eine halbe Million Nutztiere ist bereit tot

MONGOLIA
WINTER DISASTER
~ DZUD ~
United Nations and Government of Mongolia
Appeal for International Assistance
(February – May 2001)


 (PDF-Datei, 377 KB)

Notsituation in der Mongolei/ Hilferuf
Tragödie im Uvs-Aimak

WIEDER EIN KATASTROPHENWINTER IN DER MONGOLEI

Die Menschen im mongolischen Bezirk Uws brauchen unsere Hilfe !


Pressekonferenz zum Zud 2001

Ulaanbaatar/Bormann, Am 31.01.2001 fand eine Pressekonferenz der "Vereinten Nationen in der Mongolei" und der Regierung der Mongolei statt, auf der der Verteidigungsminister, J. Gurragchaa, die offiziellen Zahlen zum Zud 2000/01 bekannt gab.

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am 30. Januar in Ulaanbaatar, richteten die Vereinten Nationen in der Mongolei und die Regierung der Mongolei einen Appell an die internationale Gemeinschaft, das Land bei der Bewältigung der diesjährigen Schneekatastrophe zu unterstützen. Der Minister für Verteidigung und Vorsitzende der Staatlichen Katastrophenschutzkommission, J. Gurragcha, gab die offiziellen Zahlen zum Zud 2000/01 bekannt. Danach sind mit Stand vom 25. Januar 605 000 Tiere bereits verendet, das sind fast doppelt so viele wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Angaben über die Anzahl der betroffenen Provinzen (Aimaks) und Counties (Sums) schwanken zwischen 17 und 20 bzw. zwischen 133 und 192. (R.B.) Im Februar und März wird mit weiteren starken Schneefällen in der Gobi und in den Gebirgsregionen gerechnet. Die Erfahrungen des letzten Winters zeigen, dass die Viehverluste ab Ende Januar ansteigen und von März bis Mai dramatisch zunehmen werden. Der Frühling ist die schwierigste Zeit, da zu Schnee und niedrigen Temperaturen, starke Winde und Staubstürme kommen. Im Frühling bekommen Schafe und Ziegen überdies ihre Jungen, aber aufgrund ihres geschwächten Allgemeinzustandes werden viele Mutter- und Jungtiere eingehen. 
Bis zum Beginn der Vegetationsperiode im Juni befürchten die Experten der UNO und der mongolischen Regierung Viehverluste bis zu 6,6 Millionen. Die am schwersten vom Zud betroffenen Gebiete liegen im Zavkhan-Aimak, im Zentralaimak, im Khuvsgul- und im Khovd-Aimak. In diesen Aimaks haben die Viehzüchter 62 000 bis 89 000 Stück Vieh verloren. In weiteren neun Aimaks betragen die Viehverluste mehr als 30 000 Stück, die Schneetiefe erreicht mehr als 15 cm. Die Aimaks Bayankhongor, Bulgan, Uvurkhangai und Selenge liegen im mittleren Bereich - Viehverluste zwischen 5 000 und 30 000, weniger als 15 cm Schnee. Bisher nicht betroffen sind die Aimaks Dornod, Ostgobi und Darkhan-Uul - weniger als 5 000 verlorene Tiere, wenig oder kein Schnee, aber dafür mit überweideten Gebieten.
Das Hilfsprogramm der UNO in Absprache mit der mongolischen Regierung ist vom 01. Februar bis zum 31. Mai 2001 konzipiert. Es umfasst die Sektoren: Sicherung des Viehbestandes (Futter, Medikamente) und Logistik, Gesundheit,
Wasserversorgung und Hygiene sowie Ernährung. Zur Verwirklichung der entsprechenden Vorhaben werden knapp 12 Millionen USD benötigt.

 

Spendenkonten: Mongolei-Hilfe

Kinder- und Jugendring Bonn e.V. (KJRB)
Konto: 10033
bei der Sparkasse KölnBonn
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Stichwort: Mongolei
Deutsch-Mongolische Gesellschaft e.V.
Konto: 87700
bei der Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98
Stichwort: Winter-Hilfe

Spendenquittungen für das Finanzamt können auf Wunsch ausgestellt werden!

 


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Last Update: 01. Januar 2017